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Kundenrezensionen

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Eine fette Doppel CD haben die Deutschen Deadlock mit "The Re-Arrival" geschnürt! Auf CD 1 ist das 2002er Album "The Arrival" neu aufgenommen mit der aktuellen Besetzung. Die zweite CD enthält jede Menge Bonussongs, Split CD Tracks und unveröffentlichtes Material, leider liegt die mir nicht vor.
Über Sinn und Unsinn solcher Neueinspielungen kann man streiten. Bei Metalklassikern bin ich meist dagegen (Manowar sind da ein gutes Beispiel) bei Bands die aufgrund der Jugend und des Budgets Abstriche machen mussten ist das Ergebnis manchmal echt geil, so auch bei Deadlock.
Diese funktionieren eigentlich wie viele in den 90ern bekannt gewordene Gothic Metal Bands nach dem Muster: Die Schöne und das Biest! Nur bei Deadlock fehlt das Kitschmuster. Die angenehm warme und mit den Jahren gewachsene Stimme von Frontfrau Sabine Scherer harmoniert prächtig mit Grunzer John Galert und kreiert mehr als einmal diverse Gänsehautmomente.
Das sehr abwechslungsreiche Album (Schnittmenge: Melodic Death, Metalcore und ein Gothic Vibe) ballert aus allen Ecken und würde mir der die Band erst paar Jahre kennt auch als aktuelles, neues Album schmecken! Die Ideen in Sachen Songwriting sind wirklich grandios und lassen die mit 15 Songs pralle CD 1 t 70 Minuten unglaublich spannend klingen. Wie ich feststellen muss hat man auch neuere Lieder dieser CD beigepackt was diese fette Spielzeit erklärt. Alleine die Stimmungs- und Gesangswechsel Wechsel bei "Virus Jones" erreichen das Niveau früherer The Gathering Werke mit Anneke van Giersbergen am Gesang nur das hier noch fies die Matte dabei geschwungen werden kann. Das Ausloten der Extreme und eine Pianoballade (!) wie "To Where The Skies Are Blue" machen den unglaublichen Reiz dieses doch komplexen Werkes aus. Ich glaube fest, dass die Combo schon 2002 nicht so gut war wie auf diesem Album.
Von einer schnöden Best Of oder lieblosen Neueinspielung kann hier keine Rede sein - diese Scheibe ist der Hit!
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am 25. August 2014
Für Deadlock ist "The Re-Arrival" gleich in doppelter Hinsicht eine Reise in die Vergangenheit. Zum einen veröffentlichen die Melodic Deather dieses Album nicht über ihr aktuelles Label Napalm, sondern über deren Vorgänger Lifeforce. Zum anderen finden sich auf dem Longplayer überwiegend Songs, die bereits bekannt sind von den bisherigen Veröffentlichungen der Band, diesmal jedoch in neu eingespielten Versionen zu hören sind.

Was also veranlasst eine Band dazu der eigenen Vergangenheit eine Frischzellenkur zu verpassen? Da wäre zum einen natürlich das betagtere, frühe Material, das aus heutiger Sicht - besonders angesichts der fetten und zugleich lebendigen Produktionen, für die man mittlerweile bekannt ist - für manchen Fan, vielleicht auch für die Band selbst, ein wenig angestaubt klingt. So könnte es sich beispielsweise bei "With a Smile on my Face" verhalten, das auf dem Debüt "The Arrival" zu finden war und da noch ziemlich roh und rumpelig klingt. Ein fettes Facelifting haben Deadlock auch "Awakened by Sirens" (von "Earth.Revolt" 2005) verpasst, das jetzt symphonischer und vielschichtiger klingt. Doch mitnichten hat man sich auf dieser Doppel-CD nur mit ollen Kamellen beschäftigt, im Gegenteil hat man sich sogar die jüngere Bandvergangenheit noch einmal vorgenommen und sogar Material von "Bizarro World" (2011) auf den Prüfstand gestellt. Wenig verwunderlich ist, dass sich die Unterschiede zu den Versionen von besagtem Album im relativ überschaubaren Rahmen bewegen, hier ging es vermutlich in erster Linie darum die Songs mit dem nicht mehr ganz so neuen Sänger John Gahlert am Mikrofon zu präsentieren. Bei "Htrae" vom gleichen Album habe ich das Gefühl, dass man vor allem den Mix noch einmal unter die Lupe genommen hat, sodass der Gesang von Sabine Scherer nun mehr Raum zum atmen hat und nicht mehr so von der Soundwand überfahren wird, wie bei der bisherigen Version. Aufgeräumter und noch mal kraftvoller kommen aber auch andere Songs rüber, etwa das famose "Dark Cell" vom Druchbruchsalbum "Wolves" (2007). "Code of Honor" vom gleichen Longplayer wird auf "The Re-Arrival" in einer mächtigen Version mit Marcus Bischoff (Heaven Shall Burn) als Gast in die Auslage gelegt, wohingegen man bei der Pianoballade "To where the Skies are blue" das Gefühl hat die Neuerungen mit der Lupe suchen zu müssen. Mit hadern sollte man sich allerdings nicht zu lange aufhalten, schließlich veredeln die Melodic Deather diese Werkschau mit drei brandneuen Songs, auf denen auch schon der neue Drummer Werner Riedl zu hören ist. Wer das Video zum furiosen Brecher "An Ocean's Monument" gesehen hat, wird bestätigen, dass man sich um die Zukunft der Band auch nach dem Ausstieg von Gründungsmitglied und Sympatikus Tobi Graf keine Sorgen machen muss. Stattdessen kann man sich getrost zurücklehnen und diese Rückschau mit kleinen Ausblicken auf die Zukunft einfach genießen. Was über Jahre nachweislich so gut war, kann ich Zukunft nicht schlecht werden.
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am 20. August 2014
Kenne die Band erst seit Manifesto, mußte aber die Wolves definitiv erwerben, verfüge also über einige Klassiker der Band. Der Weggang von Johannes war schmerzhaft und man konnte John anmerken, daß er einige Fußstapfen auszufüllen haben würde. Live empfand ich zumindest die alten Tracks noch nicht als Offenbarung.
Dann kam The arsonist auf den Markt und man konnte feststellen: wenn on point geschrieben wird, dann kleidet der Sound auch die Stimme eines anderen Sängers ein.
Nunmehr also eine CD mit den Klassikern, eingesungen von John. Und ich muß gestehen, was ich höre, gefällt.
John erscheint mir stimmlich noch stabiler als bei den ersten Auftritten und er drückt den Lieder irgendwie den eigenen Stil auf.
Im Gegenzug scheint Sabine gesangstechnisch ebenfalls noch ein paar Kohlen in's Feuer geworfen zu haben und wer genau hinhört erkennt bei einigen Neuinterpretationen leichte Variationen in der Spielweise der Gitarren.
End begins kommt (leider) ohne den Technopart daher, was das Lied aber nicht schlechter macht.

Die zweite Scheibe ist eher was für Fans (wer Deadlock aus den Zeiten vor Wolves noch nicht kannte, könnte etwas irritiert sein...) Keine cleanvocals und so gut wie keine growls, dafür jedoch recht ordentliche E-Gitarren-Arbeit.
Allerdings für einen Hörer wie mich definitiv mal ein netter Rückblick auf eine Band, die ich nunmehr seit mehreren Jahren abfeiern kann (und für den Preis kann man definitiv nicht meckern, da einerseits sozusagen eine Greatest hits sowie ein Re-release auf der Haben-Seite stehen...)

Also trotz der leichten Irritationen beim ersten Hören des zweiten Silberlings: klare Kaufempfehlung für jeden, der diese Form des Metals zu schätzen weiß...
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am 18. August 2014
Seit Jahren steht diese Band für qualitativ hochwertige und innovative Musik.
Ich freue mich immer wieder wie ein kleines Kind wenn ein neues Album dieser Band rauskommt.

Alte Klassiker wurden neu aufgenommen, neu interpretiert und wieder veröffentlicht. Es wird sicherlich einige alte Fans geben, die die neuen Versionen nicht so abfeiern werden wie die Originale.

Ich muss hier aber auch wieder sagen: Es bleiben einfach gute Lieder und absolute Hymnen. Auch wenn ich die Originale hunderfach gehört habe, diese Neuinterpretationen sind einfach der Wahnsinn.

Wie soll man es erklären?
Es ist so als würdest du einen alten Mustang eine neue Lackierung verpassen. Es ist das gleiche Auto, trotzdem fühlt es sich neu an..

ProTipp: The Arsenic River alleine ist schon das Geld für die Scheibe wert. Pflichtkauf, auch für die Zweifler.
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am 10. September 2014
Die Jungs und das Mädel von Deadlock liefern einen Knüller nach dem anderen ab und haben jetzt das gute alte Zeuch neu aufleben lassen. Zudem noch 3 neue Tracks bei denen definitiv Ohrwurmgefahr besteht! Gerne wieder! Ich brauch mehr!
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am 15. September 2015
Es gibt viele Tracks die wirklich eine super Qualität haben, aber entweder meine CD hat eine Macke oder ein paar Tracks klingen einfach mies (abgesehen von der Tatsache dass sie sehr alt sind).
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am 16. September 2014
Es sind gute Songs drauf und die Scheibe hat einen guten Sound!
Eine geile Band, auf die ich mich auch wieder freue wenn ich sie live sehe! ;)
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