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The Roots of Romanticism
 
 
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The Roots of Romanticism [Englisch] [Gebundene Ausgabe]

Henry Hardy
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Gebundene Ausgabe, 9. März 1999 --  
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Random House UK (9. März 1999)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0701168684
  • ISBN-13: 978-0701168681
  • Größe und/oder Gewicht: 23,2 x 15,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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In these lectures, originally delivered at Washington, D.C.'s National Gallery of Art in 1965, acclaimed historian of philosophy Isaiah Berlin addresses the origins of what he deems "the greatest single shift in the consciousness of the West that has occurred." His focus, apart from some digressions into Montesquieu, Hume, and Rousseau, is on the German philosophers of the late 18th and early 19th centuries, and he runs through the contributions of Herder, Kant, Schiller, Fichte, Schlegel, and others in turn. He also shows how romanticism would later influence both the existentialists and the fascists, but paradoxically have its greatest influence upon the emergence of a liberalism that seems at complete odds with the romantic sensibility. Berlin's tone is informed but rarely obtuse, making The Roots of Romanticism as fun to read as it must have been to hear him deliver spoken. --Ron Hogan -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

From Kirkus Reviews

An edited transcript of lectures recorded by the BBC in 196667, this book is editor Hardy's (one of Isaiah Berlins literary trustees) commendable effort to preserve the legacy of one of the most prominent thinkers of the 20th century. Berlin searches for the sources of Romanticism primarily in Germany, focusing on Hamann, Kant, Herder, Fichte, Schiller, Schlegel, and others who contributed to the rise of the movement at the end of the 18th century. This break in European consciousness led to the replacement of Enlightenment-era objective criteria in the evaluation of human reason and beauty with individualistic, relativist, and mystical Romantic views. Proponents of Romanticism advocated the rejection of aesthetic rules, believed in emotionalism and the liberating function of art, and craved the infinite as embodied in myths. For them, the creative process entailed delving into the artist's unconscious, and they espoused the idea that will, not reason, dominates life. Berlin points out the complexity of Romanticism, which embraces an infinite array of potentially conflicting aspects. He considers the obvious paradox between the valorization of the noble savage on the one hand, and the whimsical Gothic taste for extravagance and mysticism on the other. Both tendencies, however, reflected the Romantic urge to transgress the boundaries of dull, everyday existence by pointing to some unattainable, exotic reality. Among the offshoots of the Romantic worldview, Berlin mentions two powerful 20th-century phenomena: existentialism and fascism. Existentialism was rooted in the extreme Romantic view of the universe as void, while fascism can be traced back to Fichte's patriotic diatribe calling upon the ``younger, vigorous'' German nation to conquer weaker, ``decadent people.'' Besides occasional plot summaries of prose works, Berlin does not illustrate his views with actual Romantic texts. His survey of Romanticism remains a fairly dry but exacting account of the ideas underlying the movement's aesthetic sensibilities. Complicated by uneven syntax and repetitiousness betraying the genre of oral presentation, the book is a challenge even to the dedicated reader. -- Copyright ©1999, Kirkus Associates, LP. All rights reserved. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Einleitungssatz
I MIGHT be expected to begin, or to attempt to begin, with some kind of definition of romanticism, or at least some generalisation, in order to make clear what it is that I mean by it. Lesen Sie die erste Seite
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch enthält sechs Vorlesungen, die Sir Isaiah (1909-1997) im April 1965 in Washington gehalten hat. Der russisch-jüdisch-britische Gelehrte ist der wissenschaftlichen Öffentlichkeit vor allem als Politischer Philosoph ("Two Concepts of Liberty") und als Ideenhistoriker bekannt. Obwohl er (insbesondere) der britischen Aufklärung anhängt, hat er eine bemerkenswerte Gabe, auch deren Gegner zu verstehen und ihre Gedanken angemessen und sine ira et studio zu präsentieren. So auch in diesem Buch. Sir Isaiah sucht zunächst einen brauchbaren Begriff der Romantik herauszuarbeiten: Die Romantik ist die Gegenbewegung zur Aufklärung, alles, was diese verkündet, bestreitet sie. Dabei nehmen die Deutschen (Friedrich Schlegel, der späte Beethoven, Herder, Eichendorff, J. J. Winckelmann, J. G. Hamann, Büchner, zum Teil auch Kant) eine führende Stellung ein. Dieses Phänomen erklärt Sir Isaiah durch die Demütigung der Deutschen durch die Französische Fremdherrschaft zu Beginn des 19. Jahrhunderts: Die Deutschen konnten keine rationalistischen und universalistischen Franzosen sein, deshalb wurden sie das Gegenteil. Sie wurden nationalistisch, expressionistisch, sie verwarfen die philosophia perennis, die Idee einer objektiven Erkennbarkeit der Welt und entdeckten den Willen. Die Romantik kulminierte im 20. Jahrhundert im Faschismus mit seiner hysterischen und nihilistischen Zerstörung der überkommenen Institutionen. Ästhetizismus und Voluntarismus, die bleibenden Wirkungen der Romantik, zeigen hier ihre häßliche Fratze. Das Buch wartet mit funkelnden Formulierungen und überraschenden Perspektiven auf. Wer es liest, wird klüger. Als wertvolle Dreingabe enthält es den von Sir Isaiah gesprochenen Text der 6. Vorlesung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Dr. Horst Wolfgang Boger TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Vorbemerkung: Diese Rezension hatte ich am 15. Mai 1999 anonym ("Ein Kunde") geschrieben und hier eingestellt. Ich habe sie etwas überarbeitet und unter meinem wirklichen Namen noch einmal veröffentlicht. Ich hoffe, dass dadurch keine Irritationen entstehen.

Das Buch enthält sechs Vorlesungen, die Sir Isaiah (1909-1997) im April 1965 in Washington gehalten hat. Der russisch-jüdisch-britische Gelehrte ist der wissenschaftlichen Öffentlichkeit vor allem als Politischer Philosoph ("Two Concepts of Liberty") und als Ideenhistoriker ("Against the Current. Essays in the History of Ideas", "The Crooked Timber of Humanity. Chapters in the History of Ideas", "Russian Thinkers") bekannt. Obwohl er (insbesondere) der britischen Aufklärung angehangen hat, hat er eine bemerkenswerte Gabe besessen, sich in das Denken von so unterschiedlichen Autoren wie Niccolò Machiavelli (1469-1572), Giambattista Vico (1668-1744), Johann Georg Hamann (1730-1788), Friedrich Heinrich Jacobi (1743-1819), Johann Gottfried Herder (1744-1803), Joseph Marie de Maistre (1753-1821), Alexander Herzen (1812-1870), Moses Heß (1812-1875), Karl Heinrich Marx (1818-1883) und Georges Sorel (1847-1922) hineinzuversetzen und ihre Gedanken so zu rekonstruieren, dass sie uns heutigen Lesern verständlich werden. Doch ging es ihm nicht nur darum, dass wir diese Gedanken verstehen können, sondern vor allem darum, dass wir erkennen, inwieweit und in welcher Weise diese Gedanken bis heute wirksam sind.

Dies gelingt ihm auch in diesem Buch.

Sir Isaiah sucht zunächst einen brauchbaren Begriff der Romantik herauszuarbeiten: Die Romantik ist die Gegenbewegung zur Aufklärung, alles, was diese verkündet, bestreitet sie. Dabei nehmen die Deutschen (Friedrich Schlegel, der späte Beethoven, Herder, Eichendorff, J. J. Winckelmann, J. G. Hamann, Büchner, zum Teil auch Kant) eine führende Stellung ein. Dieses Phänomen erklärt Sir Isaiah durch die Demütigung der Deutschen durch die Französische Fremdherrschaft zu Beginn des 19. Jahrhunderts: Die Deutschen konnten keine rationalistischen und universalistischen Franzosen werden, deshalb wurden sie das Gegenteil. Sie wurden nationalistisch und expressionistisch, sie verwarfen die philosophia perennis, die Idee einer objektiven Erkennbarkeit der Welt, und entdeckten und vergötterten den Willen. Die Romantik kulminierte im 20. Jahrhundert im Nationalsozialismus mit seiner hysterischen und nihilistischen Zerstörung der überkommenen Institutionen. Ästhetizismus und Voluntarismus, die bleibenden Wirkungen der Romantik, zeigen hier ihre hässliche Fratze.

Das Buch wartet mit funkelnden Formulierungen und überraschenden Perspektiven auf. Wer es gründlich liest, wird klüger.

Als wertvolle Dreingabe enthält es den von Sir Isaiah gesprochenen Text der 6. Vorlesung auf CD. Dass Sir Isaiah auch im Alter von 54 Jahren immer noch ein recht russisches Englisch spricht, ist nicht ohne Reiz.
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Von "aw1"
Format:Gebundene Ausgabe
Berlin's thesis is that romanticism arose as a reaction to the Enlightenment. The axioms of the Enlightenment are that: all the great questions have valid, objective answers; these answers can be obtained by certain methods (i.e., rationalism and the scientific method); they can be stated as propositions that are compatible with one another; and these answers, or propositions, point to the ideal, perfect state of affairs.

Romanticism proposes two counter ideas. One is that there is no objective structure of things. Thus, there is no pattern to which individuals must adapt themselves. The second is that values are not something to be discovered and understood, but created. The result of these ideas is that an individual's universe is what he or she chooses to make it. Hence, the heart of romanticism is invention and creation. This accounts for the various manifestations of the movement-individualism, nationalism, emotionalism, etc.

This book began as a series of lectures. As such, it is easy to read. Berlin presents complicated ideas in a simple, straightforward manner. My only criticism is that the book is mistitled. Berlin was a philosopher. He concentrates on ideas, but this narrow focus hardly describes the roots of the Romantic Movement. There is little discussion of either the historical, political, or social events that gave rise to romanticism. Berlin treats the romantic ideas as if they appeared in a vacuum. For a deeper understanding of the historical roots of romanticism, I'd recommend Jacques Barzun's Classic, Romantic, and Modern or his Romanticism and the Modern Ego.

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