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Produktinformation
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Bild: An dieser Disc gibt es keine Spur für Bemängelungen. Und wer mich kennt, weiß, dass ich eigentlich immer etwas zu quengeln habe. Alle Werte liegen auf dem Maximum für eine DVD. Der tiefrote Morgenmantel auf dem bordeuxfarbenem Ledersofa wird in einer außerordentlich authentischen Weise abgebildet (00.31.31), das man mit Staunen wahrnimmt, das auch das farblich sehr ähnliche Mahagonymobiliar exakt getroffen wird. Das Bild ist von hoher Ruhe und Sauberkeit. Kein Wackeln in den Credits, keine Haare oder Flecken auf dem Film, ja hier wurde eine perfekte Vorlage benutzt. Auch in der Darstellung weit entfernter Details kann die Disc als Lehrmaterial dienen: Selbst kleine Knöpfe auf Schubladen (00.04.40) oder Verzierungen an den Wänden des Gerichtes (00.44.33) werden klar und konturiert als solche erkennbar. Rauschen, oder Artefakte? Ebenfalls Fehlanzeige. Nichts grieselt hier oder zackt aus.
Ton: Beide Tonspuren sind praktisch identisch in ihrer Raumentwicklung und dem Volumen. Selbst das lange "ZZZZZ" des Butlers klingt in beiden Tonspuren genau gleich. Beeindruckend an der Tonkulisse ist die gelungene Verteilung der Musikeinlagen im Hörraum. Instrumente und Gesang lösen sich perfekt von den Lautsprechern und platzieren sich pointiert direkt vor der Sitzposition - mit entsprechendem Ausklang nach hinten. Einfach wunderbar, sich diese Darbietung anzuhören. Im vorderen Stereopan gibt es dann auch einige kleinere Effekte, wie etwa das Öffnen von Türen an den Bildrändern. Etwas zu weit nach Außen akustisch nachempfunden, aber es unterstützt das Dabeisein-Gefühl doch nachhaltig. Die Dialoge kommen zwar klar und verständlich, bleiben jedoch ein wenig diffus und schwammig platziert um den Center herum. Nennenswertes Bassvolumen gibt es hier nicht, dafür fehlt meist auch der filmische Anlass.
Extras: Susan Stromans Audiokommentar ist sicherlich wissenwert, aber Ihr dabei zuzuhören, fehlt einem auf Grund ihrer doch als lästig empfundenen Stimme, schnell der Nerv. Hier hilft gottlob die deutsche Untertitelspur, die man in den laufenden Film insertieren kann und mit den gewünschten Infos zu versorgen. 16 Minuten lang wird dem geneigten Zuschauer die Entstehung der Szene "I Wanna be a producer" - gesungen von Matthew Broderick aufbereitet. Das macht Spaß und ist keineswegs für den Filmunkundigen langweilig. 15 Minuten Outtakes (Versprecher) sind ein absolutes Vergnügen, wurden hier doch wirkliche Highlightpannen ausgesucht, über die man sich köstlich amüsieren kann. Weitere 8 Szenen mit einer Laufzeit von gut 20 Minuten verlängern das filmische Vergnügen ebenfalls. Die Menüstruktur und Bedienkomfort sind in Ordnung, erfüllen aber keine Referenzansprüche. --movieman.de
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