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The Scorpion's Gate
 
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The Scorpion's Gate [Taschenbuch]

Richard A. Clarke , Karin Dufner
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 348 Seiten
  • Verlag: Hoffmann und Campe; Auflage: 1. (Oktober 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3455008666
  • ISBN-13: 978-3455008661
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 14,6 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 380.489 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Im Grunde ist Bill Clinton schuld, dass Richard A. Clarke seinen Thriller The Scorpion’s Gate geschrieben hat. Denn zu der Zeit, als Clarke den US-Präsidenten in seiner Eigenschaft als Terrorismusberater zur Seite stand, musste er Clinton immer wieder darüber aufklären, ob die Handlungen der geliebten Krimis von Tom Clancy, Douglas Preston und William Forsythe realistisch seien.

Offenbar hat Clarke, der später in seinem Sachbuch Against all Enemies hart mit der Bush-Regierung und ihrer Irak-Politik ins Gericht ging, durch diese Schule viel gelernt. Denn The Scorpion’s Gate ist zumindest so erzählt, dass man die Geschichte, vor allem durch die weltpolitischen Ereignisse der letzten Jahre, unumwunden glauben kann. Die USA haben im Irak den Krieg nach dem Krieg verloren. Auch Saudi-Arabien ist an die Mullahs gefallen, und mit ihnen das für die Wirtschaft von Amerika so wichtige Öl. Der amerikanische Präsident geht mit den „Gottlosen“ im Atomstaat Iran eine unheilige Allianz ein, um die Energiereserven zurückzugewinnen -- während sich die islamistischen Saudis mit einem unberechenbaren China verbünden. Ein Tanz auf dem Vulkan beginnt, ein Tanz, der nur von den aufrechten Geheimdienstlern um Brian Douglas und Russell McIntyre gestoppt werden kann ...

„In meinem Buch geht es um einen verlogenen US-Außenminister, der mithilfe von gefälschten Geheimdienst-Erkenntnissen einen Krieg in einem ölreichen Land im Nahen Osten anzettelt“, fasste Clarke den Plot seines Thriller-Debüts selbst zusammen -- um dann Augen zwinkernd hinzuzufügen: „Sie sehen also: Es ist alles reine Fiktion“. Empfohlen hat Clarke sein Buch vor allem den Abgeordneten des Pentagon, als heilsame Lektüre gegen die schmutzigen Seiten der Politik. Derlei missionarischer Eifer tut dem Buch nicht gut. Aber er hält sich Gott sei dank in Grenzen. Und so kann man The Scorpion’s Gate allen Thriller-Freunden nur empfehlen. --Stefan Kellerer

Kurzbeschreibung

Im Nahen Osten droht ein Atomkrieg. Vier Männer versuchen alles, um ihn zu verhindern ...

Wenn das US-Verteidigungsministerium und der iranische Geheimdienst im Nahen Osten gemeinsame Sache machen, kann das nur böse enden: Das Pulverfass gerät an den Rand einer Explosion. Mit seinem spektakulären Thriller-Debüt zeigt sich Insider und Bestsellerautor Richard A. Clarke auf Augenhöhe mit Tom Clancy.

Wir schreiben das Jahr 2011: In Saudi-Arabien haben sunnitische Fundamentalisten das Ruder an sich gerissen und das Land in Islamiya umbenannt. Doch die USA dulden nicht, dass die wichtigsten Ölquellen der Welt in den Händen von Islamisten sind. Und die Atommacht Iran proklamiert den ölreichen Osten des Landes ohnehin für sich. Es kommt zu einer unglaublichen Allianz zwischen den »Gottlosen« und dem »Reich des Bösen«, um das Regime von Islamiya hinwegzufegen. Aber keiner spielt mit offenen Karten, und so droht eine furchtbare weltweite Eskalation. Nur wenige bekommen Wind von dieser Gefahr. Doch unter diesen Wenigen sind vier bestens informierte und entschlossene Männer, die die Katastrophe um jeden Preis verhindern wollen - auch wenn das ihr Leben kosten könnte.

Der Insider-Roman des Antiterror-Spezialisten


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von jk
Format:Taschenbuch
Man kann jetzt lange darüber philosophieren, ob "The Scorpion´s Gate" dieselbe Aufmerksamkeit erhalten würde, wenn der Autor NICHT Richard A. Clarke wäre. Wenn ein Mann, der als Sicherheitsberater und Terrorismusexperte drei US-Präsidenten diente und vor zwei Jahren aus Protest gegen die Regierung Bush aus dem Dienst ausschied einen Thriller schreibt, erregt dies logischerweise mehr Interesse, als wenn der 20. Roman eines x-beliebigen Autors dieses Genres erscheint.

Clarke entwirft ein (bereits oben genanntes) Szenario, das zugleich realistisch wie erschreckend erscheint. In Saudi-Arabien sind die Islamisten an der Macht, der Iran und China sind Atommächte und ringen mit der dritten Nuklearmacht USA um die Energievorräte im Nahen Osten. Ein korrupter Verteidigungsminister versucht alles um die Lage eskalieren zu lassen und natürlich (wir ahnen es!) gibt es auch aufrechte Männer in Regierung und Militär, die ihr Leben riskieren um eben dies zu verhindern.

Da es von mir anmaßend wäre hier eine Einschätzung des Szenarios abzugeben an dieser Stelle nur die Bewertung des Romans an sich. Clarke hat mit "The Scorpion´s Gate" einen Polit-Thriller geschrieben, der keinen Vergleich mit den Werken von Tom Clancy u.a. zu scheuen braucht. Die gut konstruierte Story ist in viele kleine Abschnitte unterteilt, die uns zu den Hauptschauplätzen des Geschehens (Riad, Teheran, Bahrain, USA, London, Fugzeugträger in der Kriesenregion) führen. Das führt dazu, dass sich das Buch (das sehr einem Film-Drehbuch ähnelt) leicht und zügig liest und jeder geübte Krimi-Leser die rd. 350 in augenfreundlicher Schriftgröße bedruckten Seiten in 2 bis 3h bewältigt haben dürfte ohne intellektuell überfordert worden zu sein. "The Scorpion´s Gate" unterhält Freunde des Polit-Thrillers gut und die ehemals exponierte Position des Autors lässt einen vielleicht noch ein wenig mehr als sonst über die Story und das Szenario nachdenken. Wer allerdings erwartet, dass er nach der Lektüre zu einem Experten für internationalen Terrorismus geworden ist, liegt hier falsch.

Fazit: Wer Polit-Thriller á la Tom Clancy mag und mit dem doch sehr typisch amerikanischen Aufbau dieser Bücher (das Gute kämpft gegen das Böse) klarkommt, wird gut unterhalten. Die Erzählkunst und schriftstellerische Eleganz wie man sie bisweilen in den Büchern von LeCarré, Forsyth oder gar Ambler findet sucht man hier allerdings vergebens. Wir werden wahrscheinlich keine 2 Jahre auf den Film warten müssen...

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mario Pf. HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Mit seinem Thriller-Debut "The Scorpion's Gate" ist dem bisher nur durch seine Sachbücher ("Against all Enemies" und "Gegen die Krieger des Dschihad") bekannten Richard A. Clarke nicht nur ein guter Thriller, sondern auch ein authentisches Szenario gelungen.

Wir befinden uns im Jahr 2011. Nachdem die amerikanischen Besatzungstruppen aus dem Irak verscheucht wurden und der Iran zur Nuklearmacht aufgestiegen ist, wurde 2009 in Saudi-Arabien das Könighaus der al-Sauds gestürzt und die islamische Republik Islamiya ausgerufen. Unter der Führung einer Schura sieht sich Islamiya nun gleich von mehreren Seiten bedroht, da es über die weltweit größten und am günstigsten zu fördernden Ölvorkommen verfügt. Während die USA und ihre Verbündeten das neue Regime als Bedrohung einstufen, versucht der Iran das Land irgendwie unter seine Kontrolle zu bekommen, doch scheinbar hat die Schura ein Bündnis mit dem aufstrebenden China eingegangen. Im Austausch gegen das wertvolle schwarze Öl bieten die Chinesen militärischen Schutz. Als in der arabischen Wüste jedoch chinesische Raketenstellungen entdeckt werden, droht die Lage zu eskalieren.

Die Antwort der Amerikaner auf diese nukleare Bedrohung, ein groß angelegtes Manöver vor der ägyptischen Küste, um die Chinesen einzuschüchtern, doch etwa zur gleichen Zeit entsenden diese eine eigene Flotte in Richtung Islamiyah. Um eine Eskalation der Lage zu verhindern beschließt der stellvertretende Vorsitzende der Schura und Minister für Sicherheitsfragen, Abdullah bin Rashid, seinen Bruder Ahmed als Spion in das mit den USA alliierten Bahrein einzuschleusen. Zeitgleich begibt sich der stellvertretende Direktor des IAC (Intelligence Analysis Center) Russel Mac Intyre auf eine Reise in den mittleren Osten, wo er mit dem Leiter der SIS-Niederlassung, Brian Douglas, wichtige Informationen über die chinesischen Raketenstellungen austauschen soll. Wie sich schnell herausstellt plant der US-Verteidigungsminister (welcher großzügige finanzielle Unterstützungen seitens der Saudis erhalten hat) einen Einmarsch in Islamiya. Kurzerhand soll das amerikanischen Flottenmanöver zur Invasion umgestaltet werden, doch Terrorkommandos des Iran drohen währenddessen eine ganze Hafenanlage in die Luft zu jagen. Die Konfrontation scheint unvermeidlich, doch Islamiya versucht einen eigenen Weg zu gehen...

Clarke, der einst als Berater dem US-Präsidenten Bill Clinton zur Seite stand und die Ereignisse rundum den 11. September 2001 als Leiter des Krisenstabs im weißen Haus miterlebte, kennt sich also in seinem Genre entsprechend gut aus, was bei der Lektüre des Buches auch schnell deutlich wird. Man bekommt das Gefühl vermittelt sich direkt im amerikanischen Krieg gegen den Terror zu befinden und "live" mitzuerleben. Die Handlung selbst erinnert nur zu gut an eines jener Szenarien, welche so gerne von Terrorismusbekämpfungsexperten heraufbeschworen werden, wenn es darum geht mögliche Entwicklungen im nahen Osten zu beschreiben und genau das ist "The Scorpion's Gate" eigentlich, ein in einem Thriller verpacktes Terrorszenario.

Fazit:
Ein spannender Thriller, der zum Einen über ein hohes Maß an Realismus und zum Anderen eine schwer vorhersehbare Handlung verfügt, eigentlich die ideale Kombination für eine erfolgreiche Verfilmung.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Clrakes Buch greift ein spannendes Szenario auf, und verarbeitet dies in einem flotten Plott, der einfach zu lesen ist. An manchen Stellen vielleicht ein bißchen zu einfach.

Spannend wäre es zu erfahren, wieweit er auf tatsächliche Begebenheiten aufbaut (Kauf der US-Regierung durch die Saudis, Alleingang des Pentagon-Chefs) und wo die Fiktion anfängt.

Gar nicht mal so schlecht ist die Darstellung der neuen Machthaber in Saudi-Arabien, denen er auch legitime Gründe zuspricht.

Wäre es nicht von einem Insider geschrieben worden, käme das Buch nicht ganz so gut weg in meiner Kritik.

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