Die äußerst ausgefallene Familienkomödie mit Ben Stiller, Gene Hackman und Angelica Houston wird untermalt von einem ebenso exzentrischen Soundtrack. Dafür verantwortlich ist Mark Mothersbaugh, dem seit seiner Zeit bei Devo (Anfang der 80er) ein gewisser Sinn für das abwegig-groteske Moment nicht abzusprechen ist.
So spielt er nicht nur den hier vertretenen Score ein und ist für abseitige Interpretationen von Tschaikowsky bzw. "Hey Jude" mit seinem Mutato Muzika Orchstra verantwortlich, sondern erwählte auch die sonstige Musik für diesen Film. Und da bekommen wir je nach Charakter des Darstellers bzw. der Situation unterschiedliche Künstler wie The Clash ("Police & Thieves"), Bob Dylan ("Wigwam"), John Lennon ("Look At Me"), Ramones ("Judy Is A Punk") oder Velvet Underground ("Stephanie Says") zu hören. Das einzige Manko ist, dass von Elliott Smith nur sein wunderbares "Needle In The Hay" auf dem Sampler vertreten ist, nicht aber sein im Film zu hörendes Beatles - Cover von "Hey Jude". Wer aber den Film lieb gewonnen hat, der wird man auch diesen Soundtrack mögen.