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The Place in the Queue (Special Edition)
 
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The Place in the Queue (Special Edition) [Doppel-CD]

The Tangent Audio CD
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Audio CD (29. Januar 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Doppel-CD
  • Label: Insideout (EMI)
  • ASIN: B0035KGXC6
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 168.308 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. In earnest
2. Lost in London
3. DIY surgery
4. GPS culture
5. Follow your leaders
6. The sun in my eyes
7. A place in the queue
Disk: 2
1. Promises were made
2. The first day at school
3. Forsaken cathedrals
4. The sun in my eyes (Extended Mix)
5. Grooving on Mars (Live)
6. Kartoffelsalat im Unterseeboot

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Swinging Prog 1. Mai 2006
Von Hesitator
Format:Audio CD
So nun also das dritte Album, obwohl nur Eines geplant war. Das schwierige zweite Album zog den Ausstieg der Gründungsmitglieder und Flower Kings Musiker Roine Stolt und Zoltan Csörsz nach sich.

Gerade der Weggang von Roine Stolt sorgte für Zweifel, ob The Tangent in gewohnter Qualität weiterhin bestehen könnten.

Sie können. Mit dem neuen Album "A Place In The Queue".

Mit Jaime Salazar (ehemaliger Flower Kings Drummer) und Krister Jonsson (Gitarrist bei Jonas Rheingolds Sideprojekt Karmakanic) wurde würdiger Ersatz gefunden. Gerade das Zusammenspiel von Salazar und Rheingold (Kennern des Genres leider nur vom Flower Kings Album Space Revolver bekannt)sorgt immer wieder für Fußwippen und Fingerschnippen. Selten habe ich ein Prog Album gehört das so ausgelassen, swingend und groovend für Freude sorgt.

Auch die beiden Epen die das Album beginnen und abschließen, sind in sich stimmig und unterhaltsam. Gerade hier läßt die Band ihrer Spielfreude freien Lauf und untermalt, die von Andy Tillson größtenteils komponierten, schönen Melodien im perfekten, homogenen Gleichklang.

Die unvermeidlichen Zitate von Prog-Größen wie Yes, King Crimson oder Van Der Graaf Generator werden hier mit aktuellen musikalischen Einflüssen homogen verbunden. So ensteht der ganz eigene Musikmix von The Tangent, der gerade durch seine jazzigen Ausflüge allzuviel Prog-Pomp verhindert.

Hier möchte ich noch das unglaubliche Talent von Andy Tillson an den Keyboards hervorheben, der zwar viele für Prog traditionelle Keyboardsounds benutzt, aber auch ebenso viele moderne Sounds in Petto hat. Unterstützt wird er hierbei von Sam Baine, deren perlendes Klavierspiel auch auf den Vorgängern schon für entspannte Atmosphäre sorgte. Theo Travis an den Blasinstrumenten wie Flöte und Saxophon (unglaubliches Solo im Titelsong) sorgt für die manchmal schon Easy-Listenig-mäßigen Akzente. Krister Jonsson spielt solide Gitarre, kann Roine Stolt jedoch nicht gänzlich ersetzen (muß er auch nicht).

Mit dem 4 minütigen "The Sun In My Eyes" erzählt Andy Tillson von seinem Spießrutenlauf als jugendlicher Prog-Liebhaber Anfang der 80iger, und seinem daraus resultierenden Nerd-Dasein auf der Schule. Ironischer Weise kleidet die Band diese Geschichte in ein Disco-Pop-Gewand, das derart groovt, das man ihnen diesen doch recht untypischen Ausflug nicht übel nehmen kann. Humor und Prog kommen eben viel zu selten zusammen.

Dies ist aber auch der einzige Song der aus dem sonstigen losen Konzepts, dem das Album zu Grunde liegt, heraussticht. Thema des Albums, und ein Konzept ist in diesem Genre wohl unvermeidlich, ist das Bild von einer Gesellschaft, deren Mitglieder sich in einer hierarchischen Schlange befinden. Der Vordermann (-frau) ist der jeweils Weisungsgebende oder sozial Höhergestellte. Das ganze wird wird mit dem Bild einer "Escher-Treppe" verbunden auf der wir uns stetig nach oben bewegen, ohne jemals das Gesammtbild zu erkennen. Das eine solche Treppe weder Anfang noch Ende hat, macht die gesammte Gesellschaftsstruktur noch unüberschaubarer, da alles zusammenhängt. Dies klingt jetzt sehr kopflastig, wird jedoch in Songs wie "GPS Culture" oder "Follow Your Leaders" sozialkritisch aber augenzwinkernd präsentiert.

War den beiden Vorgängern eine gewisse "Projekthaftigkeit" anzumerken, so ist dies das erste richtige Band-Album von The Tangent. Alles wirkt wie aus einem Guß, sehr gutes Songwriting, tolle Melodien und perfektes Zusammenspiel.

Dieses Album erschließt sich nicht auf Anhieb, seine Stärken erschließen sich erst nach mehrmaligen Hören, etwas das ich persönlich sehr schätze, da solche Alben auf lange Zeit interessant bleiben. Ich kann wirklich keinen Schwachpunkt ausmachen, daher kann ich nicht umhin diesem Album aufgrund seiner musikalischen Qualität und Umsetzung die volle Punktzahl zu geben.

Die Special-Edition wartet auf der zweiten CD mit einigen weiteren Songs aus der Aufnahmesession zu "A Place In The Queue" auf, die ebenfalls überzeugen können. Zudem gibt es eine noch spaßigere Maxi-Version von "The Sun In My Eyes" und zwei ambient orientierte Instrumentalstücke, die eine etwas andere Seite von The Tangent zeigen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Alexander Hoefer TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Das Album-Cover erinnert ein bisschen an Roger Deans Zeichnungen für Yes aus den Siebziger Jahren. Eine Assoziation der beiden Gruppen ist bildlich aber überhaupt nicht verkehrt, lässt sie den Musikfreund oder Käufer bereits im Vorfeld oder beim Stöbern erahnen, was für eine Musikrichtung ihn hier erwarten wird.

Sieben, wieder sämtliche Stilrichtungen in sich vereinende, und sorgfältig arrangierte Songs, mit unzähligen genialen Soli erwartet den Fan auf - A Place in the Queue. Obwohl sich das familiäre Personalkarussell das erste Mal gehörig drehte; Roine Stolt und Zoltán Csörsz sich nach dem für viele enttäuschenden Adam & Eve ab sofort wieder mehr um die Flower Kings kümmerten, präsentiert sich The Tangent erstmals als Oktett, und holt mit Jaime Salazar auch den ehemaligen Flower Kings Schlagzeuger mit an Bord. Damit war natürlich gewährleistet, dass auch das dritte Werk nahtlos an die hohe Qualität der beiden Vorgänger anknüpfen kann, was es ohne Umschweife auch tut.

In der Deluxe-Edition erwartet den Musikfreund ein ganz besonderes Schmankerl, denn er bekommt noch einmal 47 Minuten Bonusmaterial vom Feinsten. Anm. Vielleicht nannte man ja deshalb den letzten, und völlig aus der Reihe tanzenden Song - Kartoffelsalat im Unterseeboot - bei dem durchaus auch mal alle Klaus Schulze oder Tangerine Dream Fans reinhören sollten. Dieses Instrumental ist ganz große Klasse.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
The Tangent "A place in the queue"
Andy Tillison ist mit "A place in the queue" bereits bei Album Nummer 3 angelangt. The Tangent hat wieder Personal verloren und neues gefunden. Roine Stolt stieg aus, statt seiner ist Krister Jonsson, Gitarrist von Jonas Reingold' Karmakanic (der ebenfalls involviert ist) engagiert, zudem Theo Travis (sax, fl, cl), Guy Manning (ac-g, mand), Sam Baine (p, synth) und Jaime Salazar, dessen Getrommel gut wieder zu erkennen ist, sowie Dan Watts (g, Parallel or 90 Degrees) in einem Track. Die britisch-schwedische Zusammenarbeit, so steht es auch im Pressetext, bezieht ihre Inspiration aus den beiden Quellen Canterbury Rock und The Flower Kings.
Den Großteil der Songs hat Keyboarder Tillison geschrieben. Das ist ihm zumeist gut gelungen, gleich der 20-minütige Opener "In Earnest" geht flott voran, läuft schön flüssig durch, hat Ecken und Kanten, diverse Solo- und Instrumentalteile, in denen Bassist Jonas Reingold ebenso gut auffällt wie Gitarrist Krister Jonsson. Aber auch Theo Travis bringt mit illustrem und durchaus jazzigem Flöten- und Klarinettenspiel diverse interessante Töne ein, das war in dieser faszinierenden Form von The Tangent bisher nicht zu hören gewesen.
Gleich hingegen ist die Stimme von Andy Tillison. Nicht besonders kräftig und klangvoll, nicht von großer Modulationsfähigkeit und Melodik, keine aufregende Stimmführung, aber dieser typisch britische nonchalante Klang, der oft in der Canterbury Szene auszumachen ist.
Für mich persönlich ist "Lost in London" definitiv das beste Stück der CD. Jazzharmonien wälzen sich durch das liedhafte Stück, das gemütlich und entspannt klingt, dabei aber harmonisch knifflige Stellen zu passieren hat und dem nüchternen Gesang von Tillison fabelhafte Basis ist. Was für ein Rhythmus, welche Beschwingtheit und lyrische Anmut! Allein die melodische Flötenlinie ist traumhaft schön, dazu die prog-typischen Eckpunkte zwischen den einzelnen Versen. Es kommt wohl nicht von ungefähr, dass der Name "David" gesungen wird, fehlt noch "Richard", dann würden Caravan Tillison mit dem Zaunpfahl erschlagen...
Von gleicher Faszination ist das schwer komplexe und nur knapp 2-minütige Prog-Monster "DIY Surgery", dessen elegante Nonchalance mit verzückter Hingabe gefesselt ist. Was denkt dieser Tillison, wenn er derart grandiose Ideen hat? Wie kommt er nur auf diese tollen Ideen? Welch zarte Muse ist in ihn verknallt? Ein weiteres geniales Stück ist das 10-minütige "GPS Culture", das sich allerdings eher von Yes inspirieren ließ, damit jedoch auch nicht gerade schlechten Geschmack verrät. Hier ist der Mix aus Canterbury Sound, Yes-Inspiration und Flower Kings-typischem Klang in einer britisch saloppen und dennoch hoch emotionalen Komposition aufgegangen.
"Follow Your Leaders" kommt als Titelname deprimierend falsch an. Allein, der Song ist feinster Jazzrock im Geiste Canterburys, sicher nicht von der Komplexität, für die Bands wie National Health oder Hatfield and the North standen, aber gewiss Caravan. Synthesizer und Flöte setzen der Komposition ihren Stempel auf. Wie in allen Songs der CD kommt die elektrische Gitarre etwas kurz, ausgeklügelte Gitarrensoli oder heftige Rockattacken sind eher nicht zu vernehmen, The Tangent setzt auf das symphonische Kleid in gemäßigt hartem Rock. Dafür sind etliche faszinierende Jazzmotive zu hören. Jonas Reingold am Bass, Theo Travis an Flöte und Klarinette und der Jazzgesang von Andy Tillison setzen feine Akzente.
"The sun in my eyes" ist plötzlich der Totalausfall, die Popnotiz ist von großem Übel und wäre besser niemals eingespielt worden. Der giftige Popsound verringert deutlich die Lust am Hören, da ist Missmut angesagt; was soll dieser Mist?
Nach fast 4 Minuten ist der Schrott endlich vorbei und Andy Tillison, der damit Sinn für schlechten Humor gezeigt hat, kehrt zu qualitativer Musik zurück. Der abschließende Titeltrack zeigt The Tangent wieder von der besten Seite, die Band gibt noch einmal alles. Das schöne und flauschige Thema im Geiste der Flower Kings setzt stark auf Bass und Schlagzeug; die beiden erprobten Flower Kings Musiker, wenn im Fall von Jaime Salazar auch in Ex-Mitgliedschaft, könnten stundenlang musizieren. Dazu spielt Tillison perlendes Piano, das nicht kitschig, sondern anmutig klingt. Dann wechselt er zum Synthesizer und seine Improvisation wird deutlich jazziger, bis sich das Saxophon des Motivs annimmt und ein leidenschaftliches Solo zelebriert, das die Progwelt hinreißen wird. Exquisit!
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