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am 8. Januar 2007
"Sympathy For The Devil" oder "One Plus One", wie der Film in der Kinofassung hieß, ist sicher eine zwiespältige Angelegenheit, schon mal allein deshalb, weil er die normalen Sehgewohnheiten durchbricht und irgendwelche Spielszenen mit Szenen der Aufnahme der Stones zu einem ihrer Meisterwerke vermischt.

Wenn man nicht absoluter Godard-Fan ist, kann man mit den Spielszenen nicht viel anfangen. Ich hab jedenfalls nicht viel kapiert, vielleicht bin ich da einfach zu blöd dazu. Aber warum soll es mir da besser gehen als Mick Jagger, der zugegeben hat, dass er auch nicht viel verstanden hat.

Für hartgesottene Stonesfans ist die DVD meiner Meinung nach trotzdem ein Muss, weil man den Stones hier mal bei der Studioarbeit zusehen kann. Jeder, der mal ein Buch über die Stones gelesen hat, weiß, dass Aufnahmen der Stones eine zermürbende Angelegenheit sein können. Selbst der Produzent Jimmy Miller hat mal gesagt: "Manchmal hängt man da Stunden herum und es kommt nur Mist raus". Nicht unschuldig an diesem Zustand war Keith Richards, der teilweise stundenlang über einem Akkord brütete und der Rest der Band zum Nasebohren verurteilt war. Godard soll die Stones bei den Aufnahmen zu diesem Song noch zu einem guten Zeitpunkt erwischt haben.

Deshalb ist "Sympathy For The Devil" nichts anderes als ein exaktes Dokument über die Entstehung eines Songs und die Arbeitsweise der Stones und ist von dieser Sichtweise her gelungen. Zum wiederholten Seh- und Hörvergnügen dürfte die DVD allerdings nicht geeignet sein.
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am 13. Dezember 2014
es ist schon faszinierend zu sehen, wie die Herren Jagger & Richards im Studio agieren.
es ist zu dieser Zeit offensichtlich das Jones nur noch Mitläufer ist, Wyman und Watts die "Arbeiter" an der Rhymtnus-Front.
teilweise übernimmt Richards den Bass um Wyman zu demonstrieren wie es laufen soll....
es ist beindruckend wie aus Fragmenten zum Schluss einer der absoluten Rock Hymen aller Zeiten entsteht; hier kommt das Genie von Jagger und Richards voll zum tragen.
man hat bei Sympathy for the devil das Gefühl das dieser Song mehr oder weniger der Idee von Jagger entstammt: er gibt ständig vor wie es sein sollte.
wie auch immer: es ist ein Stück Zeitgeschichte und ich denke nicht nur für Stones Fans ein highlight
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am 1. Juli 2007
Godard hat mit diesem Film ein wunderbares Zeitdokument geschaffen. Fantastisch, den fünf Musikern, damals noch mit Brian Jones, bei den Proben und Aufnahmen zu einem der gewaltigsten Songs zuzusehen. Spannend, die Entwicklung beim Entstehen eines Musikstückes, welches mitlerweile schon Musikgeschichte ist, mit zu verfolgen. Man wird sich bewusst, was die Rolling Stones für harte Arbeitstiere waren und sind. Mit Sicherheit eines ihrer Geheimnisse ihres Erfolges. Ein Muss für jede Stones-Fan und für jeden, der Zeitdokumente sammelt.
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Während des Aufnahmeprozesses in den Londoner Olympic Sound Studios für den späteren Welthit SYMPATHY FOR THE DEVIL beobachtet Nouvelle-Vague-Mitbegründer Jean-Luc Godard (*1930) die Rolling Stones. Was hier geschieht, scheint alles andere als Teamwork zu sein. Im Studio ist ausreichend Platz dafür, dass jeder seinen eigenen Ideen nachhängt. Doch eine schlichte Musikdokumentation war ohnehin nicht die Intention des von den Ereignissen des Pariser Mai 1968 bewegten und früher schon radikal gesellschaftskritischen Regisseurs. So arbeitet er wiederum mit durchaus kryptischen Zwischentiteln und schneidet zwischen die Stones-Aufnahmen zahlreiche gestellte oder semidokumentarische Szenen: Die Black Panther legen ihre Philosophie für die kommende Revolution dar, "Eve Democracy" (Godards damalige Ehefrau Anne Wiazemski) wird im Wald von einem Fernsehteam interviewt und antwortet auf alle Fragen mit JA oder NEIN, immer wieder sprühen Menschen agitatorische Losungen oder Grafitti an Wände und Autos, in einem Zeitschriftenladen mit Schundromanen, Comics und Pornos verliest ein Mann nationalsozialistische Thesen. Als Ton ist neben der Musik der Rolling Stones ein mit kruden bis unverständlichen Thesen aufwartender Kommentar von Sean Lynch zu hören.

SYMPATHY FOR THE DEVIL ist ein faszinierendes Kaleidoskop mehr oder weniger verständlicher Szenen, das sich einer eindeutigen Einordnung verweigert. Godard setzt dabei als Metapher die Stones (ihren Hit von den Anfängen bis zu den Aufnahmen) mit den gesellschaftlichen Umbrüchen der Zeit gleich, für die es auch kein Rezept und keinen eindeutigen Weg gibt. So bleibt Godards Film ein eindrucksvolles und zeitgeschichtlich spannendes Dokument zur Gegenkultur der zweiten Hälfte der 1960-er Jahre. ONE PLUS ONE nannte Jean-Luc Godard die Produktion ursprünglich - und der Hit der Rolling Stones wird nie vollständig gespielt. Der Produzent änderte das eigenmächtig und ließ den kompletten Song während des nun farbig unterlegten Abspanns laufen. Die Folge war eine öffentliche Ohrfeige durch Godard ...

Die Blu-ray von KOCH-MEDIA präsentiert den Klassiker in hervorragender Bild- und Tonqualität (Originalformat 4:3, Englisch DTS-HD MA 2.0). Die deutschen Untertitel sind ausblendbar. Beim Start der Disc kann zwischen den beiden Versionen SYMPATHY FOR THE DEVIL oder ONE PLUS ONE gewählt werden, deren Laufzeit um nur 44 s differiert und deren wesentlichster Unterschied oben bereits angesprochen wurde. Als Extra ist die Dokumentation VOICES (1968, 43 min, deutsch untertitelt) enthalten, in der Godard einige Statements zu seinen politischen Intentionen gibt und auch die Dreharbeiten zu sehen sind. Neben dem Trailer ist eine umfangreiche Bildergalerie mit seltenem Werbematerial und Fotos vom Set enthalten. Ein Wendecover ohne FSK-Logo ist vorhanden.

Für Kenner der Filme Jean-Luc Godards sowie zeitgeschichtlich sortierte Sammlungen eine sehr empfehlenswerte Veröffentlichung - wer sich nur für eine Rolling-Stones-Dokumentation interessiert, könnte möglicherweise enttäuscht werden.
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TOP 500 REZENSENTam 29. November 2015
1968 drehte der französische Regisseur Jean-Luc Godard ('Außer Atem', Lemmy Caution gegen Alpha 60 ) unter dem Titel 'One plus One' einen weiteren seiner sehr seltsamen Filme. Doch zumindest teilweise gelang es ihm ein beeindruckendes Stück Zeitgeschichte einzufangen. Godard war dabei als die Rolling Stones im Juni 1968 einen ihrer größten (aber auch umstrittensten) Hits in den Londoner Olympic Sound Studios einspielten.

Der Film erhielt daher auch den alternativen Titel 'Sympathie for the Devil'. Die in langen Einstellungen eingefangenen Filmaufnahmen von den Studio-Sessions mit Mick Jagger, Keith Richards, Bill Wyman, Charlie Watts und dem ein Jahr später verstorbenen Brian Jones können auch heute noch ungemein faszinieren. Es entsteht dabei nicht der Eindruck, dass hier eine Gruppe von gleichberechtigten Musikern gemeinsam an einem Stück feilt, sondern vielmehr scheinen die Stones hier kaum einen Draht füreinander zu haben, denn jeder spielt in einer anderen Ecke des geräumigen Studios und scheint sein eigenes Ding zu machen . Zu sehen sind dabei auch die Stones-Musen Marianne Faithfull und Anita Pallenberg, die sich als (dann doch nicht verwendeter) Hintergrund-Chor versuchen.

Doch Godard wäre nicht Godard, wenn er diese höchst interessanten Aufnahmen nicht noch mit allerlei Seltsamkeiten 'garnieren' würde. Auf einem Autofriedhof, in einem Zeitschriftenladen oder auch im Wald inszenierte er Szenen mit gesellschaftskritischen und revolutionären Gequatsche. Diese in Englisch gedrehten nicht eben kurzen Szenen wirken wie überlange Sketche aus 'Monty Pythons Flying Circus', sind dabei aber völlig frei von Humor. Doch für solchen Blödsinn wurde ja schließlich der schnelle Vorlauf erfunden.

Die Blu-ray von Koch Media enthält neben dem 101-minütigen Film im Vollbildformat, in sxehr guter Bildqualität, in der englischen Originalfassung und wahlweise mit deutschen Untertiteln noch den Making-Of-Film 'Voice' (43:14 min) von Richard Mordaunt, ebenfalls wahlweise mit deutschen Untertiteln
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am 14. November 2015
Direkt mal vorab – wer hier jetzt einen Musikfilm erwartet, bei dem die Rolling Stones einen Song nach dem anderen präsentieren, den muss ich enttäuschen. Hier handelt es sich um eine sehr interessante Doku, die die verschiedenen Bewegungen Ende der 60er Jahre einfängt, von denen die Rolling Stones auch ein Teil sind. Die Gedankengänge der unterschiedlichen Gruppen werden widergespiegelt. Währenddessen wird immer wieder die Band gezeigt, die in ihrem Studio den Song aufnimmt, probt, weiterentwickelt, diskutierend zusammensteht usw. Der Film ist hauptsächlich deutsch untertitelt, um den Zeitgeist und die Sprache & die Aussprache nicht zu verfälschen. Somit nehmen die politischen Schwingungen kräftig Einfluss auf Musik, Lebensstil, Gedanken ….
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am 26. November 2015
Ich gebe hier einem anderen Rezensenten recht, der sagt, dass dieser Film durchaus lohnenswert, aber in einigen Phasen auch schwer verständlich ist. Zwar nicht unbedingt entscheidend schlimm für den Gesamteindruck, aber zumindest in der ein oder anderen Szene verwirrend.
Natürlich ist der Film nicht nur für Stones Fans Pflichtprogramm, legt er doch beeindruckend Zeugnis ab von einer zeit, als Musik für viele einfach ehrlicher war und wie man in diesem Film sehen kann, auch harte Arbeit.
Rundum gelungen, passt zu den Stones und deshalb auch sehenswert. :)
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am 25. November 2015
Ein wunderbarer Einblick in die Studioarbeit der Rolling Stones. Sehr schön zu sehen wie die Songs entstehen und man spürt ihre Passion zur Musik. Dazu gesellen sich die Eindrücke der 60er Jahre Bewegung die immer noch fasziniert und ich an den manchen Tagen zurückwünsche. Der Lebensstil um diese Zeit wird hervorragend widergespiegelt. Gerade durch die fast schon "Live-Dabei" Kamera und die typische Farbgebung der damaligen Zeit. Nicht nur für einen Stones-Fan eine Anschaffung wert!
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am 10. Dezember 2015
Der große und bekannte JL Godard versucht sich hier an was sehr eigenem und es ist auch sehr eigen und dürfte nicht für jedermann sein. Kunstfilm im wahrsten Sinne des Wortes, zeichnet er doch die Kunst nach, ein Lied zu schreiben bzw. zu komponieren. Und dieser Film liefert einen unverstellten Blick in die Arbeitsweise einer der größten Bands der Welt.
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am 9. Dezember 2012
Fantastischer Film. Die Aufnahmen der Rolling Stones, die verrückten Interviews von Godard und die Dokumentation der Schwarzen Aktivisten ist super. Eine wunderbare Erinnerung an diese inspirierende Zeit.
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