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The Satanist

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Produktinformation

  • Audio CD (7. Februar 2014)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Nuclear Blast (Warner)
  • ASIN: B00H4O3XGS
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 19.830 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Blow Your Trumpets Gabriel
2. Furor Divinus
3. Messe Noire
4. Ora Pro Nobis Lucifer
5. Amen
6. The Satanist
7. Ben Sahar
8. In The Absence Ov Light
9. O Father O Satan O Sun!

Produktbeschreibungen

BEHEMOTH, THE SATANIST

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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von WillyR am 7. Februar 2014
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Wenn das initial schon für den Herbst 2013 angekündigte, zehnte Album der polnischen Extremmetaller Behemoth nun endlich auf den Markt kommt, ist die Erwartungshaltung groß, nicht zuletzt weil bereits im Vorfeld der Veröffentlichung ein ziemlicher Hype veranstaltet wurde. Und um es vorweg zu nehmen: Die Band enttäuscht nicht! Irgendwo zwischen Black und Death Metal angesiedelt, liefern die Musiker um den zwischenzeitlich an Leukämie erkrankten Adam Michal "Nergal" Darski mit "The Satanist" eines der ersten Meisterwerke des Jahres 2014 ab. Denn die CD ist anders als erwartet und dabei unglaublich gut.

Wenn ich die melancholische Grundstimmung des Albums in einem Wort beschreiben müsste, so würde ich es DRAMATISCH nennen. Denn obwohl natürlich Härte und Tempo, einschließlich Blast-Beats und Doppelbass enthalten sind, dominieren hier zwischen kraftvollen Growls, technisch anspruchsvollem Riffing, komplexer Bassbegleitung und fetzigen Guitarrensoli nicht die zornigen Gewaltorgien, sondern stimmungsvolle, vielschichtige eher Mid-Tempo-Songs in technisch makelloser Brillanz, in denen im Hintergrund mitunter Streicher, Chöre und Bläser wogen. Viel Abwechslung wird auf diesem Album geboten. Und so wächst der Hörgenuss mit jedem Durchgang.

Kein wie auch immer geartetes Intro, Behemoth kommen direkt zur Sache: Der Eröffnungssong "Blow Your Trumpets Gabriel" startet mit einem markanten Riff und entwickelt sich zu einem schwarzmetallischem Requiem mit theatralischen Blechbläsern, das sofort klar macht, dass Behemoth stilistisch nicht einfach sklavisch ihre Vorgängeralben kopieren, sondern sich weiter entwickelt haben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Metal Maniac am 23. April 2014
Format: Audio CD
Zur neuen Scheibe von Behemoth scheiden sich die Geister. In den Musik-Magazinen überschlägt man sich vor Lob, und die Band scheint auch so einige neue Fans zu gewinnen, die vorher nichts mit ihr anfangen konnten. Die eingefleischten Fans ihrer technischeren, sehr death-metal-lastigen Prügelalben scheinen zum Teil aber eher enttäuscht.
Schon beim Genuß der vorab im Internet kursierenden Songs "Blow Your Trumpet, Gabriel" und "Ora Pro Nobis, Lucifer" wird auch klar, warum. Die Songs sind geradliniger, simpler und - man möchte in diesem Zusammenhang fast das böse Wort "kommerzieller" nennen - eingängiger als man es von den Vorgängeralben gewohnt ist. Von den brutalen Death Metal Elementen hört man nicht mehr viel, die Songs gehen sehr viel mehr wieder in Richtung Black Metal und setzen mehr auf eine düstere, melancholische Grundstimmung denn auf Geknüppel a la Morbid Angel. Durch die Produktion, die immer noch nach typisch Behemoth klingt, kommt der Sound trotzdem druckvoll und alles niederwalzend aus den Boxen.
Wie klingt das restliche Album?
Wie die beiden bereits vorher bekannten Songs vermuten ließen, bewegt man sich tatsächlich überwiegend im Midtempobereich, auch wenn mit "Furor Divinus" und "Amen" dann doch zwei Nummern in gewohnter Blast-Beat-Manier daherballern und auch die restlichen Songs nie ganz ohne schnellere Teile auskommen. Ansonsten setzt man sehr viel mehr als vorher auf die Erzeugung von Stimmung und Theatralik - was ja auch zum Bühnenkonzept der Band passt. Aber manch einem Fan der gewohnten Kost mag das sauer aufstoßen und auch ich fand nicht sofort Zugang zu dem Album.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Philipp Sorger am 8. Februar 2014
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
...der gewinnt. So auch Behemoth. Mit "THE SATANIST" haben die Herren ihr bis dato künstlerisch anspruchsvollstes Werk geschaffen. Es ist erstaunlich. Man kann sagen, das hier nicht einfach nur ein stupider Nachfolger des 2008er Erfolgsalbums "EVANGELION" geschaffen wurde. Das Album ist vom ersten bis in den letzten Ton durchdacht und gut inszeniert.

Zudem ist "THE SATANIST" eines der abwechslungsreichsten Alben in der gesamten Behemoth Diskographie. Nergal und seine Truppe sind hier NICHT auf Nummer sicher gegangen und zeigen, dass sich eine ernst zu nehmende Größe nicht hinter Blast-Orgien verstecken muss (die durchaus enthalten sind ;) und sich auch mal etwas trauen darf. Zugunsten der Atmosphäre sind einige Stücke der Platte etwas langsamer ausgefallen, was seinen Zweck voll und ganz erfüllt hat.

"Messe Noire" oder der epische Schlusstitel "O Father O Satan O Sun" sind dafür Paradebeispiele. Mit Songs wie "Furor Divinus" oder "In The Absence Ov Light" kommt selbstredend auch die Ballerfraktion auf ihre Kosten. Dennoch - es gibt keinen Song den ich nun direkt favorisieren würde, denn man muss dieses Album in seiner Gesamtheit betrachten damit sich dessen Brutalität und Ausgewogenheit vollkommen entfalten kann.

Kurzum: Behemoth haben sich mit "THE SATANIST" ein eigenes Manifest errichtet, dass diesmal weniger von vollwertiger Umsetzung von Trademarks lebt als viel mehr von Entfaltung und Freiheit, was im übrigen die obersten Prinzipien des Satanisten sind. Konservative Death Metaller werden wohl erst einmal überrascht, vielleicht sogar enttäuscht sein von diesem Meisterstück. Jene die eben Freiheit und Entfaltung leben werden dieses Album lieben.

Kaufempfehlung!!
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