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am 21. Januar 2016
Dieses Buch zeigt die Denk- und Wahrnehmungsmuster, in denen wir zu hause sind.
Es ist sehr gut und super verständlich geschrieben - keine Fachidioten-Lektüre.

Ich finde es trotzdem schwergängig, weil ich oft über Details nachdenke. Meine Gedanken gehen dann auf Wanderschaft. - Deswegen auch diese Überschrift ...
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am 8. Mai 2015
Previously I thought religios ideas are rather "strange", now I learned they are still "strange" but at least serve a purpose, binding people together. I also liked the first part about intuition (elephant) and reason (rider) very much. Highly recommended
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am 8. Februar 2013
jonathan haidt ist einer jener psychologen, die weit über die alt anerkannten expertengebiete hinausdenken. ihm geht es nicht ums blinde stochern im unbewussten. er will herausfinden, was an unseren intuitionen und handlungen ererbt und was erlernt ist. die alten frage "nature against nurture" neu aufgelegt, ist das nicht. haidt recherchierte bei verhaltens- und gehirnforschern wie bei ethnologen und gen-experten. das ergebnis:

die grundlage unseres moralgefühls verdanken wir nicht elternhaus und schule, sondern unserem urmenschlichen, genetisch bedingten drang zur gerechtigkeit. und warum hat sich der über jahrtausenden unseren genen eingeprägt? weil sich unsere urahnen ohne ihn gegenseitig umgebracht hätten statt sich in schwieriger umgebung zu helfen. ohne den wunsch nach gerechtigkeit und den willen sie durchzusetzen, sagt haidt, hätten sich die urclans nie von familiengröße zu dörfern, städten und staaten zusammengeschlossen. und ohne ein starkes moralgefühl könnten wir auch heute nicht überleben.

spannend! (und, übrigens, sehr gut zu lesen und zu verstehen!)
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am 9. Februar 2015
I liked the Happiness Hypothesis so much that I had to buy this book and I wasn't disappointed. Haidt's way of looking at things is just so interesting. I was captivated and it got me thinking.
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am 15. Mai 2015
Absolut lesenswerte Einführung in die Moralpsychologie. Auch mit fachlichem Hintergrund sehr interessant und gegenwärtig in der Psychologie ein "hot topic".
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am 2. Juni 2014
This book is easy to read and full of good observations and ideas. It gives a better understanding why other people think and feel different.
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am 23. November 2012
The subject is approached systematically with all relevant data, the historical background given and the conclusions stated clearly. The style is clear and plain.
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am 15. Januar 2013
Jon Haidt, amerikanischer Psychologe, hat ein Buch über seine Vorstellungen von Moral im Individuum und der Gesellschaft geschrieben und seine Ergebnisse dann auf die amerikanische Politik, die seiner Ansicht nach im wesentlichen aus „Rechten“ und „Linken“ - also Demokraten und Republikaner besteht – angewandt. Seine Ergebnisse lassen ihn annehmen, dass Rechte und Linke auf unterschiedlichem moralischen Boden agieren und dass das moralische Spektrum der Republikaner größer sei als das der Demokraten, was seiner Meinung nach einen Vorteil für die „Rechten“ darstellt.

Wie kommt er zu dieser Annahme? Seine Moralvorstellungen fußen auf einem naturalistischen Weltbild, wonach der Mensch teilweise auch instinktgesteuert agiert. Die Vernunft will er nicht ganz außer Acht lassen, doch richtig passen will sie ihn sein psychologisches System nicht. Instinktive moralische Werte, nach denen der Mensch strebt, seien Fürsorge, Fairness, Freiheit, Loyalität, Authorität und Reinheit. Linke würden Haidt zufolge nur die ersten drei Aspekte für wichtig nehmen, während Rechte alle Werte für wichtig erachten würden. Daher hätten sie ein breiteres Profil und würden potentiell mehr Wähler ansprechen. Somit outer er sich auch latent als Konservativer, weil er es gleichsam für vernünftig hält, dass eine politsche Richtung möglichst breit aufgestellt ist, um für die Mitte der Gesellschaft attraktiv zu sein.

Das Buch hat auf amerikansichem Boden offensichtlich recht hohe Wellen geschlagen und wurde breit diskutiert. Auch der Spiegel schloss sich diesem künstlichem Getöse an und gab Haidt ein sehr unkritisches Interview, in dem er seine Position noch einmal ohne größeren Widerspruch darstellen konnte. Bleibt die Frage, welche sinnvolle Erkenntnis man denn aus dem Haidtschen Modell ziehen kann? Dass Menschen teilweise instinktiv emotional Handeln und über Affekte verfügen, kann wohl kaum als neue Erkenntis gelten. Haidt will wohl irgendwie darauf hinaus, mit seinem Modell die Systemüberlegenheit konservativer über demokratischer Politik – auf Amerika bezogen, wo die Republikaner Konservative genannt werden – zu demonstrieren, weil diese so die „natürlichen“ Instinkte des Menschen besser in ihrer Politk berücksichtigen würden.

Demnach versucht er mit einem naturalistischen psychologischen Modell, das aber keinesfalls bewiesen ist, sondern auf dogmatischen Annahmen beruht, die Überlegenheit einer politischen Richtung darzustellen. Man kommt kaum umhin, hier den Vergleich zu totalitären Regimen zu ziehen. Deren Basis stellten ebenso dogamtische Annahmen dar, dass diese „Herrenrasse“ oder jenes Staatsmnodell dem politischen Gegner auf „natürliche“ Weise überlegen sei. Der Hinweis auf die natürliche Beschaffenheit der Welt – dieses oder jenes ist eben stärker, besser und überlegener als anderes – soll somit ein Herrschaftsmodell oder eine Ideologie rechtfertigen. Zur Herrenrasse ist es von diesem Punkt an nicht mehr Weit. Bleibt die Frage, warum der Autor es mit sowas in die breite Öffentlichkeit schaffen konnte. Wird die Psychologie etwa überschätzt? Weil ein Buch über Moral aus den emprischen Wissenschaften stammt, muss schon irgendwas dran sein? Haidts Modell ist zu undifferenziert und dogmatisch. Dass der Mensch über natürliche Instinkte verfügt, ist keineswegs neu. Im Gegensatz zum Tier kann er sie aber in der Regel beherrschen und kontrollieren. Das hatten schon Philosophen im antiken Griechenland festgestellt, die Haidt aber offensichtlich für veraltet hält. Die Evolution lässt grüßen. Die Menschheit ist heute wohl weiter wie damals. Zum Glück gibt es Leute wie Haidt, die den Fortschritt der Menschheit auch erkennen.
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