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The Queen Is Dead
 
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The Queen Is Dead

The Smiths Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (13. November 1993)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Wea International (Warner)
  • ASIN: B00002496Y
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 25.294 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. The Queen Is Dead
2. Frankly,Mr Shankly
3. I Know Its Over
4. Never Had No One Ever
5. Cemetry Gates
6. Bigmouth Strikes Again
7. The Boy With The Thorn In His Side
8. Vicar In A Tutu
9. There Is A Light That Never Goes Out
10. Some Girls Are Bigger Than Others

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Das ist der Preis, wenn man an verschiedenen Stricken zieht. Während die Smiths für Morrissey eine Entschuldigung waren, seine trockenen, ungekünstelten Texte unterzubringen, stellten sie für Johny Marr das ideale Vehikel für seine messerscharfen kleinen Popkunstwerke dar. Der Spagat zwischen diesen beiden Richtungen machte aus den Smiths eine fast reine Singles-Band, auf The Queen Is Dead finden sich einige ihrer besten (vornehmlich das großartige "The Boy With The Thorn In His Side" aus der Abteilung Unausgesprochene Liebe).

Weitere Ergebnisse der Zusammenarbeit dieser beiden unterschiedlichen Musiker sind das bizarr-romantische "There Is A Light That Never Goes Out" sowie "Cemetery Gates", bei denen Morrisseys Blumigkeit von Marrs fetzigem Rockabilly aufgefangen wird. --Douglas Wolk


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
41 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Ja, die Smiths: Auf der ganzen Welt "nur" eine Kultband par excellence, in ihrem Heimatland Großbritannien hingegen bis heute Stars, deren Status sogar an die unerreichbar scheinenden Beatles und Stones heranreicht. Beispiele für diese unglaubliche Popularität gefällig? Zwei legendäre britische Popmusikblätter liefern sie: 2002 kürte sie der NME anhand einer Leserumfrage zur "einflussreichsten Band der letzten 50 Jahre". Der Melody Maker zog sogleich nach: "The Queen Is Dead" sei das "beste Rockalbum überhaupt", noch vor scheinbar übermächtigen Größen wie SGT. PEPPER, EXILE ON MAIN ST., NEVER MIND THE BOLLOCKS oder NEVERMIND.

THE QUEEN IS DEAD hat tatsächlich alles das zu bieten, was The Smiths so umwerfend großartig macht, und zwar auf eine Weise, wie die Band es selbst bei den anderen drei hervorragenden Studioalben THE SMITHS, MEAT IS MURDER und STRANGEWAYS, HERE WE COME nicht geschafft hat. THE QUEEN IS DEAD vereint alle Tugenden der legendären Band aus Manchester: Sänger Morrisseys charakteristischer Gesang; seine Texte, die einer ureigenen Kombination aus scheinbar unüberbrückbaren Gegensätzen entspringen - Melancholie und ironischer Humor, Schüchternheit und Egozentrik, Angst und Provokation; Gitarrist Johnny Marrs kongeniale Musik sowie die makellose, oft zu Unrecht unterschätzte Rhythmussektion Andy Rourke (Bass) und Mike Joyce (Drums).

THE QUEEN IS DEAD widerlegt überdies das weit verbreitete Klischee, die Smiths seien nur eine "Weicheierband", eine Bande von trübseligen Miesmachern gewesen. Zogen durch das Debutalbum THE SMITHS (1984) noch tatsächlich greifbar die Nebelschwaden und schlugen Morrissey & Co. bei MEAT IS MURDER eher strenge Töne an, ist hier selbst in melancholischen Momenten nichts zu spüren von lastender Schwere, vielmehr klingen The Smiths abwechslungsreicher, verspielter denn je. Endlich kriegten sie auch - zum zweiten Mal unter der Eigenregie von Johnny Marr - die Produktion richtig hin, die noch bei THE SMITHS und MEAT IS MURDER zu wünschen übrig ließ, und holten aus den relativ begrenzten Möglichkeiten, die man als Band eines Indie-Labels (Rough Trade) hatte, jede Menge heraus. Chefkompositeur Marr sorgte für den erhabenen Feinschliff im Studio. Viele Songs würden ohne seinen maßgeblichenen Einfluss auf den Bandsound wohl weit schaler klingen.

Das Ergebnis ist ein Potpourri aus verschiedensten Stilen: die überraschende Quasi-Punk-Attacke des titelgebenden Openers; das coole, Music-Hall-beeinflusste "Frankly Mr Shankly"; die von den "klassischen" Akustikgitarren angetriebenen "I Know Its Over" und "Cemetry Gates"; die mit Synth-Streichern unterlegten "The Boy With The Thorn..." und "There Is A Light..."; das heimliche Fifities-Rock'n-Roll-Stückchen "Vicar In A Tutu"; schließlich das abschließende "Some Girls...", das dem virtuosen "Jingle-Jangle"-Gitarrenspiel Johnny Marrs seinen gebührenden Platz einräumt.

Und was die Lyrics betrifft, war Morrissey während seiner Smiths-Zeit nie besser: Der sechsminütige titelgebende Opener gehört zum Komplexesten und Besten, was er je geschrieben hat. Quasi im "Vorbeigehen" bringt er alles unter einen Hut, seinen legendären Hass auf die Royals (diesmal bekommt auch Prinz "dressed in your mother's bridal veil" Charles sein Fett ab) ebenso wie seine Selbstironie und seinen oft verkannten Hang zur Komik:

"So I broke into the palace

with a sponge and a rusty spanner

She said: "Eh, I know you, and you cannot sing"

I said: "That's nothing, you should here me play piano!"

Bissig ebenfalls "Frankly Mr Shankly", das als "verklausulierter Messerstich gegen Geoff Travis, Chef von Rough Trade" (Musikexpress 03/2003) gilt, oder "Vicar In A Tutu", unter dessen hübscher Fassade Morrissey allerhand Böses über die Kirche zu sagen hat. Sonst kommt aber seine sympathische Seite öfter als sonst zum Vorschein, etwa in "Cemetry Gates", wo er seine Attitüde zum Plagiat so selbstironisch wie treffend aufs Korn nimmt, oder im abschließenden "Some Girls...", das er mit seltsamem, wenngleich komischem Nonsens füllt.

Trotzdem scheint's, als blieben die tragischen, melancholischen Songs die Lieblinge der Fans. "I Know Its Over" etwa, mit einer minutenlangen einsamen Klage ("Mother, I can feel the soil falling over my head"); das hymnisch-euphorische "The Boy With The Thorn...", bei dessen Lyrics Morrissey ausnahmsweise Herz vor Kopf gehen ließ und somit für einen der schönsten Smiths-Songs mitverantwortlich zeitigt; und - last not least - natürlich DER FANFAVORIT und ARCHETYPISCHER SMITHS-SONG, "There Is A Light That Never Goes Out", rund um das Drama von Einsamkeit, unglücklicher Liebe und Todessehnsucht.

Eigentlich hätten sich die Smiths es verdient, mehr zu werden als lediglich eine Kultband. Aber es sollte eben anders kommen: Noch ein Jahr, noch ein - nicht mehr ganz so großartiges - Album, und die Band löste sich urplötzlich auf. Wenigstens hat sie großartige Musik als Vermächtnis hinterlassen.
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von beatnoir
Format:Audio CD
Wenn man gute Bands heutzutage nach ihren Einflüssen fragt, taucht immer wieder ein Name auf - nämlich jener der SMITHS. Und so sollte auch THE QUEEN IS DEAD in keiner guten Plattensammlung fehlen! Wenn man bedenkt, was in den 80er Jahren musikalisch alles verbrochen wurde, muß man diese 1986 erschienene Platte wirklich umso mehr loben.

Der Reiz der Smiths ist die ungewöhnliche Mischung aus Rock, Gitarrenpop und Schmacht-Balladen (oftmals alles in einem Song). Steven Patrick Morrissey (geboren 1959 in Manchester) trägt seine von pubertärem Weltschmerz geprägten Texte mit einer Stimme vor, die zwischen einem männlichen Bariton und einem einem Falsett oszilliert, und Johnny Marrs fast schon fröhliche Melodien bilden einen ungewöhnlichen Kontrast dazu.

Einige ihrer bekanntesten Songs sind auf diesem Album enthalten, etwa "The Boy with a thorn in his side", "There is a light that never goes out" oder "Bigmouth strikes again". Großartig auch das melodiöse "Cemetery Gates", ein Zeugnis von Morrissey's Vorliebe für Oscar-Wilde-Literatur. Überhaupt lohnt es sich auf die Texte zu hören, die bei den SMITHS und ihrem charismatischen Frontman einen mindestens ebenso wichtigen Part wie die Musik einnahmen. Wir haben alle mal schlechte Tage. Aber Morrissey hat eine Kunstform daraus gemacht, Und deshalb hört man ihn an solchen Tagen auch immer wieder gerne.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Oh give us money! 10. Dezember 2002
Format:Audio CD
The Smiths sind die bedeutendste und aufregendste Band der 80er Jahre aus Britannien gewesen. Sie begründeten eine neue Romantik mit alten Mitteln: Johnny Marrs ingeniöses Gitarrenspiel und Morrisseys exaltierter Gesang, dazu eine unzerstörbare Rhythmus-Sektion und Texte, die Lord Byron, Oscar Wilde und W.B. Yeats mit ungebärdigem Ingrimm verquickten. Der zornige Narziß Morrissey klagt und wütet ohne Manierismen. Britannien hatte einen rebellischen, launischen und kulthaft verehrten Heiligen, obwohl seine Absichten oft kryptisch bleiben. Alle Alben von den Smiths sind von so überragender Qualität, dass sie Erwähnung finden müßten. Doch The queen is dead ist der Geniestreich. Von der epischen Dichte des Titelsongs bis zum schamlosen Romantizismus von There is a light that never goes out. Ein heißkaltes Wechselbad aus Stimmungen und Gefühlen.
"Has the world changed, or have I changed?"
Nach einem weiteren Album wurde Johnny elektronisch.
Nach Diktat zu Fleurop und Blumen bestellt für den Tag der Reunion.
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Großartige Platte
Wer The Smiths mag, kommt an diesem Album kaum vorbei. Großartige Musik, tolle Stimme, schön-melancholische Texte und das Original von Bigmouth strikes against (Placebo... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von BochumMitte veröffentlicht
wundervoll melanchonisch und so melodiös !
die warschenlich bekannteste und beste der schmitts. das erste mal aufmerk-

sam auf sie wurde ich durch die sendumg "20 years on MTV -das jahr 1984". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. April 2007 von ANGRY BASTI
Überallalbum einer Epoche
Die Achtziger Jahre sind vornehmlich bekannt für unmögliches Aussehen und umögliche Musik. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. März 2006 von Engelmann, Andreas
Mehr als nur eine eigene Liga, eher eine eigene Welt!
Wenn man dieses Album noch nicht gehört hat wird man schlecht nachvollziehen können, warum so viele Kinder der 80er, aber auch später groß gewordene... Lesen Sie weiter...
Am 18. November 2005 veröffentlicht
Das beste Album aller Zeiten!
Ich bringe es gleich auf den Punkt:"The Queen is dead"ist für mich das wundervollste,genialste,ergreifendste,witzigste,unvergesslichste,schlichweg beste Musik-Album... Lesen Sie weiter...
Am 18. November 2004 veröffentlicht
There Is A Light That Never Goes Out
Das dritte reguläre Smiths-Album. Relaxt und groovig, aber auch pechschwarz und tieftraurig, eben nur immer mit dieser verschmitzten Ironie Morrisseys, die einen zum lachen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. August 2003 von Rémy
SMITHS "The queen is dead"
"The queen is dead" die vierte LP der Smiths ist zugleich auch ihr musikalisches Meisterwerk. In Deutschland weitgehend unbeachtet (leider) waren die vier aus Manchester in England... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Februar 2002 von wolfgang spinnler
brilliante Texte, passend zur Musik
Eine Platte, die gleich von Anfang an begeistert. Der erste Song "the Queen is dead" begeistert vor allem durch den ironischen Text, wenn man ihn versteht. Lesen Sie weiter...
Am 22. Juni 2001 veröffentlicht
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