Das Buch ist absolut anders als der Film, bewegt aber das Gemüt genauso. Im Buch erfährt der Leser eine Menge Hintergrund über die Kindheit und Jugend von Chris Gardner. Wie er gequält und misshandelt wurde von seinem verrückten Stiefvater, dass seine Mutter wegen nichtiger Vergehen zwei Gefängnisstrafen absitzen musste und eine ganze Menge anderer Details aus den 1950er und 1960er Jahren in Milwaukee.
Die Episoden, die den Film ausmachen, sind am eindrucksvollsten, weil Gardner einen Traum hat, der im deutlichen Gegensatz zu seinem damaligen Leben - obdachlos und alleinerziehender Vater in San Fransisco - steht. Er träumt von Erfolg, Wohlstand und Sicherheit, aber sein tägliches Leben besteht daraus, seinen Sohn zu versorgen, eine Schlafstelle zu finden.
Am Ende schafft er es irgendwie aus diesem Leben zu entkommen. Es ist eine Geschichte von Arbeit und trotzdem arm, aber auch eine Inspiration für den Leser, zu verfolgen, wie sich Gardner gegen alle Widerstände seinen Traum von einem besseren Leben verwirklicht. Das Buch liest sich einfach und fliessend, Gardner verzichtet auf komplizierte Wörter und Satzbau.