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The Root of All Evil
 
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The Root of All Evil

Arch Enemy Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (25. September 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Century Media (EMI)
  • ASIN: B002L1FFLK
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Anhören11. Transmigration Macabre (2009) [Explicit] 3:33EUR 0,99
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Anhören13. Bridge Of Destiny (2009) [Explicit] 7:53EUR 0,99


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Alter Arch Enemy in neuem Kleid 25. September 2009
Von T. Pfundt
Format:Audio CD
Kurz vorweg: Ich bewerte die "Limited CD im Mediabook" Version mit den drei Bonus Live-Tracks,
zu hoffen ist hierbei, dass nicht die CD selber sondern das komplette Mediabook limitiert ist (entgegen der Amazon Beschriftung) und man nicht nach einer bestimmten Stückzahl ein leeres Mediabook ohne CD zugeschickt bekommt ...

Nun aber Spaß beiseite: 'The Root of All Evil' ist das neue Arch Enemy Album, das komplett auf den ersten drei Alben Back Earth, Stigmata und Burning Bridges basiert und (in meinen Augen) einige der größten Hits dieser Alben aufgreift. Auf The Root of All Evil finden sich diese Songs neu aufgespielt mit Sängerin Angela Gossow, allgemein in besserer Audioqualität und Gitarren-Technisch teilweise sehr geringfügig verändert.

Das Album ist leider ein zweischneidiges Schwert für die Jenigen, die mit den alten Songs vertraut sind.
Natürlich kommt theoretisch kein Arch Enemy-Fan um dieses Hit-After-Hit Album herum, allerdings sollte man gewarnt sein: Der Unterschied der beiden Sänger ist wirklich enorm und verändert die Songs mehr, als ich persönlich es vor dem Hören erwartet hätte. Und somit gelangen wir auch schon zum ersten und für mich einzigen Kritikpunkt des Albums: Angelas Stimme.

Vielleicht kurz bevor ich weiter darauf eingehe: Meiner Meinung nach sind sowohl Johan Liiva als auch Angela Gossow sehr gute Sänger, mein Gehör bevorzugt speziell keinen der beiden und ist prinzipiell keiner der beiden Stimmen abgeneigt - Mir hat Angela's Gesang auf den vorherigen Alben Anthems of Rebellion, Doomsday Machine und Rise of the Tyrant sehr gut gefallen.

Auf The Root of All Evil gab es für mich beim Hören einiger Lieder leider immer wieder ein paar kurze Momente, in denen ich den Gesang als störend empfand. Ich bin mir nicht sicher, woran genau es liegt, eventuell ist es Angela's neuer "Gesangstil" (falls man es so nennen kann), vielleicht liegt es auch am Mastering des Albums - Jedenfalls kann ich den Gesang vom Hören leider teilweise nur so beschreiben: Würgend, gurgelnd. Ich bin im Grunde genommen (auch, wenn das alles etwas wissenschaftlich klingen mag) mit Angela's Gesang zufrieden aber in diesem Album klingt es manchmal so, als würde sie buchstäblich veruschen, irgendwelche Rachenschleime hochzuwürgen. Es tut mir leid, falls ich anderen, die das bisher nicht so gehört haben Songs verderbe, weil es ihnen jetzt beim kritischen Hören eventuell auffällt aber ich empfinde es als recht störend.
Vielleicht hat der Herr Mixer Andy Sneap (Megadeth, Testment) auch nur die Höhen bei der Vocal-Line zu weit aufgedreht - Bei Dave Mustaine (Megadeth) passiert da nicht viel, bei dem Gegrowle von Angela Gossow ist es in meinen Augen u. Ohren jedenfalls verheerend.
Ich habe die CD übrigens auf einer durchschnittlichen Anlage mit Stereo-Standboxen gehört, der unangenehme Gesang sollte also nicht am Klangsystem liegen. ;-)
Ich empfehle also, vorher in die Songs reinzuhören! (Vor allem "Pilgrim"), schlagt mich, wenn ihr nichts hören solltet aber vor einem blinden Kauf sollte man wirklich vorher reinhören!

Wie gesagt ist das aber auch der einzige Kritikpunkt des Albums: Abgesehen vom seltsamen Gesang bei einigen Songs erwartet den Hörer nämlich eben ein absolutes Hit-Album, die Solos sind nämlich die echte Glanzseite und es hat wirklich Spaß gemacht so geniale Solos wie eben in Pilgrim, Silverwing und Daemonic Science in aufpolierter Version nochmal zu hören.

Abschließend bleibt zu sagen:
Das Album ist "hochwertig". Es gibt keine Skandale *aber* Leute, die die Songs bereits von früher kennen sollten vielleicht erstmal einen vorsichtigen Blick um die Ecke riskieren, um keine bösen Überraschungen zu erleben!
Abgesehen von der Gesangs-Geschichte finde ich das Album absolut empfehlenswert - Ein Reinhören kann auf keinen Fall schaden, hergeben will ich's auf jeden Fall nichtmehr! ;-)

Die Bonus Songs sind übrigens wirklich zu empfehlen, da sie in sehr guter Qualität aufgenommen wurden!
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9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von muffy666
Format:Audio CD
Ich habe ja im Prinzip nichts gegen "moderne" Produktionen. So laufen gerne bei mir The Devils Blood und die neue Caliban oder Led Zeppelin und Meshuggah im Wechsel durch. Insoweit ist es völlig ok, wenn der Sound (die Produktion) den Stil der Band noch unterstützt.

Im Falle von Arch Enemy hat die Band ab 1996 drei sehr starke Death Metal Alben mit einem seinerzeit und auch heute noch guten, organischen Sound veröffentlicht. Am Gesang damals noch Johan Liiva.

Seit 2003 (Anthems of Rebellion) fährt die Band immer "krassere" und hörbar teurere Produktionen, die leider komplett totkomprimiert, klinisch und schlechthin unglaubwürdig klingen. Gerade der "Gesang" der werten Dame ist dermassen hörbar gedoppelt und getripelt und mit Effekten zugematscht, dass es schlichtweg lächerlich klingt.

Dieser Entwicklung setzt The Root of All Evil nochmals die Krone auf. Der Gesamtsound ist so dichtgekloppt, dass jegliche Dynamik vollends flöten gegangen ist. Man stelle sich einen Peak-Level vor, der konstant auf +-0 dB steht. Das klingt nicht nur schlecht, sondern total langweilig. Klar, es ist im ersten Moment schon beeindruckend, wie derbe der Hit "Bury Me An Angel" oder das geniale "Beast of Man" jetzt aus der Box gefeuert kommen. Aber diese Art der Produktion nutzt sich extrem schnell ab, so schnell, dass es bald nur noch nervt. Ähnlich wie bei Testament, Exodus und Helstar ist auch dieser Versuch, die alten Schätzchen mit "aktuellem" Sound wieder neu einzuspielen in die Hose gegangen. Denn es sind nicht alleine die Kompositionen, die einen Song ausmachen, sondern auch der Sound und die Zeit. Und diese wird einfach mit der Produktion eingefangen.

Daher ist man besser beraten, die alten Scheiben durchzuhören, zumal insbesondere die Vocals vielleicht nicht besser aber deutlich authentischer waren.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zu brutal... 30. November 2009
Format:Audio CD
...hören sich die Songs an. Die Idee die Stücke der alten Alben mit Angela Gossow neu einzuspielen, gefiel mir gut. Also hab ich mir das Ding mal angehört.
Der aufgebesserte Sound der INSTRUMENTE lässt die Songs druckvoller und moderner erscheinen, was man auch gut hört und was mir auch gut gefällt. Fette Produktion - das ganze knallt schön aus den Boxen.
ABER: Das Growlen von Angela macht hier alles zunichte. Nur vorne weg, ich mag ihren Vocalstil und die dadurch errungene Steigerung von Arch Enemy's Musik gerne und finde, dass sie eine gute Wahl war. Wenn meine Freunde sagten, dass sie Arch Enemy nicht hören, weil ihnen Angela zu heftig klingt, konnte ich das nicht verstehen. Bis ich "The Root Of All Evil" gehört habe!
Angela brüllt einfach alles hier in Grund und Boden, sodass die wirklich erstklassige Melodie der Death Metal-Songs vollkommen untergeht. Hier wird nicht gemeinsam mit der Sängerin gespielt, sondern beinhart gegen sie.

"Bridge Of Destiny" verliert jeden epischen und musikalischen Reiz und nach dem Hören klingeln mir die Ohren. Der schöne Melodieverlauf von "Bury Me An Angel" wird einfach zu Tode gebrüllt, "Beast Of Man" klang schon mit Liivas Stimme heftig genug, obwohl er weniger Druck in der Stimme hatte, als Angela. Aber genau dieses "weniger" war hier "mehr". Angela kreischt auch hier das Soundgerüst und die Melodie einfach kaputt.
Dasselbe hört man auf "Pilgrim", obwohl es hier nicht ganz so schlimm ist. Aber Angela presst ihre Vocals ins Aufnahmemikro, sodass das ganze Feeling des Songs stirbt.
Auf "Transmigration Macabre" errinnert mich Angela eher an Dez Fafara (ehem. Coal Chamber, jetzt DevilDriver), was dem Song gar nicht gut tut. Hat fast einen Hang zu Grindcore-Vocals das Ganze...
Und zu guter letzt möcht ich noch etwas zu "Dead Inside" sagen. Ein wunderbar melodischer Song, der schön groovt und durch die neue Produktion wirklich besser klingt. Doch allein schon die "high-pitched"-Vocals ganz am Anfang, als Angela in den Song einsteigt, lassen mich gleich wieder auf die Originalsongs zurückgreifen.

Unterm Strich: gute Idee, vertane Chance. Bezogen auf den Vocal-Stil sollen die alten Arch Enemy-Songs die alten bleiben und die neuen die neuen. Punkt.
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