Fehler aller Parteien kommen auf den Tisch: Deutsche, Briten, Juden, Araber. Aber dadurch, dass für alle Parteien sympathische "Helden" gewählt wurden, einzelne Menschen mit Geschichte und Herz, wird keine der Parteien einfach zum "Bösen" stilisiert. Als Zuschauer leidet und hofft man mit - und begreift, wie kompliziert und vielschichtig der Konflikt in Israel ist. Und dass es keine einfache Lösung dafür gibt.
Weil Politik und Geschichte an Einzelschicksalen aufgerollt und miteinander verwoben werden, wird's weder schulmeisterlich noch unpersönlich.