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The Shallows: What the Internet is Doing to Our Brains [Englisch] [Taschenbuch]

Nicholas Carr
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

6. Juni 2011
"Is Google making us stupid?" When Nicholas Carr posed that question, in a celebrated Atlantic Monthly cover story, he tapped into a well of anxiety about how the Internet is changing us. He also crystallized one of the most important debates of our time: As we enjoy the Net's bounties, are we sacrificing our ability to read and think deeply? Now, Carr expands his argument into the most compelling exploration of the Internet's intellectual and cultural consequences yet published. As he describes how human thought has been shaped through the centuries by "tools of the mind"--from the alphabet to maps, to the printing press, the clock, and the computer--Carr interweaves a fascinating account of recent discoveries in neuroscience by such pioneers as Michael Merzenich and Eric Kandel. Our brains, the historical and scientific evidence reveals, change in response to our experiences. The technologies we use to find, store, and share information can literally reroute our neural pathways. Building on the insights of thinkers from Plato to McLuhan, Carr makes a convincing case that every information technology carries an intellectual ethic--a set of assumptions about the nature of knowledge and intelligence. He explains how the printed book served to focus our attention, promoting deep and creative thought. In stark contrast, the Internet encourages the rapid, distracted sampling of small bits of information from many sources. Its ethic is that of the industrialist, an ethic of speed and efficiency, of optimized production and consumption--and now the Net is remaking us in its own image. We are becoming ever more adept at scanning and skimming, but what we are losing is our capacity for concentration, contemplation, and reflection. Part intellectual history, part popular science, and part cultural criticism, The Shallows sparkles with memorable vignettes--Friedrich Nietzsche wrestling with a typewriter, Sigmund Freud dissecting the brains of sea creatures, Nathaniel Hawthorne contemplating the thunderous approach of a steam locomotive--even as it plumbs profound questions about the state of our modern psyche. This is a book that will forever alter the way we think about media and our minds.

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The Shallows: What the Internet is Doing to Our Brains + Alone Together + The Filter Bubble: How the New Personalized Web Is Changing What We Read and How We Think
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 280 Seiten
  • Verlag: Norton; Auflage: Reprint (6. Juni 2011)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0393339750
  • ISBN-13: 978-0393339758
  • Größe und/oder Gewicht: 14,2 x 1,9 x 20,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 91.660 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Ultimately, The Shallows is a book about the preservation of the human capacity for contemplation and wisdom, in an epoch where both appear increasingly threatened. Nick Carr provides a thought-provoking and intellectually courageous account of how the medium of the Internet is changing the way we think now and how future generations will or will not think. Few works could be more important. --Maryanne Wolf, author of Proust and the Squid: The Story and Science of the Reading Brain

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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich bin überzeugt, 14. Juli 2010
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
dass Nicholas Carr recht hat: Die Nutzung des Internets verändert das Gehirn.
Nicholas Carr argumentiert mit der Plastizität des Gehirnes. Er beschreibt, welche physiologischen Änderungen sich im Gehirn durch bestimmte Verhaltensweisen, wie das Lesen eines Buches oder das "Lesen" einer Webseite ergeben. Er stellt dar, dass die Änderungen jeweils verschieden sind.
Dadurch ergeben sich natürlich auch für den jeweiligen "Gehinbesitzer" andere Fertigkeiten und Schwächen.
Ob diese Veränderung eine positive ist oder nicht, muss letztlich jeder Leser für sich selbst entscheiden, dass sie vorhanden ist, erläutert Nicholas Carr sehr verständlich.
Das Buch ist so geschrieben, dass jeder Abiturient es auch auf Englisch lesen können sollte.
Insgesamt ein wichtiges Buch für die Diskussion über die Nutzung von neuen Medien
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen teils mit Längen aber doch gehaltvoller Message 4. Januar 2011
Von Charles Halloway TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Puh, das war aber doch irgendwie anstrengend, Herrn Carr über fast 300 Seiten zu folgen. Wenn die Nachforschungen von Nicolas Carr stimmen, hat das (auch) damit zu tun, dass ich - wie die meisten Menschen heutzutage - viel Zeit "im" Internet "verbringe".
Im Mittelpunkt von Carrs Buch steht die These, dass das Internet vom Menschen neue Denk- und vor allem neue Lesegewohnheiten fordert. Wobei "fordert" wohl nicht das richtige Wort ist. "Beibringt" würde es wohl eher treffen; wehren kann man sich dagegen nämlich nicht.. Laut Carr verbessern Internetnutzer ihre Fähigkeit, Texte zügig zu überfliegen und gezielt Informationen aus Texten (die via Bildschirm präsentiert werden) herauszufiltern. Einen längeren Text zu lesen - sprich auch ein Buch - wird aber für den modernen Menschen immer schwieriger. Lange Rede kurzer Sinn: Die Konzentrationsspanne verkürzt sich, logischerweise nimmt die Tiefe mit der man sich mit etwas (Carr wagt hier sogar den Schritt weg von reiner Informationsverarbeitung hin zum Privaten) auseinandersetzt ab. Man befindet sich nur noch im "seichten Wasser", also "in the shallows", so auch der Untertitel der englisch Originalversion. Oder um Carr zu zitieren: "Wir kratzen nur noch an der Oberfläche".
Ich habe das Buch auf Englisch gelesen und finde, dass englisch Sachbücher oft lockerer rüberkommen als die deutschen Übersetzungen. Wissenschaft scheint im englischsprachigen Raum wohl insgesamt weniger staubig als in Deutschland zu sein. Das Buch ist mit Schulenglisch "machbar", anstrengen muss man sich aber schon. Carrs Buch hat Längen, manchmal weicht der Autor ein wenig zu weit vom roten Faden ab und verirrt sich ein wenig auf seinen - durchaus spannenden - Exkursen. Aber halt... Vielleicht liegt das eben auch genau an meiner zu häufigen Internetnutzung. Durchkämpfen ist also die Devise.
Schreibt Carr aber dann doch eng an seinem roten Faden, ist das außerordentlich spannend und verstörend. "Verstörend" vor allem deswegen, weil man sich nicht dagegen wehren kann und weil sich unser Gehirn eben immer ändert; egal, ob wir das so wollen oder nicht. Carrs Buch ist ein wichtiges Buch, weil es klar macht, dass das Internet sicher Vorteile bietet, aber eben auch kein Allheilmittel ist. Wie man mit Carrs Erkenntnissen umgehen soll, bleibt jedem selbst überlassen. Carr liefert keine Patentrezepte, sondern gibt offen und ehrlich zu, dass er - trotz seines Wissens um die Problematik - große Probleme damit hat, selbst passend zu reagieren.
Insgesamt ein lesenswertes und intelligentes Buch mit wichtiger Message. Teil etwas langatmig und ein wenig zu ausufernd; deswegen - immerhin - vier gute Sterne.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Kindle Edition|Von Amazon bestätigter Kauf
Einige Rezensenten schreiben hier, der Leser könne selbst entscheiden, was die von Carr zitierten Befunde bedeuten sollen. Das sehe ich anders. Schon der Titel spricht ganz eindeutig von den Verflachungen (Shallows), die das Internet unserem Gehirn antue. Sicher, er lobt die Nützlichkeit des Netzes, und hält es für unsere Gesellschaft als unverzichtbar, aber, je mehr wir es nutzen, desto mehr verblöden wir nach Carr. Diese Kernthese wird durch die intensive Nutzung des "power browsing", des Multitaskings, der Unterbrechungen durch Hyperlinksprünge etc. begründet, der wir offensichtlich zwanghaft (durch ein Belohnungssystem beim Schnipseln im Netz, wo immer wieder Neues zu finden ist) unterliegen. Mit dieser Hochaktivität sei wesentlich das Vorderhirn (Hypocampus) beschäftigt, das für Entscheiden zuständig sei, das dadurch gewissermassen überlastet sei. Diese Überlastung verhindert aber den Verstehensprozess, der nach Kandel und anderen beschworenen Neurowissenschaftlern ein intensiven Austausch zwischen Hypocampus und dem cerbral cortex (für das Langzeitgedächtnis zuständig) erfordere.
Die Neurowissenschaft hat sicher viele spannenden Einzelheiten entdeckt, aber über die Lokalisierung des Gehirnflackerns mit bildgebende Verfahren und bio-chemische Analysen hinaus ist diese Wissenschaft noch meilenweit davon entfernt, zu verstehen, wie das Gehirn denkt, was überhaupt "Verstehen" bedeutet, etc. Die Einsicht, dass ich kaum etwas lernen kann, wenn gleichzeitig Musik läuft, ein Freund anruft, und im Fenster eine spannende Szene zu beobachten ist, scheint mir trivial, dazu brauche ich keine Wissenschaft. Aber die Behauptung, dass Googlen zur Demenz führt, wie auch der deutsche Neurowissenschftler Spitzer in seinem jüngsten Buch formuliert, scheint mir blanker Unsinn zu sein. Der Autor Carr äußert sich nicht zu dem Vorgang des "Verstehens". Wenn ich "google" ist mein Vorderhirn nicht mit reinem "Entscheiden" überfordert, sondern bevor ich entscheiden kann, muss ich einen Textabsatz, den ich über einen Link von Google finde, erst einmal als sinnvoll für meinen Suchkontext identifizieren. Das setzt aber voraus, dass ich diesen Text verstanden haben muss, denn sonst kann ich ja gar nicht entscheiden, ob er für mich passt oder nicht. Carr scheint wohl anzunehemn, das Netz wäre eine Fülle von Wissensschnipseln, die wir nur durchscannen, um sie einzusammeln (was uns auf Dauer verblöden läßt). Ich halte dagegen, das Netz ist ein Datenhaufen, mit dem jemand, der nichts weiß, rein gar nichts anfangen kann. Jede gezielte Googlerecherche ist eine intellektuelle Anstrengung, bei der ich mein Wissen über den Sachverhalt mit einbringen muss, um eintscheiden zu können, dass mein Suchfund nicht Schrott, sondern eine Perle ist. Wer mit Verstand googelt, treibt Gehinrnjogging, was ihn weiter bildet. Und wer keine Ahnung hat, ist leider abgehängt im Netz. Wenn ich studentische Arbeiten korregiere, dann fällt sofort auf, wer tumb im Netz "rumgoogelt" und irgendwas zusammenschustert, und wer sehr gekonnt mit den Fundestellen zur Aufgabenstellung umgehen kann, sie richtig ausgewählt hat, und logisch sauber zu einem sinvollen Text zustammenstellt. Verflachung durch Googeln - wo bitte? Carr nennt meist nicht den Kontext, in dem eine Aktion stattfindet. z.B. zitiert er eine Studie, bei der über eye-tracking bei Probanten festgestellt wurde, dass sie im Schnitt nur 18 Sekunden auf einer Internettextseite verweilen. Daraus schließt er, die Leute lesen überhaupt nicht mehr im Netz. Er sagt uns aber nicht, welchen Leseauftrag die Probanten hatten. Wenn ich in einem Fachgebiet recherchiere, in dem ich mich auskenne, langen mir auch 18 Sekunden, um zu entscheiden, dass ich eine für mich unbrauchbare Seite vor mir habe, und ich springe zur nächsten. Wenn ich aber eine relevante Seite gefunden habe, dann kann das Lesen schon mal 5 Minuten dauern. Der Kontext entscheidet.
Carr denkt und schreibt extrem aufs Medium bezogen und berücksichtigt an nur ganz wenigen Stellen das gesellschaftliche Umfeld. Wenn heute ein Journalist kein "deep reading" macht und im Eiltempo durchs Netz flitzt, um zu einem Ergebnis zu kommen, dann könnte es doch sein, dass dieser Mensch nicht ein Netzjunkie ist, sondern dass sein Auftraggeber aus Rationalisierungsgründen fordert, dass ein Beitrag an nur einem Tag verfasst werden soll, zu dem früher eine Woche Zeit war. Oder wenn ein Angestellter seine Unterhaltung, oder seinen Schreibvorgang unterbricht, weil sich eine Mail oder eine SMS durch einen Piepser ankündigt, dann könnte es doch sein, dass dieser Angestellter es sich nicht leisten kann, auf eine Mail nicht rechtzeitig zu reagieren?
Es gibt ein langes Kapitel zu Google. Da wird die Konzerngeschichte beschrieben, und wir erfahren, wie Google Geld macht, schön. Dann schießt sich Carr wieder auf sein Kernthema ein, Google überfordert das Vorderhirn, und das trägt (bis auf Ausnahmen) zur allgemeinen Verflacung bei. Ich hätte mir in diesem Kapitel gerne eine Reflexion zur "filter bubble" (Eli Pariser) gewünscht, wo ich das "wirkliche" Problem der Googlerecherche sehe, dass nämlich über die Algorithmen (die übrigens erwähnt werden) der Suchende nur noch das als Fundstelle präsentiert bekommt, was zu seinem Profil passt, so dass er in der Tendenz nicht zur Erweiterung seines Gesichtsfeldes geführt wird.
Fazit: Die Kernthese des Buches finde ich höchst ärgerlich, weil sie letztlich verhindert, die sicherlich enormen Auswirkungen des Internets in unserem gesellschaftlichen Lebenskontext adäquat erfassen zu können. Zwei Punkte hat er aber doch verdient, weil die Beschreibungen, wie uns das Medium in den Bann ziehen kann, und welche zerstörerischen Wirkungen bei gegebenen Kontexten möglich sind, hautnah erzählt werden.
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