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The Reckoning (Einzel-DVD)
 
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Produktinformation

  • Künstler: William Dafoe, Paul Bettany
  • Format: Dolby, DTS, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1 EX), Deutsch (Dolby Digital 6.1 ES Discrete), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
  • Erscheinungstermin: 8. Dezember 2006
  • Produktionsjahr: 2006
  • Spieldauer: 105 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000K15L4E
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 9.915 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Im England des 14. Jahrhunderts schläft Jungpriester Nicholas mit der falschen Frau und muß eilig das Weite suchen. Auf der Flucht schließt er sich der Schauspielertruppe des charismatischen Martin an. Die tourt zur Zeit mit dem Klassiker "Adam und Eva" über Weiler und Burgen, und nach anfänglichem Fremdeln gewöhnt Martin sich ein. An ihrem neusten Gastsspielort aber stellen ein geheimnisvolles Verbrechen bzw. dessen tragische Folgen Gewissen und Zusammenhalt der Truppe auf die Probe.

Produktbeschreibungen

Reckoning, The DV

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mirzai
Eine weitestgehend spannende, nicht in allen Punkten historisch genau verfilmte Geschichte, deren Ende schon bald absehbar ist, ohne daß man jedoch das Interesse verliert. Über die Ungereimtheiten (die erste Wiedergabe des "neuen" Spiels, die Kerkerszene, das sehr verspätete Erscheinen der Söldner, das unbehelligte Ausgraben der Leiche an einem derart einsehbaren Ort, der Schlußdialog zwischen dem Benediktinermönch und dem Burgherrn) wird geschickt hinweggegangen, und auch die optischen Ungenauigkeiten (u. a. der Baustil der "Stadt" und das für eine so kleine Ansiedlung viel zu wuchtige, nicht zum Äußeren des gezeigten Gotteshauses passende Kircheninnere) schmälern nicht den Unterhaltungswert des Films. Gina McKee besticht in ihrer stummen Rolle durch intensives Mienenspiel; William Dafoe verkörpert den samt seiner Truppe viel zu modern konzipierten Schausteller auf annehmbare Weise, und Paul Bettany füllt seinen schauspielerisch nicht sehr anspruchsvollen Part gediegen aus. Brian Cox bleibt sich und seiner kraftvollen Darstellungskunst treu. Die "Extras" sind den Kauf der 2-DVD-Fassung nicht wert.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von EHZ
Was war ich doch gespannt. Ein mittelalterlicher Krimi á la "Der Name der Rose" wurde da von manchem vollmundig versprochen. Und auch die Riege der Darsteller ließ auf grosse Unterhaltung schliessen. Und sie werden den Erwartungen auch gerecht.

Die Geschichte eines fehlgetretenen Priesters im Mittelalter, der sich einer fahrenden Schauspieltruppe anschliesst, wird vor allem von den überzeugenden Leistungen Paul Bettanys, Willem Dafoes, und auch von einem grantelnden Brian Cox getragen. In Nebenrollen gefallen auch Matthew MacFayden und Vincent Cassel.

Schon nach kurzer Zeit kehrt man in einen Ort ein, indem eine Frau zum Tode verurteilt wird, die angeblich einen Jungen ermordet haben soll. Die Theatergruppe beschliesst in diesem Fall die Geschichte des Tathergangs nachzuspielen und stösst bereits nach kurzer Zeit auf Ungereimtheiten. Natürlich ist dem aufmerksamen Zuschauer sehr schnell klar, wer hier unschuldig ist, und ebenfalls des Rätsels Lösung ist relativ schnell abzuleiten. So richtige Spannung will sich daher leider nicht einstellen. Vielmehr artet die Geschichte in einer Darstellung von Schuld und Sühne aus, denn gerade Paul Bettany als sündiger Priester scheint ein besonderes Interesse daran zu haben, die Unschuld der Verurteilten zu beweisen. Was er verbirgt, soll hier nicht verraten werden.

So bleiben einem am Ende vor allem die Bilder in Erinnerung. Der Film wird getragen von seiner kargen Landschaft, den kühlen und tristen Farben - und der Kälte, die er ausstrahlt. Auch die sehr atmosphärische Musik sei hier hervorgehoben. Besonders zwei Szenen haben mich besonders überzeugt, die im wahrsten Sinne "theatralische" Lösung des eigentlichen Verbrechens vor den Bewohnern des Ortes und der finale Dialog zwischen Paul Bettany und dem tatsächlichen Mörder. Hier mag sicherlich jeder Zuschauer sein eigenes persönliches Highlight finden.

Die eingangs erwähnten Vergleiche zu "Der Name der Rose" jedoch sind völlig irreführend. Der Film ähnelt in seiner Struktur eher dem Film "Pesthauch des Bösen" (Hour Of The Pig, The Advocate) mit Colin Firth, der momentan nur als DVD aus den Staaten oder als Video aus England zu bestellen ist und gelegentlich auch im Spätprogramm einiger dritter Programme läuft. Liebhabern des Genres sei er wärmstens empfohlen.

Insgesamt also ein guter Film - nicht mehr und nicht weniger. Für kalte Novembernächte mehr noch zu empfehlen, als für laue Sommerabende. Besonders in völliger Dunkelheit entfaltet der Film seine Wirkung - und in der englischen Originalversion.
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Film hat zwei große Puls- und leider auch einen Minuspunkt.

Pluspunkte:

Eie Besetzung ist dem Film angemessen, glänzend in seiner Rolle ist ein gut aufgelegter Willem Dafoe, der den eigentlichen Hauptdarsteller einige Male verblassen lässt. Daß der "Bösewicht" Vincent Cassel im Großteil des Filmes viel zu kurz kommt und dann gegen Ende hin eine etwas blasse Vorstellung abliefert, liegt nicht am Schauspieler, sondern eher am Script/Schnitt, die einige Zusammenhänge leider nicht wirklich gut verständlich macht.

Ein weiterer Pluspunkt ist die m.E. gute Zeichnung der frühmittelalterlichen Umgebung zur Zeit John Lacklands. Ohne überzogen "saubere" Städtchen-Idylle oder glamouröse Aufmärsche zu zeigen, bringt der Film eine glaubwürdige Darstellung. Nicht in der Radikalität wie etwa der (humoristische) Klassiker "Jabberwocky", aber doch glaubhaft. Dies unterstützt wesentlich den Blickwinkel "von unten" der Erzählung, also nicht aus dem beliebtem Ritter- und Adelsmilieu. Das hat natürlich auch zur Folge, daß derjenige, welcher die klassischen Kampf- und Turnierszenen eines Ritterfilms sucht, hier nicht auf seine Kosten kommt.

Minuspunkt:

Die Idee, ein Kriminalstück vor mittelaterlicher Kulisse im CSI-Stil, also nicht so mystisch-verklärt wie in "Der Name der Rose" zu inszenieren ist sicherlich lobenswert. Das Problem ist nur, daß der Film dasnn darunter leidet, daß eben die Aufklärung dieses Verbrechens, das Theaterwesen zu dieser Zeit und dessen spezifische Probleme, die "zerrissene" Biographie des Hauptdarstellers und eine zeitgenössische politische Intrige etwas mehr Zeit gebraucht hätten. Man begreift zwar schon die Handlungsstränge, aber keiner von Ihnen befriedigt in seiner Darstellung wirklich. Ein, zwei Elemente weniger hätten dem Film sicher gutgetan.

Insgesamt bewerte ich ihn dennoch mit 4 Sternen, weil er zum einen handwerklich gut gemacht ist und interessante Charakterstudien zumindest im Ansatz bietet, und die Konzeption an sich ungewöhnlich genug ist, um ihn abseits der üblichen "Ritter in strahlender Rüstung"-Filme sehenswert zu machen. Für den fünften Stern fehlt mir etwas die Tiefe der Charakterstudien und ein etwas griffigerer Handlungsstrang, der den Zuschauer etwas weniger verwirrt. Für den Liebhaber eines im ungewöhnlicheren Settings angesiedelten Krimis jedoch ein guter Griff.
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