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The Satanic Verses
 
 
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The Satanic Verses [Englisch] [Taschenbuch]

Salman Rushdie
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (83 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 547 Seiten
  • Verlag: Vintage, London; Auflage: New edition (1. Mai 1994)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0963270702
  • ISBN-13: 978-0963270702
  • Größe und/oder Gewicht: 3,8 x 15,9 x 22,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (83 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.525 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)

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No book in modern times has matched the uproar sparked by Salman Rushdie's The Satanic Verses, which earned its author a fatwa from Iran's Ayatollahs decreeing his death. Furore aside, it is a marvellously erudite study of good and evil, a feast of language served up by a writer at the height of his powers and a rollicking comic fable. The book begins with two Indians, Gibreel Farishta ("for fifteen years the biggest star in the history of the Indian movies") and Saladin Chamcha, a Bombay expatriate returning from his first visit to his homeland in 15 years, plummeting from the sky after the explosion of their jetliner, and proceeds through a series of metamorphoses, dreams and revelations. Rushdie's astonishing powers of invention are at their best in this Whitbread Prize winner.

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No book in modern times has matched the uproar sparked by Salman Rushdie's The Satanic Verses, which earned its author a death sentence. Furor aside, it is a marvelously erudite study of good and evil, a feast of language served up by a writer at the height of his powers, and a rollicking comic fable. The book begins with two Indians, Gibreel Farishta ("for fifteen years the biggest star in the history of the Indian movies") and Saladin Chamcha, a Bombay expatriate returning from his first visit to his homeland in 15 years, plummeting from the sky after the explosion of their jetliner, and proceeds through a series of metamorphoses, dreams and revelations. Rushdie's powers of invention are astonishing in this Whitbread Prize winner. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Michael Dienstbier TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Gesellschaften, in denen der Würde des Menschen höchste Priorität beigemessen wird, sind mit dem radikalen Glauben an eine absolute Wahrheit nicht vereinbar. Denn die, die die Macht haben ihre Wahrheit als die allein gültige zu etablieren, werden zwangsläufig zu jedem Mittel greifen, um ihre Wahrheit (und somit auch ihre Macht) zu verteidigen. Womit wir beim Punkt wären!

Ayatholla Khomeini sah seine Wahrheit/Macht von Rushdies Roman "The Satanic Verses" bedroht. Also verhängte er eine Fatwa über den Autor, die es jedem erlaubte, Rushdie zu töten. Der Autor selbst entkam dem Mordaufruf (mittlerweile ist die Fatwa zurückgezogen worden), nicht aber einige seiner Übersetzer. Doch worum geht es eigentlich in diesem ach so blasphemischen Buch.

Protagonisten dieser total abgedrehten und zum Brüllen komischen Geschichte sind die indischen Schauspieler Farishta und Saladin Chamcha, die sich zufällig in einem Flugzeug treffen, welches von Terroristen entführt und schließlich während des Fluges in die Luft gesprengt wird. Nur Gibreel und Farishta überleben (wie auch immer) die Explosion und den Fall aus 10 km Höhe. Den sich daraufhin entwickelnden vielschichtigen Plot auch nur grob darzustellen ist in diesem Rahmen nicht möglich. Entscheidend ist, dass sich Gibreel nun für einen gefallenen Engel und einen neuen Propheten hält und in seinen Träumen seine Version vom Leben und Machenschaften des Propheten Mohammed (hier Mahound genannt) erfährt: "Our mountain-climbing, prophet-motivated solitary is to be the medieval baby-frightener, the Devils`s synonym: Mahound" (93). In Gibreels Träumen ist Mohammed ein eiskalter Machtpolitiker a la Machiavelli, ein "businessman-turned-prophet" (95), der seine politische Agenda durchzusetzen versucht, indem er ihr die Aura des göttlichen verleiht.

Also erfindet er die Geschichte, dass ihm der Engel Gabriel in der Gestalt eines brennenden Dornbusches erschienen ist und ihm die Suren des Korans diktiert hat. Somit rechtfertigt Mohammed "rules about every damn thing, if a man farts let him turn his face to the wind, a rule about which hand to use for the purpose of cleaning one's behind [...] The revelation -recitation - told the faithful how much to eat, how deeply they should sleep and which sexual position had receives divine sanction, so that they learned that sodomy and the missionary position were approved of by the archangel, whereas the forbidden postures included all those in which the female was on top" (363f.). Und wenn die alten Regeln nicht den persönlichen Vorlieben Mohammeds entsprachen "he went into one of his trances, and out he came with a messsage from the archangel. Gibreel had recited verses giving him full divine support. God's own permission to ---- as many women as he liked" (386).

Doch der Witz bei der Sache ist, dass der Schreiber, der das, was ihm Mohammed diktiert, so ändert, wie er es für richtig hält: "So there I was, actually writing the Book, or rewriting, anyway, polluting the words of God with my own profane language" (367). Der Name dieses Schreibers? Richtig, er heißt Salman! Beim Koran handelt es sich also gleich aus zwei Gründen um satanische Verse. Erstens, weil sie von einem eiskalten Machtpolitiker (Mohammed) erfunden wurden und zweitens, weil sie dann auch noch vom Schreiber (Salman) geändert wurden.

Fazit: "The Satanic Verses" ist in erster Linie das Werk eines Intellektuellen, erzählt in chronologisch nicht geordneter Reihenfolge und mit unzähligen mehr oder weniger offensichtlichen Anspielungen versehen, die das Lesen zu einer wahren Herausforderung, aber auch zu einem großen Vergnügen gestalten. Selbst der Ayatholla hätte den Roman wahrscheinlich genossen, wenn er ihn denn wirklich gelesen hätte. Doch so ist sein humorloser Fanatismus verantwortlich für den Tod von einigen Menschen, deren einziges Vergehen es war, ein Buch zu übersetzen.

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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
... out of thin air ... 30. Januar 2003
Von "melkin"
Format:Taschenbuch
Über die Kontroverse, die dieses Buch auslöste, liese sich diskutieren, über die Qualität desselben nicht. Stilistisch ein echter Rushdie, vor allem sprachlich top, bietet "Die Satanischen Verse" den möglicherweise faszinierendsten Einstieg der Literaturgeschichte und hält im weiteren Verlauf, was es verspricht. Surreal traumhaft anmutend - out of thin air - müsste jedwede religiöse Kritik wirkungslos daran verpuffen. Möglicherweise ist Rushdie aber an die Thematik mit zu viel westlicher Leichtigkeit herangegangen. Wer dennoch geneigt ist, sich in einer denkbar wirklichkeitsfernen Welt auf ein Spiel einzulassen, bei dem nur der Autor die Regeln kennt, sollte "Die Satanischen Verse" lesen, bevorzugt auf Englisch, um keine der unzähligen Wortspielereien zu verpassen. (Auch auf versteckte Zitate ist zu achten.)
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wow..... 14. Oktober 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
I freely admit that from among all of the other highly recommended books out there, I chose to read The Verses to see exactly why Rushdie had a price put on his head by Islamic fundamentalists. From a personal level, the book dealt with a variety of complex emotions in a number of interesteing situations and relationships. At a higher level, the book questioned the absoluteness of good and evil as well as the ultimate purpose of religion. And hey, on top of all that the book was quite funny and very entertaining. Saladdin Chamcha was a character I won't soon forget (Spoono, ol' Chamch...). While you needed to keep track of a number of characters in both the real and dream worlds, I thought the writing style was light and easy to follow. I would welcome email from anyone who can fill me in a bit better on the allegories to Islam and why this story was offensive enough to warrant a death sentence for its author.
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Mr. Rushdie's Opus, The Satanic Verses, is an imaginary masterpiece of English prose. The story is melodic, imaginative and extremely funny in some points. Lesen Sie weiter...
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You need to buy a copy.
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Veröffentlicht am 19. Juni 2000 von Tim Lieder
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