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The Scar
 
 
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The Scar [Englisch] [Gebundene Ausgabe]

China Mieville
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 608 Seiten
  • Verlag: Tor; Auflage: First Edition (26. April 2002)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0333781740
  • ISBN-13: 978-0333781746
  • Größe und/oder Gewicht: 23,4 x 16 x 5,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 537.359 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)

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Miéville, China
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Auf den letzten Seiten von Perdido Street Station hebt sich ein Schatten von New Crobuzon -- die Falter sind vernichtet und der Schlaf hält wieder Einzug in die Gemächer der Stadt. Den Stadtoberen genügt das allerdings noch lange nicht. Sie schicken ihre Milizen aus, um den Mann zu suchen, der die Katastrophe ihrer Meinung nach ausgelöst hat: Isaac Dan der Grimnebulin. Der scheint wie vom Erdboden verschwunden, und so verlegen sich die Schergen der Despotie darauf, seine Freunde und Bekannte in ihre Torturkammern zu verschleppen.

Bellis Coldwine gehört zu diesen Freunden. In panischer Angst flieht sie aus New Crobuzon und heuert als Übersetzerin auf dem Gefängnisschiff Terpsichoria an. Ihr Ziel ist Nova Esperium, eine abgelegene Kolonie, wo sie so lange ausharren will, bis sich die Wogen in ihrer Heimat geglättet haben. Doch die Reise nimmt eine überraschende Wendung: Die Terpsichoria wird von Piraten aufgebracht und geht schließlich im Hafen von Armada vor Anker. Armada ist eine riesige Stadt, die ausschließlich aus Schiffen besteht, die mit Tauen und Brücken miteinander verbunden sind. Bellis wird eine Stelle als Hüterin der Bibliothek angeboten und fast sieht es aus, als müsse sie sich damit abfinden, Armada nie wieder zu verlassen.

"Die Reaktionen auf Perdido Street Station waren so großartig, dass ich die Leser nur hätte enttäuschen können, wenn ich versucht hätte, das zu wiederholen", sagt China Miéville im im Amazon.de-Interview. Und so lässt er in seinem dritten Roman die Türme und Kellergewölbe von New Crobuzon hinter sich und entführt seine Leser in eine neue Stadt der Wunder und des Grauens. Geblieben sind seine grenzenlose Fabulierkunst und sein sicheres Auge für gesellschaftliche Verhältnisse, die noch die absonderlichsten Lebenszusammenhänge glaubwürdig erscheinen lassen. The Scar ist sogar noch etwas souveräner strukturiert als sein Vorgänger, Miéville hat seine überbordende Fantasie zu einer Geschichte gestaltet, die ihr gerecht wird! Für SF- und Fantasy-Leser ohne Scheuklappen ein unvergleichlicher Genuss. --Hannes Riffel

Amazon.co.uk

The question was always: what would he do for an encore? China Mieville's third novel The Scar is set in the same world as his award-winning Perdido Street Station but is a very different book, set in a very different city. Where his New Crobuzon was an old metropolis of cruelty, oppression and glamour, the floating freebooter city Armada is a place of refuge even for those who experience it as a prison. Brilliant linguist Bellis Coldwine is on the run when she is press-ganged by pirates who turn out to be rather more; her abilities make her a valuable commodity and she finds herself intermittently useful to a project so ambitious that it takes her much of the book to comprehend fully. Mieville takes interesting chances by making Bellis his protagonist--she has an arrogant selfishness that at times makes one breathless--but her guts, determination and intermittent realism about herself gradually endear her to us. This is an intelligent book about how individuals and events influence each other and the meaning of freedom. Mieville has a sense of the sea as the place of a menace almost incomprehensibly huge; like Perdido Street Station, The Scar is full of breath-taking moments of wonder which are also moments of heart-stopping terror. --Roz Kaveney

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Groß, ganz, ganz groß!!! 24. August 2004
Format:Taschenbuch
Mit der Meinung scheine ich ganz offenbar etwas alleine hier zu stehen... Aber so ein Buch verdient einen Fürsprecher, also versuche ich mich mal an einer zaghaften Erklärung: vielleicht liegt's an der Übersetzung? Wäre ja nicht das erste Mal... Ich habe das Buch auf Englisch gelesen (was nicht wirklich leicht ist, China - was für ein Name übrigens - hat doch eine sehr außergewöhnliche Wortwahl) und war restlos begeistert.
Wo soll man anfangen: zunächst mal die schon aus "Perdido Street Station" bekannte bizarre Welt New Crobuzons, die sich so erfrischend von den üblichen Fantasy-Settings abhebt. Dann die Schwimmende Stadt - eine sehr innovative Szenerie komplett mit vollständiger Gesellschaftsform. Sowas habe ich sonst selten gefunden. Eine anfangs bestenfalls halbsympathische Heldin, die ausnahmsweise ihren Dickschädel und ihre Fehler bis zum Ende behalten darf - und die dabei so nachvollziehabr beschrieben wird, dass man sie zum Schluss zwar nciht unbedingt sympathischer findet, aber sie zumindest versteht. Ein mysteriöses, narbenübersätes Anführerpaar, das ganz eindeutig seine eigenen Absichten verfolgt - nur welche das sind bleibt lange im Dunkeln... Und all diese Zutaten zusammengefügt in einer sehr furiosen Sprache (wie gesagt, im Original gelesen), mit geradezu überschäumendem Einfallsreichtum, ordentlich spannend bis zur letzten Seite....Geht's denn besser?
Sicherlich ist dieses Buch nichts für erklärte Liebhaber "klassischer" Fantasy, mit ausnahmslos liebenswerten Helden, die am Ende alle ihre Ziele erreichen und nebenbei die Bösen ihrer verdienten Strafe zuführen. "The Scar" ist so realistisch, wie ein Fantasy Roman nur sein kann, dunkel, manchmal verzweifelt, nicht immer gerecht, aber für Leser, die mittlerweile etwas gelangweilt sind von den zahlreichen Machwerken à la "ein Fantasyepos ganz im Stil des Herrn der Ringe" eine durchaus erfrischende Abwechslung.
So. Fürsprache abgeschlossen. Mutige Leser nach vorn, lesen, eigene Meinung bilden :-)
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Würden sie einen Roman lesen wollen, der von der Suche eines Rudels sehr ungewöhnlicher Piraten nach einem sehr großen Fisch erzählt? Sollten Sie aber.

China Miéville, der mit der bizarren Fantasy "Perdido Street Station" sowohl Kritiker als auch Leser begeistertete, ist zu klug, als dass er eine schlichte Fortsetzung dieses Romans veröffentlichen würde.

Statt dessen erzählt er ein neues, hinreissend größenwahnsinniges Abenteuer aus der Welt von Bas-Lag, das allerdings bereits auf den ersten Seiten den Stadtmoloch New Crobuzon, in welchem "Perdido Street Station" ausschließlich spielte, verlässt und erst auf den letzten Seiten den Rückweg dorthin antritt.

Bellis Coldwine, eine einstige Geliebte von Isak Dan der Grimnebulin, des Antihelden aus "Perdido Street Station" stellt fest, dass sie - wie alle Bekannte Isaks - von der Geheimpolizei gesucht wird und versucht einer Verhaftung zu entgehen, indem sie eine Stelle als Dolmetscherin in einer am anderen Ende der Welt gelegenen Kolonie antritt.

Auf der Überfahrt wird ihr Schiff jedoch von Piraten aufgebracht; so gerät sie in den schwimmenden Stadtstaat Armada, ein Konglomerat lose verbundener Schiffe; dort erhält sie aufgrund ihrer Sprachkenntnisse die Aufgabe, ein seltsames, offenbar Jahrhunderte altes Tagebuch zu übersetzen. Mit wachsendem Grauen entdeckt sie, dass das Tagebuch mit der Genauigkeit einer Bedienungsanleitung von der Jagd auf einen Avanc, einem mythischen Seeungeheuer berichtet.

Offenbar planen die Machthaber von Armada einen Fischzug der ganz besonderen Art...

Natürlich werden sich Miévilles Fans nur eines fragen: "Ist es wieder so gut?" Die Antwort lautet: Ja.

Wieder ertüftelt Miéville einen komplexen und überraschenden Plot (die Jagd auf den Avanc ist natürlich nur Mittel zu einem noch aberwitzigeren Zweck), wieder scheint der Roman vor Farbenpracht und Erfindungsfreude nur so zu bersten: Eine Rasse unterseeischer Kentauren (halb Mensch, halb riesige Krabbe,) ein Söldner, der seine Kindheit als einzig lebendiger Mensch (und daher als Pariah) in einer Stadt voller Untoter verbracht hat, eine humanoide Rasse, bei der nur ein Geschlecht über Intelligenz verfügt, ein Schwert, das die Wahrscheinlichkeit eines Treffers manipuliert und nicht zuletzt ein verliebter dampfgetriebener Cyborg. Auch sein Gefühl für Psychologie sowie der stakkatoartige, oft aber dennoch verblüffend lyrische Stil lassen Miéville weit aus den Niederungen des Sword-and-Sorcery-Unfugs heruasragen.

Am bemerkenswertesten ist aber Miévilles Skepsis gegenüber jeglicher Form von staatlicher Macht: Verrat, sagt sein Roman, kann die höchste Form der Treue sein...

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Another masterpiece 4. Januar 2004
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Not a mere sequel to "Perdido Street Station" but rather another volume that takes place in the same "universe".
At first I was a little disappointed as the main protagonist from "Perdido Street Station", the wonderful city of New Crobuzon was missing but as soon as Bellis Coldwine gets to Armada the book is at least equal to "Perdido Street Station". Another beautifully told vision from China Mieville.
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