"The Sarah Jane Adventures" ist ein Spin-Off der britischen Kultserie "Doctor Who" - und für diejenigen, die diese Serie kennen, ist damit eigentlich alles gesagt: Es geht um Außerirdische, die die Erde erobern, zerstören, aufessen, egal, jedenfalls von ihren gegenwärtigen Eigentümern auf unfreundliche Art und Weise übernehmen wollen.
Die Namensgeberin ist Sarah Jane Smith, eine alleinstehende Jounalistin, die sich sehr zugeknöpft gibt und geheimnisvoll. Denn sie untersucht Alienaktivitäten auf der Erde, von denen sie mehr weiß als alle anderen Menschen - schließlich ist sie vor Jahren mit den dritten und vierter Doctor unterwegs durch Zeit und Raum gereist, als sein Companion. Jetzt, dreißig Jahre später, ermittelt sie auf eigene Faust.
In der Pilotfolge ziehen im Haus gegenüber ein alleinerziehender Vater und seine 14jährige Tochter Maria ein - die eines Nachts ein geheimnisvolles Licht im Garten der Nachbarin sieht und es beobachtet: Ein geheimnisvolles Wesen aus Licht, das schließlich in den dunklen Nachthimmel verschwindet. Und während Maria noch darüber nachgrübelt, stolpert sie schon in eine Verschwörung der "Bane", die Menschheit mit Hilfe eines neues Erfrischungsgetränks in Zombies zu verwandeln und, ja, wie gesagt, die Erde zu übernehmen.
Sarah Jane und Maria retten einen von den Bane geklonten Jungen, den Sarah Jane Luke tauft und adopiert und der, obwohl eben erst geboren, bereits wie ein 14jähriger wirkt, der aber entsprechend wenig von der Welt weiß wie jedes andere Kind, das erst einen Tag alt ist - wenn auch durch Gedankentransfers der Bane hoch intelligent.
Diese drei erleben neue Abenteuer und versuchen die Erde zu retten, wenn der Doctor gerade keine Zeit für Hausbesuche hat :-) Als Unterstützung dient nicht nur der Sonic Lipstick (gender mainstreaming, der Doctor hat den Sonic Screwdriver), sondern auch der reparierte K-9, Doctors (Roboter)Hündchen sowie Mr Smith, ein großer, ziemlich praktischer Computer.
Eine spannende Serie, von der BBC eher für ein jugendliches Publikum gedacht (Die Monster nicht ganz so schleimig, kein Wort über Sex; Torchwood ist eher für Erwachsene, der Doctor himself für die ganze Familie), aber trotzdem spannend und gut erzählt. Für Fans: Ein Kauf! Für Neuinsteiger in das Who-Niverse ein klarer Tipp!