Unglaublich wie diese Serie es im Vergleich zu anderen US-Shows schafft, die Spannung konstant hoch zu halten ("24" verlor mit jeder neuen Staffel an Thrill und langweilte mit ständigen Wiederholungen der Storylines).
Das Besondere an dieser Staffel ist natürlich das Mitwirken von Glenn Close. Vor allem eines hat mich bezüglich ihres Charakters Monica Rawling überrascht: Anders als es etwa die knappe Zusammenfassung auf dem Back-Cover vermuten lässt, ist Rawling kein neuer Gegenspieler für Vic, der ihm das Leben in der Polizeistation von Farmington schwer macht. Im Gegenteil: Vic und Rawling verstehen und ergänzen sich. Natürlich geht es nicht vollkommen ohne Lügen und Täuschungen, die den privaten Interessen des einen oder der anderen dienen ab, doch erstmals arbeitet Vic mit einem Captain, der ihn zu 100% unterstützt.
Aufällig war, dass einige der Nebencharaktere (Danny, Julien) fast vollständig vernachlässigt wurden, was jedoch kaum ins Gewicht fällt.
The Shield-Staffel 4 ist schlichtweg atemberaubend und verdammt cool!