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The Police: Wir haben uns gerne geprügelt. Sting, Stewart Copeland und Andy Summers im Gespräch Gebundene Ausgabe – 4. Juli 2007

4.7 von 5 Sternen 3 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Einleitung

Vom Ende zum Anfang

Der lange Weg zur Police-Reunion

Im Grunde wollte ich immer nur eines von Sting wissen: Wird
es je wieder The Police geben? In den vergangenen 20 Jahren
habe ich ihn zwölf Mal interviewt, auf Tourneen begleitet und
viele Male im Konzert gesehen. Wir haben über Brecht, Menschenrechte,
den Regenwald, Haarsausfall, Jazz, Älterwerden,
Sex und Yoga gesprochen, aber auf die wichtigste Frage gab er
mir nie die richtige Antwort.

Als ich Sting zum ersten Mal traf, am 16. Dezember 1987 nach
seinem Konzert in der Londoner Wembley Arena, gab es Police
schon nicht mehr. Trotzdem waren sie zu meiner großen Freude
an diesem Abend gegenwärtig, zumindest ein großer Teil von
ihnen: Andy Summers hatte gerade bei Message In A Bottle
einen umjubelten Gastauftritt. 40 Minuten später stand Sting
vor mir, in einem langen blauen Mantel und Hut, neben ihm sein
neunjähriger Sohn Joe. Die Zeit war knapp. Reden wir nicht
lange um den heißen Brei herum, dachte ich mir. In dem Moment
fragte ich ihn zum ersten Mal, was ich ihn seitdem noch
öfter fragen sollte: Ob er sich jetzt, nach dem gemeinsamen Auftritt
mit Summers, nicht vielleicht doch vorstellen könnte . . . . Er
ließ mich gar nicht ausreden, unterbrach mich mit einem
herausfordernden Lächeln. "Sehen Sie, ich werde das ganze kommende
Jahr auf Tournee sein. Und in den nächsten Tagen
möchte ich mit meiner Familie ein ruhiges Weihnachtsfest in
London feiern. Das wünsche ich Ihnen auch. Merry X-mas."
Sprach's, nahm seinen Sohn an die Hand und verschwand.
So ähnlich sollte es mir in den nächsten Jahren immer wieder
ergehen. Mal antwortete er freundlich, mal genervt, die Aussage
war immer dieselbe: Nie wieder Police! Aus und vorbei!
Mir wollte es einfach nicht in den Kopf, dass sich eine Band -
okay, meine Lieblingsband - auf dem Höhepunkt ihres Erfolges
aufgelöst hatte. Das hat auch bei den Beatles bis heute niemand
verstanden oder verstehen wollen. Die Erklärungen der Fab
Four für die Trennung waren im Grunde die gleichen wie bei Police:
Zusammenprall der Egos, keine Freiheit, sich zu entwickeln,
nur noch Frust, die reine Hölle eben. Die Sache ist nur die, dass
in diesen Höllen des Pop oft geniale Musik entstanden ist, von
der man gerne mehr gehabt hätte. Stattdessen gab es viele interessante
Projekte von Summers und Copeland und natürlich
die hörenswerten und sehr erfolgreichen Soloplatten von Sting.
Die vertraute Stimme, das Gespür für Harmonien und jede
Menge anspruchsvolle Fusionen von Jazz, Soul, Country und
Rock. Alles wunderbar. Nur die Schlagkraft von Police ging
dabei verloren, dieses Raue, das entsteht, wenn Egos erst einmal
kollidieren und dann doch zusammenfinden. Und es ist
sicher kein Zufall, dass die Zuschauer bei Sting-Konzerten
immer dann am lautesten jubelten, wenn er ein paar alte Police-
Songs spielte.

Klar, es ist auch Nostalgie. Denn vielen mag diese Musik die Erinnerung
an die eigene Sturm- und Drangzeit wiederbringen -
so, wie es eben nur ein Lied kann...


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"Wir haben uns gerne geprügelt" ... Ja, was blieb Sting und Konsorten anderes übrig in dieser "Ehe ohne Sex" (Sting). Drei energiegeladene junge Burschen Ende der 70er, irgendwo auf Törn zwischen Punk, Reggae und Pop und ohne eine Möglichkeit, ihre künstlerischen Gegensätze und Agressionen anders abzureagieren. Martin Scholz beschreibt das Verhältnis der drei Künstler über einen Zeitraum von drei Jahrzehnten hinweg, von seinem ersten Interview mit Sting über Bertolt Brecht bis zu dem fiktiven Gespräch mit allen Dreien kurz vor ihrer Reunion 2007. Mir hat das Buch gut gefallen, es ist sehr persönlich aus der Perspektive des Journalisten geschrieben, der die Band und vor allem Sting in beinahe biographischer Weise begleitet hat. Schön ist, dass es kein Buch für "Eingeweihte" ist. Man erfährt nicht nur etwas über die Musik von The Police (schönes Vorwort von Campino), sondern auch sehr viel über die politischen und künstlerischen Motive von Sting, über globale Erwärmung und den brasilianischen Regenwald, aber auch über Fußball und das Älterwerden. Das Buch ist "nah dran", und das gefällt. Weniger schön ist das Coverbild, das der Eichborn-Verlag ausgewählt und "kreativ verfremdet" hat. Noch nie hat Sting so schlecht ausgesehen, schlechte Werbung für ein empfehlenswertes Buch.
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Format: Gebundene Ausgabe
Tolles Buch: Die Kultband der frühen 80er wird wieder lebendig - in ausgezeichneten Interviews. Und das kurz bevor sie tatsächlich wieder aufersteht. THE POLICE spielen wieder! Es ist als, ob der Autor, es immer wusste. Zumindest hat der Autor es immer gehofft, und das verleiht seinen Interviews die sympathische persönliche Note. Und man erfährt eine Menge. Zum Beispiel, womit Rockmusiker ihr Geld verdienen, wenn sie nicht auf der Bühne stehen. Und wie es sich anfühlt, in einem Kampfjet zu fliegen. - Ein tolles Buch, nicht nur für eingefleischte Fans.
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Format: Gebundene Ausgabe
Ein tolles Buch, das einige Flashbacks hervorruft! Natürlich ist vor allem Sting omnipräsent mit Interviews vertreten und mir wird wieder klar, wieso ich Sting's Solokarriere zuerst äusserst spannend, dann nervig und am Schluss langweilig gefunden habe.
Aber auch die Interviews mit Steward und Andy sind absolut lesenswert!
Einen Stern Abzug für ein paar Schreibfehler und dafür, dass sich die Leute in den Interviews nur per "SIE" ansprechen (Campino und Sting dürfen sich in diesem Buch nicht duzen!). Ansonsten sehr empfehlenswert!
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