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The Real Odessa: How Peron Brought the Nazi War Criminals to Argentina
 
 
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The Real Odessa: How Peron Brought the Nazi War Criminals to Argentina [Englisch] [Taschenbuch]

Uki Goni
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 410 Seiten
  • Verlag: Granta Books; Auflage: Reprint (23. Januar 2003)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 1862075522
  • ISBN-13: 978-1862075528
  • Größe und/oder Gewicht: 19,9 x 13,1 x 2,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 170.532 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)

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Uki Goñi
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"A chilling, detailed story of one of Argentina's most shameful secrets."

Kurzbeschreibung

The paperback edition of }The Real Odessa{ includes a revised introduction and conclusion, with a new afterword containing material recently researched by the author, focusing on evidence of the Vatican complicity in providing sanctuary for war criminals.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Fluchtpunkt Argentinien 8. März 2010
Von Mario Pf. HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Mit Frederick Forsyths in Zusammenarbeit mit Simon Wiesenthal geschaffenen Thriller "The ODESSA-File" ist ein Mythos entstanden, der sich bis heute hartnäckig hält. Erst durch neure Publikationen wie eben Uki Gonis "The Real Odessa", Heinz Schneppens "Odessa und das Vierte Reich", sowie Gerald Steinachers "Nazis auf der Flucht" konnte der Mythos dorthin verbannt werden, wohin er gehört, ins Reich der Fiktion. Dabei erkennt Uki Goni in Forsyths Bestseller noch "Momente der Wahrheit", die jedoch nahtlos in Erfindung übergehen. Der Journalist Goni hat ein Ziel, er will den argentinischen Diktator Juan Peron als maßgeblichen Fluchtelfer der Nazis enttarnen, der hoffte aus dem Know-how der Geächteten schließlich jenen Vorteil zu ziehen, der Argentinien zur Großmacht in Südamerika gemacht hätte. Dabei begeht der Autor einen gravierenden Fehler, der auf seine Voreingenommenheit zurückzuführen ist, er widerlegt den Mythos ODESSA Forsyths, konstruiert jedoch seinen eigenen, einer argentinischen ODESSA Perons.

Die Fakten die er in seiner sechsjährigen Recherche zusammengetragen hat, sind jedoch beeinbruckend, auch wenn er sie sehr einseitig für die Anklage Perons verwendet und weitgehend ausklammert, dass Nazis auch in anderen Ländern Unterschlupf fanden und nicht alle Wege nach Buenos Aires führten. Aus diesem Grund muss man das Werk eher als Teil einer eher subjektiven argentinischen Vergangenheitspolitik betrachten. Wie Goni erwähnt, ist es scheinbar einfacher an Aktenmaterial aus Europa oder den USA zu kommen, als an Dossiers aus Argentinien, wo er zwar auf einiges gestoßen wäre, jedoch erfahren musste, dass die meisten Dossiers 1955 und 1996 auf eine Initiative von Peronisten stark reduziert wurden und so war es eine Mischung aus Hartnäckig und Zufall, dass ihm schlussendlich doch belastende Dokumente in die Hände gefallen sind. Für Uki Goni hat die argentinische Fluchthilfe für Nationalsozialisten nämlich auch eine persönliche Dimension, die helfen kann seine Motivation zu verstehen, denn sein Großvater Santos Goni war Konsul in Wien, Genua und Bolivien, wo er den 1938 im argentinischen Außenministerium erlassenen geheimen Rundbrief, der es unter Strafe stellte Visa an Juden auszustellen, strikt anwandte.

Dank seiner Beherrschung von vier Sprachen, stellte er nicht nur im Archiv der Einwanderungsbehörde in Buenos Aires, sondern auch Brüssel, Bern, London und Maryland Nachforschungen an und deckte dabei auf, dass die ODESSA im Grunde verschiedene voneinander unabhängige und parallel nebeneinander arbeitende Organisationen mit unterschiedlichen Zielen waren. Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen scheint der Autor das jedoch nicht weiter zu berücksichtigen, er erhebt die argentinische Fluchtroute und ihre Organisation zur bedeutendsten und lässt alle anderen außen vor. War es ja dieses Argentinien dass erst auf Druck der USA als letztes Land der Welt Nazi-Deutschland den Krieg erklärte.

Es waren Agenten wie SS-Hauptsturmführer Carlos Fuldner die in Argentinien nach der drastischen Wendung des Krieges begannen Fluchthilfe zu organisieren und nachdem die über Dänemark führende Nordroute 1947 nach einer Verhaftungswelle der Alliierten aufgelassen werden musste, rückte Fuldners über Norditalien laufende Südroute ins Interesse der Flüchtigen. Mit Hilfe aus dem Vatikan, wo laut Goni sogar ein direkter Kontakt zu Papst Pius XII. hergestellt worden sein soll, erhielten die flüchtigen Kriegsverbrecher und Massenmörder neue Identitäten und Ausreisepapiere.

Was Uki Goni geschaffen hat ist ein gut lesbares, interessantes Buch, das aus einer langjährigen Recherche hervorgegangen ist, doch auch wenn sich viele der Fakten als wahr erwiesen haben, so manche Theorie basiert nur auf Annahmen. Der Autor ist eben auch Journalist und nicht Historiker, Faktentreue und Objektivität sind nichts dem er sich zu 100% verpflichtet fühlt und zu bedenken gilt auch, dass der politische Tenor in Form der massiven Peron-Kritik das Gesamtbild verzerrt. Als nationale Aufarbeitung des Themas also eine hervorragende Leistung, über die Landesgrenzen hinaus jedoch Kost die man mit Vorsicht genießen sollte.

Fazit:
Uki Goni widerlegt den ODESSA-Mythos, doch leider ist er zu sehr in einer argentinischen Perspektive verhaftet und setzt an die Stelle der Geheimgesellschaft aus Forsyths Buch eine argentinische Variante General Perons.
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Amazon.com:  18 Rezensionen
45 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Odessa, the inside story 29. September 2003
Von Manuel Gwiazda - Veröffentlicht auf Amazon.com
Format:Gebundene Ausgabe
Everyone has heard about the myth of Odessa, the secret organization with hidden contacts intended to provide sanctuary for the worst nazi criminals after the end of the Second World War

After six of years of deep research in Argentina and Europe, Mr. Goñi shows clearly how the actual Odessa operated smuggling nazis from the Old continent to the South American secluded country, unveiling a contact network made by pro-nazi Peron Argentine government assistants, corrupted diplomats, first rescued nazi criminals with new identities back in Europe, far right Europe politicians acting as liaisons and priests of the Catholic Church in the Vatican

Every interview, record, event and character mentioned is cited with its reference source allowing the reader to delve further in every single topic of his choice

Many novels are written about the Nazi war criminals and their secrecy as a marketing tool in order to attract avid suspense readers and make run of the mill bestsellers, unlike those stories, this is an objective and factual work written as a documentary that can be used in any college course as a contemporary history text book.

Great job

27 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
As reviewed in 'Foreign Affairs' January/February 2003 11. Juli 2008
Von a reader... - Veröffentlicht auf Amazon.com
Format:Taschenbuch
The Real Odessa: Smuggling the Nazis to Peron's Argentina. Uki Goni. New York: Granta Books, 2002, 382 pp. $29.95.

Reviewed by Kenneth Maxwell, Foreign Affairs, January/February 2003

A chilling, detailed story of one of Argentina's most shameful secrets: the enthusiastic role of dictator Juan Peron in providing cover for major Nazi war criminals as the Third Reich collapsed, allowing them to lead prosperous and protected lives after the war. Few characters get off easily in this passionate account, which untangles the networks and escape mechanisms that made it all possible. Coming to Peron's assistance were numerous institutions and individuals: the Vatican, the Argentinean Catholic Church, the Argentinean government, and the Swiss authorities who cooperated through a secret office set up by Peron's agents in Bern. Operatives from Heinrich Himmler's secret service arrived in Madrid as early as 1944 to prepare an escape route; in 1946, this operation moved to Buenos Aires, establishing its headquarters in the presidential palace. Eventually, this operation's tentacles stretched from Scandinavia to Italy, aiding French and Belgian war criminals and bringing in gold that the Croatian state treasury had stolen from 600,000 Jewish and Serb victims of the Ustasha regime. Ingrained antisemitism, anticommunism, greed, and corruption all fortified these clandestine protection rackets. Today, the stain remains, as does the secrecy. This astonishing book delineates in gripping detail what was long suspected -- and also hints at how much remains to be told.
18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Interesting addition to the studies of the enigmatic Peron 4. Juli 2003
Von Andrew Olivo Parodi - Veröffentlicht auf Amazon.com
Format:Gebundene Ausgabe
THE REAL ODESSA is an interesting expose of the escape of Nazi criminals into Argentina during the time of Juan Peron's reign. As a former exchange student to Argentina, an admirer of Eva Peron, and a person in the process of conversion to Judaism, it is understandable why THE REAL ODESSA would hold interest for me.

Rumors and accusations of nazism have long circled around the figure of Juan Peron, leading many to think that Peronism was simply the South American extension of the Nazi party. Books like THE REAL ODESSA are now being published to bring the truth forward. Part of that truth is that Juan Peron himself was not a Nazi and did not subscribe to any Nazi ideology. As Lawrence Levine notes in INSIDE ARGENTINA FROM PERON TO MENEM, Peron's own views and his political associations were not anti-Semitic: "Peron sought out the Jewish community in Argentina to assist in developing his policies...." Levine also notes that one of Peron's most important allies in organizing the industrial sector was Jose Ber Gerbald, a Jewish immigrant from Poland. Perhaps Robert D. Crassweller states it more succinctly in the appropriately titled PERON AND THE ENIGMAS OF ARGENTINA: "Peronism was not nazism...."

So, if Peronism was not nazism, why exactly did Juan Peron, as THE REAL ODESSA points out, help Nazis excape from justice? Because, as Tomas Eloy Martinez, author of SANTA EVITA, says, Peron was hoping to acquire advanced technology developed by the Germans during the war. (Martinez also notes that Evita herself played no part in any dealings with the Nazis, which I find ironic seeing as how her picture is used on the cover of THE REAL ODESSA.) Peron was not a Nazi; but he *was* a politician, and one not opposed to shady dealings at times. (And yet another confounding thing is that, as Joseph Page writes in PERON: A BIOGRAPHY, there were no concentration camps in Peron's Argentina, Peron was at heart a pacifist, and it was the military government that ousted Peron that killed tens of thousands of people.)

I recommend all of the above mentioned books in addition to THE REAL ODESSA for understanding the often perplexing and contradictory movement known as Peronism.

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