so könnte man dieses wahnsinnsteil von cd auch benennen.
muss mir erst mal überlegen, wie ich dieses great thing von chris rea beschreiben soll.
zumal ich erst die gänsehaut abbauen muss, die sich innen und aussen über meinen körper zieht, denn schon die ersten
takte des titelsongs - ROAD TO HELL- prickeln in mir wie edelster champagner...
der song ist magie pur, die rauhe sonore stimme von rea, das sliding seiner stratocaster, der spannende storytellertext, das carvt in body, mind and soul !!!!
anfangs der neunziger lief das teil bei mir rauf und runter, ich konnte mich nie abhören, heute noch stellen
sich mir die haare auf.
als ein vertontes roadmovie spielt es in meinen -kopfbillboards- an vorderster stelle mit..
schon die ersten worte :- stood still on a highway - fesseln mich und ich lausche dem nachfolgenden text aufmerksam und gebannt wie bei einer vorlesung von einem begnadeten schriftsteller...
chris rea vereint so ein bisschen die erlesenen komponenten eines bruce springsteens und eines mark knopflers,
ein wenig mellencamp -feeling kommt auch auf, beim song - YOU MUST BE EVIL-,
als halb-ire/halb-italiener hat chris rea das musikalische gen schon in die wiege gelegt bekommen, sein markanter,
individueller stil ist in der musikszene unentbehrlich.
zwischen leidenschaft und coolness bringt er melodien und texte, die sich einprägen.(special-bemerkung an die ladies: schön ist er nicht, aber die stimme allein ribbelt doch schon den string-tanga auf...)
so auch das teil -TEXAS-, swingig, lässig...
ähnlich wie -road to hell- ist - LOOKING FOR A RAINBOW- aufgebaut, ausgedehntes intro, songwriting-lyrics, darüber die allmacht der gitarre, die wie bei sir knopfler ein fünftes gliedmass ist...
wie warmer honigmet benebelt chris rea s stimme die sinne , wenn er uns von einer - WARM AND TENDER LOVE- erzählt,
ich finde, so wie knopfler den titel -sir- schon längst verdient hätte, so müsste chris rea der -duke- genannt
werden...
in usa wäre er sicherlich der -roadmaster- aufgrund des super-super-tracks -DAYTONA-, geht es doch darin um das legendäre car-racing....
wer die dire-straits verehrt, verehrt hier auch chris rea, denn speziell bei diesem song haben er und knopfler aus einem siegerpokal getrunken...
höllisch geil und himmlisch zärtlich setzt rea sein sangesorgan bei - THAT S WHAT THEY ALWAYS SAY- ein,
zwischendurch wundere ich mich, dass hier nur drei rezensionen stehen, auch wenn das album schon ein paar tage auf dem buckel hat, dürfte es doch noch immer begeistern....????
im stylischen selbstbewussten outfit der neunziger kommt - I JUST WANNA BE WITH YOU- daher, musikalische interpretation des damaligen lifestyle ...
leise sagt chris rea goodbye , mit dem traurig-schönen - TELL ME THERE S
A HEAVEN-, dieser philosophische abschluss eines mind-attacking-albums erinnert mich wieder an bruce springsteen und
mark knopfler...
für leute, denen chris rea erst aus den medien ein begriff ist, weil er gegen den krebs kämpft, soll dieses tolle album ein einsteiger sein. alte fans, die ihn genauso schätzen wie ich, sollten es hier mal würdig bewerten...