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The Red
 
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The Red

Phillip Boa & the Voodooclub Audio CD
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Musik

Bild des Albums von Phillip Boa & the Voodoo Club

Fotos

Abbildung von Phillip Boa & the Voodoo Club

Biografie

Für den gebürtigen Dortmunder Phillip Boa haben Genres nie eine große Rolle gespielt. Mit großem Geschick hat er aus Punk Rock, New Wave und Pop immer wieder melodische Gesamtkunstwerke geschaffen. Beeinflusst von den Sex Pistols oder The Clash, mischte Boa das Pop-Establishment in Deutschland auf. Mitte der achtziger Jahre gründete Phillip Boa zusammen mit Sängerin Pia Lund den Voodooclub.… Lesen Sie mehr im Phillip Boa & the Voodoo Club-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (6. August 2001)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Rca Victor (Sony Music)
  • ASIN: B00005MJ8X
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 159.040 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Intro By Schneider TM 2:06EUR 0,99
Anhören  2. When I'm Bored 3:58EUR 0,99
Anhören  3. To The Saints 3:36EUR 0,99
Anhören  4. Eugene 3:53EUR 0,99
Anhören  5. Where The Raingods Meet 4:36EUR 0,99
Anhören  6. Silver Ego 3:39EUR 0,99
Anhören  7. I Can't Go Home Again 5:01EUR 0,99
Anhören  8. Sandy Lee 4:21EUR 0,99
Anhören  9. Speed 5:08EUR 0,99
Anhören10. The Impossible 4:21EUR 0,99
Anhören11. Narcissus 4:18EUR 0,99
Anhören12. The Black Tiger 3:36EUR 0,99
Anhören13. Am I The Object That I See 3:13EUR 0,99
Anhören14. The Gallery Of Human Errors 4:36EUR 0,99


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

"Nun werden bestimmt einige Leute behaupten, ich wolle mir mit The Red Street Credibility erkaufen, was totaler Quatsch ist. Ich habe die Credibility in Deutschland doch erfunden!" Mit diesen Worten macht Phillip Boa klar, dass sein neues Album nicht aus Kalkül entstanden, sondern ein bewusster Schritt zurück ist. Boa hat sich immer als Indie-Musiker verstanden, der "seinen Weg verlassen hat und doch an einem Punkt angelangt war, wo er nicht weiter konnte. Hätte ich auch noch einen Song wie Blumfeld mit "Tausend Tränen tief" geschrieben, wäre meine Karriere beendet gewesen". Der Titel The Red muss auch als eine politische Äußerung des Ruhrpott-Mannes verstanden werden, der sich mit Leuten zusammengetan hat, die auf den ersten Blick nicht zu ihm passen. Olaf Opal, der Miles, Readymade, Liquido, aber auch The Notwist produzierte, kennt Boa noch aus Zeiten, als dieser eng mit dem Gitarren-Indie-Label Big Store verbunden war. Schneider TM war ein Hip Young Thing und wäre fast auf Boas Constrictor-Label gelandet, und Tobias Kuhn von Miles "ging in einige meiner Konzerte, denn irgendwie fand mich mal jeder in einer bestimmten Phase gut". Nachdem Boa von seiner alten Firma Polydor (heute Universal) "entsorgt wurde", traf er sich mit Olaf Opal und der meinte unmissverständlich: "Vergiss deine ganze alte Posse, deine letzten Platten waren schlecht. Wir leben uns nun richtig aus und geben ein Statement ab."

Der Elektronik-Opener von Schneider TM führt kurz auf eine falsche Fährte, denn danach wird gerockt. Kompromisslos beißt sich die Gitarre in "When I'm Bored" fest und der funky Bass "To The Saints" klingt wie eine Hommage an die großen Gang Of Four. "Eugene" wäre eine eigene Geschichte wert. Es erinnert stark an den Schluss von "God Save The Queen" der Sex Pistols. "Wegen dieses Stückes kaufte ich mir eine Gitarre und zitierte es noch einmal für mich persönlich. Dass dieses Stück die Singleauskopplung in zwei Teilen mit Remixen von Schneider TM, Notwist, Kreidler oder Turner wurde, ist fast schon ein Witz. Ich glaube, ich fliege auch bei meiner neuen Plattenfirma wieder raus!", so Boa über diesen Titel. Doch das Indie-Urgestein kann auch andere Wege einschlagen und so dominieren elektronische Beats und Sounds auf "Sandy Lee" und "Black Tiger" beschert alte Gitarrenschrammel-Zeiten. Das war damals in den Achtzigern, als jeder Undergroundhörer mit C 86 eine Haltung verband und Bands wie The Jesus And Mary Chain noch Helden waren. Phillip Boa besinnt sich auf seine Ursprünge und blickt dabei gerade nach vorne. Niemand muss dieses Album mögen, Respekt verdient es allemal! --Sven Niechziol


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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mehr Sterne ! 20. August 2001
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Ich bin ein Boa-Fan aus Frankreich... und, na ja... diese Platte ist einfach begeisternd. Per Post habe ich sie bekommen, und als ich angefangen habe, einfach reinzuhören... nach den ersten Stück, diese Intro, wurde alles klar. "When I'm bored", und das wird nun mal eine Schrecklich gute Boa Platte ! Und dann geht's los, "To The Saints", und gleich auch noch "Eugene", und es rennt einfach los, atmen kann man nicht, bis zum Ende (welcome to the world's greatest show)... Und wenn es dann fertig ist, sitzt man da, als würde man von einem Rollercoaster aussteigen. Was ist denn mit mir los ? Diese Boa-Platte hat alles. Wirklich alles, nichts fehlt. Das Problem ist, dass die ganze Indie-Mentalität der Welt so etwas vermissen muss. Wann wird Boa endlich mal in England oder gar in den USA bekannt ? Nur etwas : er könnte der "Godfather" des Alternativen Rock werden. Und zwar weltweit. König der Indie Pop. Wie ein germanischer und toller David Bowie...
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Voll im Roten Bereich 8. August 2001
Format:Audio CD
Phillip Boa gehört zu den wenigen deutschen Künstlern von Bedeutung. Die neue Platte ist kraftvoll und schon die Single ließ dies hoffen. Das ganze Gerede von »früher war alles besser« und-so-weiter und-so-fort ist doch alles Quatsch und Boa zeigt dies von Album zu Album. Er ist sein eigener Herr und muß deswegen nicht ständig vorwärts schreiten, sondern kann Schritte zu allen Seiten hin unternehmen.

Verwirrend im Vorfeld war die ganze Interpretations-Geschichte. »The Red« klingt einfach wie eine zeitgemäße Phillip Boa & The Voodooclub Platte. Dieses Mal mehr gitarrenbetont, weniger ruhige Stücke, archaischer und weniger poporientiert. »Eugene«, »Silver Ego« und »When I'm bored« rocken manchmal fast trashig wie eine gute Version vom Voodoocult. »To The Saints« und »Black Tiger« erinnern an den Boa-Pop der frühen Jahre. »Sandy Lee« und »Speed« (mit Sibylle Berg) sind merkwürdig elektronisch und faszinierend. Dann gibt es noch mit »Am I The Object That I See« und »Gallery of Human Errors« zwei kantige und typische Boa-Songs. Der Rest ist eher durchwachsen und beim Intro enthalte ich mich mal meiner Stimme.

Alles bleibt also wie es war. Von Album zu Album verändert und entwickelt sich die Musik, und das auf hohem und in letzter Zeit steigendem Niveau. Fraglich ist es, ob damit neue Hörer gewonnen werden können, den Fans wird »The Red« aber sicher gefallen.

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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
100% Erwartungen erfüllt! 10. August 2001
Format:Audio CD
Boa hat, wie fast jedes Jahr, mal wieder ne neue Platte, und als Fan freut man sich natürlich drauf. Obwohl, war ich nicht enttäuscht von den diesjährigen Veröffentlichungen anderer "Lieblinge" wie Nick Cave, Depeche Mode oder REM? Also dann doch lieber mit etwas "Respekt" an die angebliche Rückbesinnung von Boa.

Aber na drei mal hören, grosses Aufatmen und Begeisterung pur!!!! Boa hat sich konsequent weiterentwickelt. My Private War hört man stellenweise noch raus, aber er geht wieder weiter neue Wege (auch wenn sie manchmal an alte Sachen, wie "alter" Iggy Pop, früher Techno oder Sex Pistols erinnern). Neue Wege gerade deshalb, weil Boa ungeniert alles miteinander zu einem neuen Sound zusammenformt. Klar, Boa wird keine neue Stilrichtung mehr prägen, er wird wohl auch keinen Nr. 1 Hit singen. Aber er schreibt immer noch sehr schöne Melodien, interessante Breaks, colle Lyrics und ist absolut "respektlos" was die Zusammenarbeit mit Remixern, DJs und Produzenten angeht. Insgesamt ist es vor allem aus meiner Sicht schön, dass Boa wieder etwas "härter" und gitarrenorientierter zu Werke geht und gleichzeitig "reifer" wirkt als in den alten Tagen. Ach, und ja, er schreibt immer noch soooo schöne Pop-Lieder, die sich nie nach Kaufhausgedudel und Hit-Radio anhören, aber zum Pogen, Singen und Freuen eignen!

Besonders hörenswert sind "Where The Raingods Meet", "Silver Ego", "The Black Tiger" und "The Gallery Of Human Errors".

Das einzige was bleibt: Ich wünsche dem Mann und seiner Band endlich den "Durchbruch" und die Anerkennung beim Publikum die er verdient.

Weiter so, Freue mich schon aufs nächste Album in 2002!

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