Mel Brooks und seine Satiren – bitterböse! Mit dem Remake seiner eigenen Kreation „The Producers“ macht er wohl jedem klar, dass ihm nichts heilig ist. Schon gar nicht die Geschichte des Dritten Reichs. Die zieht er gewaltig durch den Kakao. Wer die Version von 1969 kennt, weiß, wovon ich spreche… „The Producers“ ist irrwitzig, komisch und abstrus – vor allem aber wegen der aberwitzigen Musik, die Mel Brooks natürlich eigenständig geschrieben hat. Ein Musical zum Ablachen, bis das Zwerchfell schmerzt. Das ist nichts für Feinfühlige, zumal der eine oder andere wohl zusammenzuckt, wenn er bei einigen Textzeilen genauer zuhört. Unfassbar! Immer wenn ich es höre, lache ich mich schräg – besonders bei „Heil myself, raise your beer. Ev'ry hotsy-totsy Nazi stand and cheer.“ Logisch, dass ich den Soundtrack haben musste, obwohl bei mir schon die Broadway-Version im Schrank steht.
Übrigens: „The Producers“ bekam bei den aktuellen Golden Globes gleich vier Nominierungen – eine davon für den besten Song ("There's Nothing Like a Show on Broadway").