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The Real Thing (US DMD)

The Real Thing (US DMD)

3. Juni 1997

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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 3. Juni 1997
  • Erscheinungstermin: 3. Juni 1997
  • Label: London Records
  • Copyright: 1989 Slash Records
  • Erforderliche Metadaten des Labels: Musik-Datei enthält eindeutiges Kauf-Identifikationsmerkmal. Weitere Informationen.
  • Gesamtlänge: 55:17
  • Genres:
  • ASIN: B001S0FW8Q
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Marabu am 21. April 2002
Format: Audio CD
Viele Bands werden als Kultbands bezeichnet, doch nur ganz wenige sind es auch in der eigentlichen Bedeutung des Wortes. Zumindest ist meiner Meinung nach nur die Band eine Kultband, die in der Lage ist, mit ihrer Musik und ihrem Auftreten eine verschworene, unverwüstliche Fangemeinde für sich zu vereinnahmen. Eben beinharte Anhänger der Band, die um sie eine Art "Kult" bilden und ihre Alben zu echten "Kultobjekten" erheben. Mit einem dieser "echten Kultobjekte" haben wir es hier zu tun. Wohl kaum eine andere Band außer Faith No More hatte in den Neunzigern eine derart hartnäckig dauerhaft begeisterte Fanmasse hinter sich. Schon frühe Alben wie z.B. "Introduce Yourself" konnten im Underground mächtig Staub aufwirbeln, doch erst mit dem Einstieg von Frontderwisch Mike Patton verwandelten sich Faith No More in die unbequemste, durchgeknallteste, und musikalisch streng genommen unkommerziellste Anarcho - Crossoverband, die die Welt bisher gesehen hatte. Die Musik auf "The Real Thing" durchläuft Stadien von poppigen Crossoverhymnen ("From Out Of Nowhere", "Falling To Pieces") über klassische Metaleinlagen ("Surprise! You're Dead" und das göttliche Black Sabbath - Remake "War Pigs") bis hin zu komplett durchgedrehten musikalischen Kabinettstückchen ("Epic", "Woodpecker From Mars", "Edge Of The World"). Eigentlich eine sehr sperrige Mixtur, die nicht jeder auf den vorderen Rängen der Charts erwartet hätte, doch die amerikanische Jugend drehte total durch, verhalf der Band und dem Album zu nicht weniger als drei Hitsingles, und auch in Deutschland begann die Faith No More - Hysterie, die hierzulande allerdings erst mit dem nächsten Album "Angel Dust" so richtig an Fahrt gewinnen konnte.Lesen Sie weiter... ›
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 10. November 2000
Format: Audio CD
Ende der 80er Anfang der 90er gehörten Faith No More zu den angesagtesten Bands überhaupt. Diese Scheibe war zu Recht eine der geilsten des Jahres 1989. Nicht um sonst hatten damals Bands wie Metallica, Faith No More als eine ihrer Lieblingsbands bezeichnet. Und das Teil ist auch wirklich gelungen: "Epic" war ein Hit, total packend und groovy eingespielt und was für ein kapputer Gesang dazu. "Zombie Eaters" ein Halbballade der Marke Sonderklasse. Das lange "The Real Thing" ist dermaßen psychedelisch, daß man sich ehrlich fragen muß was für Drogen diese Typen permanent konsumiert haben müssen. Weitere Highlight sind: "Underwater Love" und "The Morning After", wer nach 'ner geil abgedrehten Scheibe Ausschau hält kommt an dieser einfach nicht vorbei.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von HerbAs am 27. August 2003
Format: Audio CD
The Real Thing von Faith No More erschien in Jahre 1989 und etablierte einen Stil, den es bis dahin noch nicht gab: Die Kombination aus Rap und Heavy Metal - nach einer gewissen Zeit einigte man sich auf die Bezeichnung "Crossover".
Diese Platte, der noch einige folgen sollten (mit Angel Dust sogar eine noch erfolgreichere) markierte bereits den Höhepunkt des Schaffens der Band um Sänger Michael Patton. Nahezu jeder Song strotzt nur vor Überraschungen und Einfällen, ohne jedoch die Musikalität zu vergessen.
Der größte Hit der Platte beispielsweise - Epic - beginnt mit einem hymnenartigen Gitarrenfeuerwerk um kurz danach in harten Rap zu münden. Kurz danach folgt dann ein Ohrwurm von einem Refrain, den man bei diesem Beginn wirklich nicht erwartet.
"Surprise! You're dead" ist knallhart um dann auf den ruhigen, sehr melodiösen Beginn von Zombie Eaters vorzubereiten. (Auch dieses Lied hat einiges an Überraschungen zu bieten).
Ein ähnlich gut ausgefeiltes Stück folgt mit dem Titelstück der Platte - Midtempo-Passagen mit nur ein wenig Schlagzeug und Gesang wechseln sich mit knallharten Durchgängen ab.
"The morning after" stellt sowohl den anspruchsvollen Headbanger als auch den Freund von intelligenten Songstrukturen und -rhythmen zufrieden.
Nochmals zwei Überraschungen folgen am Ende der Scheibe - zuerst die sehr gute Coverversion von War Pigs. Danach mit "Edge of the World" ein Lied, dass von der Melodie her nett und harmlos klingt, aber einen absolut fiesen Text hat.
Zu diesem Zeitpunkt war Faith No More sicherlich eine der besten Bands ihrer Zeit und wurden somit Vorbilder für viele andere Gruppen. Eine derart durchgängig gute Platte konnten sie danach aber nicht mehr abliefern und trennten sich schließlich.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Schillorius am 20. Februar 2014
Format: Audio CD
Nicht nur die Musik sollte sich mit dem Neuzugang Mike Patton bei Faith No More fortan ändern, sondern zum Glück auch die Motive für die Plattencover. Wenn Patton nur noch früher Sänger der Band geworden wäre, dann würde man heute vielleicht sogar noch mehr von „The Real Thing“ schwärmen, dem Album der Crossover-Pioniere, auf dem er zu ersten Mal zu hören war. Der angeblich brennende Milchtropfen und der Popel farbene Schriftzug auf der Vorderseite des Albums sind alles andere als eine Sternstunde in der Geschichte des Coverartworks. Es brauchen nur die ersten Töne von „Out Of Nowhere“ erklingen und man verzeiht Faith No More das alles. Faith No More waren wohl eine der kuriosesten Erscheinungen im Metal der späte 80er Jahre und sie strapazierten die streng bewachten Grenzen der Genres im Rock mit jeder weiteren Platte mehr. Davon war die Band auf ihrem dritten Album aber doch noch weit entfernt. Fast jedes Stück auf „The Real Thing“ ist lupenreiner Pop. Patton, den man wohl später nie wieder so hoch singen hörte, rief hier noch nicht seinen gewaltigen stimmlichen Umfang ab, sondern stellt sich gesanglich ganz in den Dienst der Band und erledigt seinen „Job“ mehr als souverän. Und trotzdem war dieses Album das vielleicht Schrulligste und Freakigste, was man sich zu der Zeit im härteren Rock nur vorstellen konnte. Ihre für damalige Verhältnisse eigentlich undenkbare Melange aus Metal und Funk mit Rap-Elementen bildete die theoretische Grundlage für New Metal. Auch wenn das Fred Durst wohl nie freiwillig zugeben würde. Aber der hat eh keinen Geschmack…
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