Diese Split CD bekommt von mir 4 Sterne. Warum? Weil der Agoraphobic Nosebleed Teil einfach schwach ist, zumindest für die Verhältnisse der Band. Mittlerweile wissen wir ja, dass dies Gründe hat, damalige bandinterne Probleme, sowie der Drang, den Typischen ANb Sound zu verändern. Die hier dargebotenen 11 Stück reichen also vom typischen Geknüppel zu bis zu schon fast psychedylischen Noise Parts, Eingängigkeit ist jedoch Fehlanzeige. Ganz anders bei Converge. Die Bostoner Band bietet hier, vom Hammeralbum Jane Doe mal abgesehen, ihre Höchstleistung dar. Die ersten zwei Tacks knüppeln obligatorisch, doch danach versinken Converge in Tiefen, die wir von ihnen noch gar nicht gewohnt sind. Langsame Stücke, mit cleanem Gesang, fast an Neurosis erinnernd kriegen wir hier zu hören, welche teilweise einfach zu verzweifelt klingen, als dass sie wirklich von Converge stammen könnten. Zwischendurch wird nochmal kurz geknüppelt, bevor mal das Tempo wieder senkt und sich weiter mit Hingabe den Songs widmet. Großartig. Schade, dass sich auf dieser CD kein ebenbürtiger Beitrag der sonst genialen Agoraphobic Nosebleed finden lässt.