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The Rolling Stones - The Stones in the Park
 
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The Rolling Stones - The Stones in the Park

The Rolling Stones , Marianne Faithfull , Leslie Woodhead    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: The Rolling Stones, Marianne Faithfull, Sir Paul McCartney
  • Regisseur(e): Leslie Woodhead
  • Format: HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Englisch (Dolby Digital 1.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Polyband/WVG
  • Erscheinungstermin: 25. August 2006
  • Produktionsjahr: 1969
  • Spieldauer: 55 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000GW8OY6
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 39.553 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Aufnahmen von dem Open-Air-Konzert im Hyde Park 1969 mit einem Interview mit Mick Jagger.

Produktbeschreibungen

The Rolling Stones The Rolling Stones, DVD Laufzeit 55 min, Musik,Musikdoku - Tanz, 1 Disk, Version: Amaray, FSK o.A. erschienen am: 25.08.2006 Samstag, 05. Juli 1969: 500.000 Menschen strömen in den Londoner Hyde Park, um ein unvergessliches kostenloses Konzert der größten Rock and Roll Band der Welt mitzuerleben: Die Rolling Stones. Erstmalig stand bei diesem Konzert Mick Taylor an der Gitarre, da der bisherige Gitarrist Brian Jones zwei Tage vor dem Konzert verstarb. Dieser Film zeichnet die Ereignisse des unvergesslichen Gigs nach, enthält umfangreiches Backstage-Material, exclusive Interviews mit Mick Jagger und acht komplette Live-Klassiker der Stones.
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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zeitdokument 2. Mai 2007
Von Pete Thrope TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Im Juli 1969 pilgerten eine halbe Million Menschen in den Londoner Hyde Park, um einem Freeconcert der Rolling Stones beizuwohnen. Zwei Tage vorher war Brian Jones gestorben und so widmeten die Stones dieses Konzert dem ehemaligen Bandmitglied, indem Mick Jagger einige Gedichtzeilen vortrug und einige tausend weiße Schmetterlinge aus Kartons freigelassen wurden, bevor die Band mit der Musik begannen.

Um es kurz zu machen, die Stones spielten katastrophal. Das hatte mehrere Gründe: Zum einen war der neue Gitarrist Mick Taylor überhaupt noch nicht richtig integriert, zum anderen hatten die Stones, auch durch die Drogenprozesse bedingt, eine lange Konzertpause hinter sich, so dass sie das Zusammenspiel erst mal wieder lernen mussten. Drittens war es einer jener Tage, bei denen Keith Richards aussah, als hätte man ihn gerade erst aus dem Bett gezogen und genauso spielte er auch. Den meisten Songs fehlte es an Tempo, wobei besonders negativ "I'm Free" auffällt, das ungeheuer lahm herüber kommt . Man kann Mick Jagger ansehen, dass er über das gesamte Konzert mehr Tempo fordert. Jagger ist es auch, der als Einziger eine überzeugende Vorstellung liefert. Dabei dürften die Zuschauer ihren Augen nicht getraut haben, als er auf die Bühne kam. Mit dem Fummel, dem er da anhatte, passte er eher in eine Ballettstunde als in ein Rockkonzert (das dürfte der Anfang des zeitweiligen Flirts Jaggers mit der Bisexualität gewesen sein), aber als es dann losging, zeigte sich, welch großartiger Entertainer er war und ist.

Das Konzert wird nur in Auszügen und nicht chronologisch gezeigt: Dazwischen finden sich immer wieder Interviews mit Jagger und Szenen aus der Vorbereitung und anderen Teilen des Hyde Parks wie das berühmte "Speaker's Corner". Da sieht man z. B. Tom Keylock, den Sicherheitsmensch der Stones, mit der englischen (weit harmloseren) Ausgabe der Hell's Angels diskutieren oder Marianne Faithfull mit ihrem Sohn Nicholas.

Also, das Konzert war nicht so besonders. Was aber gut herüberkommt , ist die Stimmung, die damals im Swinging London geherrscht hat. Locker, beschwingt, voller Zuversicht. Das Drama von Altamont kurze Zeit später sollte einige wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen. "The Stones In The Park" ist also mehr als Zeitdokument zu verstehen, auch in Hinsicht auf die sich entwickelnden neuen Stones, die später auf der Tournee so kraftvoll wie nie zuvor rocken sollten.

Ach ja: Ironie des Schicksals...Unter den Besuchern war auch Ron Wood, der hier genauso wie alle anderen erstmals Mick Taylor bei einem Auftritt sah, dessen Posten er Jahre später beerben sollte

Als Stonesfan sollte man diese DVD unbedingt besitzen und zwar genau diese Ausgabe. Warum? Weil Jaggers Genuschel bei den Interviews endlich mal deutsch untertitelt ist.
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46 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Bombenleger im Hyde Park 11. Juli 2006
Von Apogaeum
Format:DVD
Donna Clara! Für unselige Nachgeborene erscheint es einfach zu irre, was sich damals tatsächlich zugetragen haben muß. Zu einem Konzert einer solchen Truppe abgefreakter Bombenleger kommen eine halbe Million Leute in den ehrwürdigen Hyde Park in London. London, England, wo es (& nicht nur da) noch völlig an der Tagesordnung war, daß sich anständige Männer in Anzügen bewegten, lümmeln sich 5 langhaarige, verpennte Freaks auf die Bühne, um ein ganz zwangloses Getöse von sich zu geben. Ihr Sänger erscheint in einem weißen Rüschenröckchen, einer transvestierenden Ballerina gleich, und versucht sich Gehör zu verschaffen, denn er hat etwas Ernstes zu sagen. Es geht um den Abschied von Brian Jones, der 3 Tage zuvor starb. Jagger rezitiert ein Gedicht, zum Geleit Jones ins Jenseits. Gute Gedanken sollen ihn begleiten, wie es das tibetanische Totenbuch empfiehlt. In den Sequenzen, die die Stones außerhalb des Konzerts zeigen, kann man schon eine bedrückte Stimmung ausmachen. Doch Jones war ein Partymacher, und eine solche soll es heute auch werden. Aber er war auch zerbrochen an den Quärälen zwischen ihm, Jagger und Richards. Und so spielen die Stones grottenschlecht, eben wie eine Band, die sich neu finden muß und wo man meinen könnte, ein fieser Geist verdirbt jedes Ansinnen, ein vertretbares musikalisches Zusammenspiel hin zu bekommen. Man erkennt die Betroffenheit in Wymans Gesicht, die ungewohnte Aggressivität in der Art, wie Watts das Schlagzeug bearbeitet. Richards steht völlig dicht vor einer Verstärkerwand, die ihm seine brachialen Akkorde um die Ohren pustet. Und ein scheuer Jungspund gibt sich Mühe mitzuhalten, Mick Taylor. Allein Jagger versucht sich von der dunklen Wolke, die über ihnen schwebt, nicht beeindrucken zu lassen und läßt nach Kräften die Sau raus. Auf dem Bootleg, auf welchem das komplette Set dieses Konzerts vorliegt, kann man hören, daß es die ruhigen und gefühlvollen Stücke sind, die rüberkommen. In diesem Film ist leider davon nur eins vertreten: Love in vain. Dies ist ein echtes Manko des Films, daß nur eine kleine Auswahl an Stücken dargeboten wird. Andererseits ist es ein Dokument, in dem die Jugendkultur dieser Zeit skizziert wird: Rocker, Mods, Hippies. Die Stones, die alle vereinen, gegen das Establishment. Die Stones, die noch für etwas standen. Und darum geht es auch in diesem Konzert: eine Demonstration, daß eben nicht mehr die Anzugträger das Straßenbild, und vor allem das Denken bestimmen, sondern das, wofür die Jungen stehen. Scheißegal, wie heftig sie sich verspielen, wie schräge ihre Aufmachung vielleicht rüberkommen könnte, sie lassen sich nicht beirren.

Von heutiger Warte aus gesehen mutet es beeindruckend an, denn sie haben wirklich Schockierung und Empörung verursacht. Wer kann das heute noch? Wer kann noch polarisieren? In dem Plastikbrei, der uns heute um die Ohren und Augen gehauen wird, läßt sich sowas nicht mehr finden. Dafür die 4 Sterne. Für den kurzen Film mit geschnittenen Stücken, die nur ein kleiner Teil des Konzerts sind, einen Punkt Abzug.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Toby Tambourine TOP 100 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
Durch Brian Jones' Tod zwei Tage zuvor wurde dieses schon länger geplante Gratiskonzert der Rolling Stones im Hyde Park in London am 5.7.1969, einen guten Monat vor Woodstock, zu dessen Gedenkfeier und gleichzeitig zu Mick Taylors Einstand vor rund einer halben Million Menschen. P.A.s und Monitorsysteme befanden sich noch in ihrer Embryonalphase, aber dieser erste öffentliche Liveauftritt der Rolling Stones seit gut zwei Jahren zeigte unabhängig davon, wie eingerostet sie als Liveband noch waren: zwar spielen zwar alle dieselben Songs, aber nicht unbedingt gemeinsam; schade, dass sie nicht so gut waren wie beim Rock'n'Roll Circus im Dezember '68, und selbst da waren sie nicht richtig zufrieden mit ihrem Auftritt gewesen. (Aus dieser Erkenntnis heraus machten sie bei der anschließenden Amerika-Tournee im darauf folgenden Winter keine halben Sachen mehr und spielten einige ihrer besten Shows überhaupt, wie im Film "Gimme Shelter" dokumentiert.) Wer die Band an jenem Tag live sah, kam wohl schwerlich auf die Idee, dass sie zeitgleich im Studio an ihrem Jahrhundertalbum "Let it bleed" werkeln könnte, von dem sie mit Midnight Rambler und Love in vain zwei unveröffentlichte Songs präsentierte.

"The Stones in the Park" dokumentierte bereits 1969 53 Minuten lang dieses historische Konzertereignis, leider ohne jegliches Einbeziehen der Vorgruppen. Vom Konzert selber hört man die zweite Hälfte von Midnight Rambler und mehr oder weniger lange Auszüge aus Street Fighting Man, Satisfaction und I'm free; Jumpin' Jack Flash und die damals brandneue Single Honky Tonk Women kommen ungekürzt. Sympathy for the Devil ist mit 10 Minuten Laufzeit immer noch um fast die Hälfte gekürzt und hat dank seiner zahlreichen afrikanischen Gasttrommler schöne hypnotische Passagen, allerdings habe ich von Keith Richards selbst auf Bootlegs selten so viele Patzer gehört. "Unbekümmert" trifft es nicht ganz; passend zu seiner gerade beginnenden Heroinsucht präsentierte er seinen neuen, beeindruckenden Totenkopf-Look.

Nach Jaggers Elegie auf Brian Jones steigt die Band, möglicherweise auf Mick Taylors Anregung hin, mit Johnny Winters I'm yours and I'm hers ein (eine Quelle erwähnt den Song als einen von Brian Jones' Lieblingssongs); ich finde es bezeichnend, dass der Band, trotz längerer Interviewpassagen mit Mick Jagger, keinerlei Betroffenheit oder gar Trauer über Brian Jones' Tod anzumerken ist - einiges wird mit Hippiegequatsche übertüncht, der Rest wird einfach überrockt. Musikalischer Höhepunkt des Films ist Love in vain, das im Vergleich mit der Liveversion auf "Get yer Ya-Ya's out!" (und Bootlegs von dieser Tour) zeigt, wie einfallsreich Mick Taylor sein Solo variierte.

Leider enthält uns der Film die auf Bootleg erhältlichen Songs No Expectations, Mercy Mercy, Stray Cat Blues und Live-Raritäten wie Down Home Girl und eine frühe Version von Loving Cup vor, auf das man bis zum Erscheinen von "Exile on Main Street" warten musste. Dafür, dass Charlie (in "According to the Rolling Stones") diesen Auftritt als einen der wenigen in Erinnerung hat, bei denen er so richtig Spaß hatte, drischt er ungewohnt aggressiv auf sein Schlagzeug ein. Wie zu erwarten, zeigen die Konzertszenen überwiegend den Frontmann Jagger und leider nur kurze, schnelle Schnitte seiner Bandkollegen.

Neben den Konzertmitschnitten zeigt der Film Szenen im Park, Hippies, britische Hell's Angels (die als Bühnenordner ungleich friedlicher agieren als ein halbes Jahr später ihre kalifornischen Kollegen beim Altamont-Konzert), Jaggers damalige Noch-Freundin Marianne Faithful mit Sohn Nicholas und längere Interviewauszüge mit Mick Jagger, in denen dieser u.a. äußert, er habe die Beatles immer als bessere Komponisten und Studioband empfunden und die Stones eben als bessere Live-Band (selbst wenn das für diesen einen Gig nicht zutreffen mag). Im Abspann ist sogar für Sekunden Konzertbesucher Paul McCartney auszumachen.

Einer der berühmtesten Stones-Gigs war auch gleichzeitig einer ihrer schlechtesten (wenn man mal davon absieht, dass sie auf ihren Tourneen davor schon wegen der kreischenden Fans ziemlich wüst geklungen haben müssen); bei den damaligen Beschallungsanlagen wird man es nicht so genau genommen haben, und immerhin war das Konzert eine gigantische Werbeveranstaltung für die Stones zum Beginn ihrer neuen Blütezeit.

Fans brauchen die DVD natürlich schon als historisches Dokument, gerne auch in Bild und Ton remastert. Die ausschließlich deutschen Untertitel sind etwas fahrig übersetzt. Fast entschuldigend bietet die 2006 remasterte DVD als Bonusmaterial ganze 2 (!) Minuten lang einen Vorher-/Nachher-Vergleich bei der digitalen Bildrestauration und bleibt somit eine vertane Chance, wenigstens im Bonusteil das Konzert in ganzer Länge zu zeigen, da nützt auch die metallene Packung nichts.
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