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Produktinformation
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Bild: Das Warner-Rauschen ist zwar nur angedeutet wahrnehmbar, aber es ist da, in dunklen Szenen stärker (00:31:30) und in helleren weniger stark. Gesichter ziehen leicht nach (00:32:30), aber ansonsten sind Artefakte kein grosses Problem der DVD. Die Schärfe ist zuweilen sehr hoch (00:47:10, Mosaik auf dem Fussboden), an anderer Stelle dann wieder etwas gedämpft (00:51:50, Low-Key-Belichtung, Gesichter wenig scharf). Insgesamt aber ein stabiles, ordentliches Bild.
Ton: Eine umfassende Kulisse empfängt den Zuschauer. Besonders die symphonische Musik ist mit Bedacht abgemischt und kommt mit grosser Klarheit und Zartheit daher (00:32:40). Regen wirkt natürlich und durchs Bild fahrenden Kutschen ist auch akustisch gut zu folgen (00:55:00). Alle Surroundkanäle werden unter Ausnutzung des 2.0-Tones genutzt, aber es gibt auch viele sehr stille Szenen, ein Effektfeuerwerk sollte hier niemand erwarten. --movieman.de
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Das Thema dieses Films ist die Beziehung und Entwicklung dreier Kinder, die alle in unterschiedlichen Welten leben. Da ist Mary, die ihre Eltern in Indien verloren hat und nun auf dem düsteren englischen Schloss ihres Onkels leben muss. Ihr Cousin Colin wird in einem ständig verdunkelten Zimmer eingesperrt und mit fragwürdigen Methoden von zahlreichen- realen oder eingebildeten- Krankheiten kuriert. Schließlich ist da der Bauernjunge Dickon, der sich auf einfühlsame Weise mit Mary anfreundet.
Über den weiteren Inhalt will ich nicht zuviel verraten, aber der ist auch nur ein Mosaikteilchen im Reigen der Faktoren, die diesen Film so beeindruckend machen. Da sind die Hauptdarsteller, deren Natürlichkeit und kindliche Anpassungsfähigkeit fast unheimlich wirken. Da sind die herrlichen Impressionen aus der verträumten Landschaft Englands- eine Komposition aus Bergen, Blüten und Schlössern. Und mit Maggie Smith als knorriger und starrsinniger Hausdame bietet der Film ein bekanntes Gesicht auf, dass der Rolle Würde und Glaubhaftigkeit verleiht.
Dieser Film ist ein wirkliches Highlight- zusammen mit "Der kleine Lord" (1980 u. a. mit Sir Alec Guinness) ein Beispiel für Literaturverfilmungen, die sich mit ihrem Charme und stiller, aber dennoch lebendiger Handlung wohltuend von dem aktuellen Quatsch sogenannter Teenagerkomödien abheben. Deshalb: WER DIESEN FILM VERPASST, VERPASST EIN WUNDERVOLLES STÜCK UNSCHULDIGER KINDHEIT!
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