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The Rolling Stones - Let's spend the Night together
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Im Folgenden beziehe ich mich auf die holländische DVD-Ausgabe, da mir nur diese vorliegt:

"Let's spend the Night together" war der offizielle Konzertfilm zur '81er Amerika-Tour der Rolling Stones. Die erste Konzerthälfte sowie weitere Songs stammen aus Konzerten in Phoenix (wie aus Textzeilen wie "out of all the girls in Phoenix she loves me true" oder "I met a gin-soaked barroom queen in Phoenix" hervorgeht). Natürlich hat man für den Film beeindruckende Luftaufnahmen des Riesenstadions eingefangen; mit dieser Tour waren die Stones endgültig in die Stadion-Liga aufgestiegen, und das sollte auch deutlich dokumentiert werden.

Zu dieser Zeit lernte ich die Stones kennen und lieben, und ich weiß noch, wie die Frage durch die Medien ging, wie lange diese alten Säcke es mit fast vierzig (!) immer noch bringen könnten, im Rückblick geradezu lachhaft. Interessant die Parallelen bzw. Unterschiede zum aktuellen Konzertfilm "Shine a Light": Mick Jagger ist sich hier wie da der Präsenz der Kameras sehr bewusst und bezieht sie aktiv in seine Show mit ein, so wie im Grunde er es ist, der die ganze Show reißt. Was seine Agilität, sprich seinen Bewegungsdrang angeht, so legte er für "Shine a Light" fast noch einen drauf; unglaublich, wie fit er auch 25 später noch ist! Keith, seit kurzem wieder clean, sah erstaunlich gesund und vital aus (sofern man diese Begriffe überhaupt mit ihm assoziieren möchte); es fällt auf, wie aufrecht er zu dieser Zeit beim Spielen noch stand, während er im Laufe der Jahre immer mehr dazu überging, mit vornüber gebeugten Schultern und eingeknickten Knien zu spielen. Am häufigsten im Bild sind natürlich Mick und dann Keith, gefolgt von Ronnie; Bill Wyman (auf seiner vorletzten Stones-Tour) und Charlie Watts sind auch gelegentlich zu sehen.

Dies war die erste Stones-Tournee, bei der Sender für Mikros und Gitarren zum Einsatz kamen, und die Stones machten von der neu gewonnen kabellosen Freiheit ausgiebig Gebrauch. Gleichzeitig war dies die vorletzte Tour, bei der noch keine Videoleinwände zum Einsatz kamen (wohl aber das Schlussfeuerwerk), und die letzte, bei der die Stones sich nur von drei Begleitmusikern unterstützen ließen, was bedeutet, dass Keith und Ronnie noch etliche Backgroundstimmen selber ins Mikro grölen. (Für mich sind SIE die beiden echten "Black Crowes"; bei diesen Konzertaufnahmen kann man im Geiste die Brüder Robinson vor sich sehen, die beschließen: "Wir gründen auch eine Band, und wir wollen so sein wie Keith und Ronnie!")

Das Publikum ist gerade in der ersten Filmhälfte erstaunlich statisch und reagiert eigentlich fast nur, wenn Mick es von einem Bühnenflügel aus animiert - was vermutlich an der Stadiongröße liegt und Mick überhaupt nicht aus dem Konzept bringt; in der zweiten Filmhälfte kommen Showeinlagen und Publikumsaktion viel stärker zum Tragen, beispielsweise wenn während Honky Tonk Women etliche Models auf die Bühne kommen.

Die Setliste beschränkt sich erfreulicherweise nicht nur auf die reinen Ur-Hits, sondern umfasst den größten Teil des Tourprogramms und beinhaltet mit Songs wie Neighbours, Black Limousine, Hang Fire und Let it bleed selten gehörte Live-Raritäten. (Leider fehlt When the Whip comes down.) Die Film-Versionen von Satisfaction und Going to a Go-Go erschienen auch auf dem parallel veröffentlichten Live-Album "Still Life" (wie bei den Stones üblich, im Studio nachbearbeitet); letzteres wurde sogar als Single ausgekoppelt. She's so cold ist eine Hammer-Version.

Die Bildqualität ist, besonders für 1981, hervorragend. Die Tonspur liegt in lupenreinem Stereo vor: Ronnie wie üblich links (und erstaunlich gut zu hören!), Keith rechts, Ernie Watts am Sax meistens rechts, manchmal auch mittig, dann wieder links, Abwechslung muss sein! Ian Stewart (Piano) und Ian McLagan (Keyboards) liegen beide auf dem linken Kanal - und sind natürlich zusammen leiser als Ronnies Gitarre und nur gelegentlich zu erahnen. Etwas schräg die Tatsache, dass Bills Bass durchgehend nur auf dem rechten Kanal zu hören ist - ich dachte, dass sei seit Anfang der Siebziger out?!

Als Bonusmaterial gibt es nur den Kinotrailer, der mit Start me up unterlegt ist. Nicht ganz verständlich, warum man im Menu aus einer Anzahl von Untertiteln wählen soll, diese dann aber gar nicht abrufen kann. In einigen Fällen wurden der Abwechslung halber z.B. Backstage-Szenen und Doku-Material unterlegt; bei Going to a Go-Go wird im Zeitraffer der Bühnenaufbau in einer Halle gezeigt. Verständlich, dass man, um den Fluß des Konzertes zu erhalten, bei fast jedem Lied die Schere angesetzt hat. Leider wurde dabei aber bei Under my Thumb der Schlussakkord amputiert, und bei Waiting on a Friend, Let it bleed, Jumpin' Jack Flash und Brown Sugar hat man sehr unsensibel die Intros gekappt (bei den letzten beiden sogar ganze Songteile).

Die berühmte Szene, in der Keith mitten in Satisfaction seine Gitarre abschnallt, mit ihr nach einem Fan schlägt, der die Bühne gestürmt hat, und anschließend ohne mit der Wimper zu zucken weiterspielt, als die Ordner den Fan im Griff haben, ist nur auf der DVD "Hampton Coliseum Live '81" zu finden, was dem Spaß jedoch keinen Abbruch tut: "Let's spend the Night together" war viele Jahre lang eine Rarität, und es macht Freude, endlich wieder die Bilder zur Platte auffrischen zu können. War "Still Life" ein schöner Appetitanreger, kommt man hier dem Konzerterlebnis viel näher.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. März 2013
Den Film von Hal Ashby hat's lange nicht auf DVD gegeben. Ich war ein bisschen skeptisch ob der simplen DVD-Hülle... Skepsis unberechtigt: ein super Film mit exzellenter Bild- und Tonqualität! In der Sprachauswahl gefühlt ein Dutzend Sprachen -- deutsch ist nicht dabei. Ich glaube, die DVD ist in den Niederlanden produziert -- denen ist das Deutsche wohl allzu fern... Achtung Gitarreros, die beim Film mitklampfen wollen: Der Film läuft n bisschen zu schnell ab, da muss man seine Gitarre fast n halben Ton hochstimmen...!
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. September 2014
Ich wünschte mir dass es mehr ältere Rolling Stones Konzerte mit dieser sehr guten Qualität gäbe.War sehr positiv überrascht.Freue mich sehr dass ich die DVD gekauft habe.Ein Muss für jeden Rolling Stones Fan
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. September 2013
Für die Fans der Rollenden Steine so etwas wie ein Muss. Damals als 11- oder 12-Jähriger habe ich mehr oder weniger durch Zufall die Band live in Ffm. gesehen. Awesome!!! Meine Mutter sagt seitdem, da hat sich wohl die "versaute Erbmasse" des Vaters durchgesetzt - scnr ;-P
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Mai 2013
Es handelt sich um einen tollen Zusammenschnitt mehrerer Konzerte der USA-Tour 1981. Habe damals verpasst mir das Video zu kaufen und war daher sehr froh die DVD zu bekommen. Ein tolles "Stones-Konzert", musikalisch top, verschiedene Kameraperspektiven, Backstageaufnahmen und Rückblenden in die Anfangszeit der Stones machen die DVD zu einem Genuss.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Oktober 2014
Die Rolling Stones wie man sie kennt, purer Rock'n'Roll, großartig, einzigartig, atemberaubend gut!

It's only Rock'n'Roll, but i like it!!
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Mai 2014
Ich war ganz überrascht von der tollen Qualität der DVD. Die Bildqualität ist sehr gut für die Aufnahme von 1981. Kein Vergleich mit den Video-Ausgaben aus der Vergangenheit. Und das zu einem Superpreis.
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2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Januar 2014
Ich habe den Live Konzertmitschnitt auf Vinyl. Ich liebe den Temptations' R&B Klassiker "Just my Imagination", und wie ihn die Stones bringen. Darum kaufte ich die DVD. Ich finde den Konzertfilm eigentlich nicht schlecht, die Kameraführung ist gut. Der Song "Time is on my Side" ist sowieso ein gerngehörter Evergreen, wurde aber zerstückelt mit Clips der "alten" Stones. Das geht ja noch.
Aber was sich der Filmemacher Hal Ashby dabei gedacht hat als er noch grausige Filmclips von kriegerischen Szenen, einem brennenden Menschen und einem aufgespiessten Kopf in diesen Song mit hineinschnitt, ist mir ein Rätsel. Ich kann es nur mit "geistiger Umnachtung" erkären. Dieser schöne Song "Time is on my Side", und auch der sonst gute Konzertfilm wurde damit zerstört. Very shocking! - vielleicht wollte Ashby genau das erreichen.
So etwas gehört defintitiv nicht in einen Musikfilm, den man als Liebhaber von Rockmusik geniessen will. Eigentlich möchte ich keine Punkte geben, weil der Rest mich überzeugt gebe ich zwei Punkte.
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