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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Juli 2013
"Possession" - Ein Exorzisten-Horror der etwas zurückhaltenden, aber trotzdem nicht schlechteren, Art! Für gewöhnlich verlaufen die meisten Horrorfilme diese Subgenres nach dem selben Prinzip: Das liebe und stets freundliche Kind irgendeiner Familie wird verflucht und hat anschließend regelmäßig merkwürdige und schockierende Anfälle, bei denen es Arme und Beine in unmögliche Positionen verdreht, laut schreit und dabei eventuell noch ca. einen Meter über dem Boden schwebt! Das sieht sehr gruselig und erschreckend aus, und kommt beim Zuschauer auch gut an!
Doch bei "Possession" halten sich Szenen wie solche in Grenzen! Sowie es auch einst beim Besessenen-Horror schlechthin "Der Exorzist" war, findet hier eine langsame Veränderung des betroffenen Mädchens statt, die bald von Zurückgezogenheit in plötzliche aggressive Wutausbrüche mündet
Der Zuschauer des Film kann sich in der ersten Filmhälfte in Ruhe ansehen, wie die, durch eine Scheidung sowieso schon zerrüttete, Familie komplett in sich zusammenfällt und kaum einer noch weiß was er vom anderen zu halten hat! Vor allem nicht der überforderte Vater, welcher als erstes ahnt, dass mit seiner Tochter etwas gewaltig nicht stimmt! Langweilig ist diese erste Filmhälfte auf keinen Fall, wenn auch vieleicht ein klein wenig lang! Aber sehr gut ist: Der Film nimmt sich Zeit um den Zuschauern die Protagonisten vertraut zu machen, so dass man perfekt mit ihnen mitfühlen und mitfiebern kann! Denn in Filmhälfte zwei kommen dann selbstverständlich alle eingefleischten Horrorfans auf ihre Kosten! Jetzt gibt es nämlich eine ordentliche Anzahl an explizieten Grusel-Szenen und eklig-schaurigen Besessenheits-Ausbrüchen! Aber wer angesichts der großen Kennzeichnung "Uncut Edition" auf ein Gemetzel-Fest hofft, wird enttäuscht, denn das ist "Possession" nicht!

FAZIT: Sehr gut inszenierte Exorzisten-Horror, welcher sich anfangs viel Zeit nimmt um seine Charaktere vorzustellen und anschließend einen schaurigen und spannenden Kampf gegen die Bessenheit bietet!
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. April 2013
...kam "Possession - Das Dunkle in dir".

Inhalt:

Na, scrollen Sie ein wenig hoch. Amazon stellt viel zur Verfügung (selbstverständlich will ich auch vermeiden, aus Versehen zu spoilern...).

Ton:

Hier hat mir der 5.1 DTS-HD-Mix sehr gut gefallen. Die hinteren Surround-Lautsprecher werden regelmäßig beliefert, viel spielt sich natürlich im Frontbereich ab. Zu jeder Zeit, zu der ich dachte, ich müsse die Lautstärke nachregulieren, gab es einen Cut und alles war wieder in Ordnung (wir wollen die Nachbarn ja nicht aus dem Bett schmeißen, da man den Film ja nun auch nachts im Dunkeln sehen sollte...).

Bild:

Gestochen scharf - was Anderes erwartet?

Nun, warum fünf Sterne?

Nachdem uns die Exorzismus-Welle erreicht hatte, konnte man einen Film fast nicht mehr vom anderen unterscheiden ("Der letzte Exorzismus", "Der Exorzismus der Emily Rose", "Der letzte Exorzismus 2" - die Liste würde zu lang werden). Der Unterschied zwischen den anderen Filmen liegt natürlich nur an meinem persönlichen Empfinden, aber wenn man den Film wirklich konzentriert sieht und auch das Licht ausschaltet (Voraussetzung!), dann kann man zu 100% mit zwei, drei vorhersehbaren, aber dennoch überraschenden Schockmomenten rechnen. Auch die Intensität liegt hier weit über dem Durchschnitt der Mitstreiter auf dem Filmemarkt. Vorallem liegt dies an der sehr herausragenden Hauptdarstellerin (deren Kulleraugen im richtigen Licht alleine schon etwas Unheimliches ausstrahlen). Außerdem liefert Jeffrey Dean Morgan (einigen vielleicht als Vater der Winchesters aus "Supernatural" bekannt) auch keine schlechte Leistung ab.

Mein Tipp: Mindestens einmal sehen schadet nicht. In Anbetracht der Konkurrenten erntet Possession 5 Sterne von mir.
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am 16. Juni 2015
Der Titel des Filmes bedeutet Bessesenheit und ich habe schon einige Filme gesehen, in denen es darum geht, dass jemand von einem Dämon besessen ist. Diesmal war ich erneut auf die Umsetzung gespannt. Der Film beginnt so, dass man denkt, dass es mal wieder um eine Spukgeschichte in einem Haus geht. Doch das ist nicht so. Diesmal geht es um ein Mädchen, dass sich verändert. Allerdings wird die Vorgeschichte ziemlich ausgedehnt und fast ein Viertel des Filmes passiert gar nichts. Für mich muss ein Horrorfilm von Anfang an Spannung erzeugen. Stattdessen herrschte hier noch über 20 Minuten nach wie vor pure Langeweile. Danach wird es nur teilweise besser. Dann wir ein kleines Bisschen Spannung aufgebaut, aber nicht genutzt, um den Zuschauer zu fesseln. Man wartet darauf, dass nun endlich etwas Grauenhaftes oder Erschreckendes passiert, aber dann geschieht nichts. Bis zum Schluss plätschert die dramatische Handlung hin, ohne Horror aufzubauen. Auch von der Musik her kommt keine Stimmung auf. Hier wird zwar versucht durch Stille oder leiser gruseliger Musik, Horror zu erzeugen, aber leider verursacht sie nichts. Ein paar nette innovative Ideen hat der Streifen, die leider nicht gut umgesetzt wurden. Für mich war es letztendlich eine Enttäuschung.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 31. Dezember 2013
Die Story, die in dem Horrorfilm "Possession - Das Dunkle in dir" erzählt wird, dreht sich um eine vom Unglück verfolgte Familie, deren Tochter das Pech hat, einen - sagen wir - Parasiten in sich aufzunehmen.

Das Vater ist Basketballtrainer, die Mutter Hausfrau, das Paar ist geschieden. Zwei Töchter hat das Paar, die, wie es bei Scheidungskindern üblich ist, je nach Wochentag vom Vater zur Mutter geschoben werden. Als der Vater mit seinen beiden Töchtern einen Flohmarkt besucht, ersteht seine jüngste, Emily, dort ein altes, handwerklich hübsch gearbeitetes Holzkästchen. Doch als sie es öffnet, setzt ein Prozess ein, der das Mädchen seinen Eltern immer mehr entfremdet...

Der Film ist sehr düster und erschreckend. Eine leise, seltsam brütende Atmosphäre lastet auf dem Streifen, dessen Tempo sich immer mehr steigert, bis er schließlich in einem grässlichen, ekelhaften Finale gipfelt. Ich wurde riesig gut unterhalten und hatte meinen schaurigen Spaß an dem Streifen, wenngleich auch manchen Szene in dem Film wirklich ein wenig unfreiwillig komisch erscheint.

Besonders gelungen finde ich die Bildkompositionen, etwa in einer Abfolge von Szenen, die in einer jüdischen Synagoge spielen: Hervorragend gelungen! Die Integration jüdischen Gedankenguts in die Geschichte ist ebenfalls originell - und mit einem Nachwuchs-Rabbiner als helfender Hand hat die Familie um Emily einen treuen, aufrichtigen Beschützer gewonnen.

Insgesamt ein gruseliger, an manchen Stellen leicht ekelhafter Horrorfilm, der nicht nur für Fans von Besessenheits-Streifen sehenswert ist!
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am 14. November 2013
Ich habe den Film erst heute gesehen, da ich nicht wusste, dass er existierte. Irgendwie ist der aus dem Mainstreamraster gefallen. Deshalb für mich ein Geheimtipp.

Tolle Story, gute Effekte und Grusel vom feinsten. Die Athmosphäre hätte etwas düstereer sein können. Den Sound empfand ich als guten Durchsnitt. Nicht schlecht, aber es gibt viiiiel besseres. So hätte man den LFE z.B. noch etwas mehr in den Vordergrund bringen können. Surroundeffekte waren, wie gesagt, normaler bis guter Durchschnitt. Die Bildqualität fand ich Topp.

Ich wurde super unterhalten. Ich liebe solche Filme. Und vor allem nochmal einer der sich hat was einfallen lassen. Nicht der übliche Exorzismusfilm. Exorzismus spielt hier eh mehr ne Nebenrolle.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. November 2014
Zum Inhalt wurde genug geschrieben, es geht um die Besessenheit eines jungen Mädchens.
Es wurden schon viele Exorzisten-Filme gedreht. Dieser hier ist eine Ausnahme.
Possession ist ein kleiner, feiner wirklich sauber gedrehter Horrorfilm mit guten Darstellern.
Der Film ist spannend, glaubwürdig und absolut nicht langweilig.
Fällt unter dem Genre angenehm auf. Es fließt kaum Blut oder sonstige Körperabsonderungen.
Es gibt ein paar wirklich gruselige Szenen, die ich so noch nie gesehen habe.
Mit einfachsten Mitteln schafft es der Regisseur Ole Bornedal, dass man von der Handlung gebannt ist.
Toller Film!
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. März 2013
"Possession" ist ein recht unspektakulärer und ohne Höhepunkte versehener Horror-Thriller von der Stange, bei welchem man in jeglicher Hinsicht auf Nummer Sicher gegangen ist. Handwerklich ist das Ganze solide und auch der Storyaufbau sowie die Veränderung des Mädchens gehen noch in Ordnung. Ansonsten bekommt man hier einen 08/15 Horroreinheitsbrei vorgesetzt, bei dem so gut wie keine Spannung aufkommt, gelungene Schockmomente ausbleiben, der Gruselfaktor zu wünschen übrig lässt und der gegen Ende hin sogar noch kurzzeitig ins Lächerliche abrutscht. Darstellerisch gibt es ebenfalls keine Meisterleistungen zu verbuchen.

"Possession" riskiert überhaupt nichts und ist nicht wirklich aufregend.

Der Film selbst besitzt eine FSK16-Freigabe.

4 von 10
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10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Januar 2013
...ist hier richtig.

Anders als zB beim Film "Sinister", wird uns bei "Possession" direkt am Anfang gezeigt was vor uns liegt: Horror der übernatürlichen Sorte.

In den folgenden knapp 1,5 Stunden werden wir die Familie Brenek begleiten, oder besser gesagt was noch von der "Familie" übrig ist. Das frisch geschiedene Paar Clyde und Stephanie, sowie deren Töchter Emily und Hannah. Welcher Horror uns erwartet, und vor allem warum, möchte an dieser Stelle nicht weiter beschreiben.

Stattdessen möchte ich auf den o.a. Film "Sinister" zurückkommen. Beide Filme ähneln sich, es geht um Familien die schreckliches erleben müssen. Aber vor allem ähneln sich die beiden Filme darin, dass Sie ohne viel Blut oder Splatterszenen eine wirklich spannende Atmosphäre erzeugen.
Was mich an Sinister aber gestört hat, war zum einen die fehlende Bindung zu der Familie und den Richtungswechsel den die Story im Verlauf des Films macht.

Beides ist bei Possession nicht der Fall. Die Figuren und Hintergründe werden, zumindest im Rahmen einer Horrorgeschichte, ordentlich eingeführt. Nach der Anfangsszene wissen wir, wie oben erwähnt, auch dass übernatürliche Kräfte im Spiel sind. Der Film legt also die Karten offen auf den Tisch und versucht nicht den Zuschauer zu verwirren.

Ich wurde sehr gut und vor allem spannend unterhalten. Die Hintergrundstory um eine geschiedene Ehe (und die Beziehung des Paares im Verlauf der Geschichte) ist natürlich nicht innovativ und kommt einem sehr bekannt vor. Dafür enthält die Story im Gegenzug aber auch glaubwürdige Charaktere, die durch die Bank gut besetzt und gespielt sind.
Hier muss ich auch noch kurz auf die Rolle der Emily zurückkommen. Da sie, neben dem Vater, die Hauptrolle spielt lastet viel auf den schmalen Schultern der Schauspielerin "Natasha Calis". Was die 13-jährige(!) daraus macht finde ich beeindruckend.

Kleiner Spoiler:
Die Szene in der die Mutter in der Nacht merkwürdige Geräusche aus Richtung Küche hört, fand ich wirklich super gemacht. Zuerst sieht man nur das Gesicht der Mutter, im Hintergrund an der Wand ein riesiges Bild ihrer Tochter Emily, als sie noch sie selbst war. Wir sehen ein glückliches Kind mit einem wunderschönen Lächeln. Die Kamera schwenkt in Richtung Kühlschrank und wir sehen Emily wie sie auf allen Vieren rohes Fleisch verschlingt. Sie schreit in Richtung ihrer Mutter und flüchtet hinter den Tisch.
Ich will jetzt nicht die ganze Szene wiederkauen. Diese Szene empfand ich aber mit als stärkste im ganzen Film. Ganz ohne irgendwelche animierten Motten oder Hände die aus Körperöffnungen kommen, ist die Spannung hier fast schon greifbar. Letztendlich passiert dann weiter nichts gravierendes, wir sehen nur eine Mutter die aus Sorge um ihr Kind über Glasscherben läuft und sich in extremer Gefahr befindet ohne es wirklich zu realisieren.

Fazit:
Natürlich ist die Hintergrundstory nicht mehr ganz taufrisch und kommt einem bekannt vor. Ich habe auch schon eine Kritik gelesen, in der stand: "Der Film ist nichts halbes und nichts ganzes". Dem kann teilweise sogar zustimmen. Wer Splatter sucht oder hier erwartet, wird womöglich enttäuscht. Wer ein Familiendrama sucht, in dem jeder Gedankengang von jedem Familienmitglied durchleuchtet wird, dürfte ebenso enttäuscht sein.
Ich, für meinen Teil, wollte einen spannenden Film sehen. Das hat mir der Film geboten, weshalb ich insgesamt 4 von 5 Sternen vergebe.
(Das sind 80%, ich hätte dem Film gute 75% gegeben und runde auf)
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am 9. Juli 2014
Kein großes drum-herum...
dieser Film echt gut gelungen, auch wenn man solche Themen echt ernst nehmen sollte.
Klar im Film wird sowas immer etwas übertrieben, sowie es die Gesellschaft meistens haben will (Action, Gewalt usw), ihr wisst was ich meine...
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am 13. April 2014
Mir als Vater von zwei Töchtern hat dieser Streifen einen echten Schauer über den Rücken gejagt. Ich könnte mich nicht losreißen und war von der Düsternis umgeben. Schöner Streifen mit einer tollen Geschichte der zum Glück ohne Splatter oder übertriebener Darstellung von Gewalt auskommt und die Geschichte eines Mädchens erzählt, die einem vorkommt als könne sie tatsächlich so passiert sein.
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