Wer auf Smoke Blow steht, muss bei jeder Neuerscheinung mit etwas Neuem rechnen. So erging es mir zumindest, der SB seit 2002 hört und in den letzten Jahren schon einige Konzerte besucht hat.
Smoke Blow sind dafür bekannt, dass es auf ihren Alben stehts vorwärts geht - verbal und instrumental. Im Vergleich zu den bisherigen Alben heißt das für "The Record": Mit Tempo 230 auf der linken Spur!
Allerings musste ich mir das Album erst einige Male anhören, um mich an die Songs zu gewöhnen und kann mich meinen "Vorrezesionisten" nur anschließen: Ganz so eingängig sind die Songs auf "The Record" beim ersten Hören nicht, was ganz einfach an der Kürze, Geschwindigkeit und dem "Wums" der Songs liegt. Mittlerweile fest in meinem Hirn angekommen sind auf jeden Fall der Opener "Broken Bonds Of Friendship" und die Songs "Ice Wolf" (Auch hier gilt: In der Kürze liegt die Würze! Wer auf Hardcore steht, sei mit diesem Song bestens bedient.)
bzw. "Transylvanian Frost".
Smoke Blow sind mit "The Record" ihrer Linie konsequent untreu geblieben, was mich persönlich erfreut, von den Kieler Jungs immer wieder ein neues Brett vor den Kopf geschmissen zu bekommen.
Fazit: Einlegen, aufdrehen, Dampf ablassen!