Den Tipp zu dieser CD erhielt ich einem Forum. Da die CD nicht sehr teuer ist, hab ich sie mir auf gut Glück gekauft. Ohne vorher reinzuhören.
Gospel? Folk? Blues? Was weiss ich. Aber die Frau ist ab sofort meine Top-Musikerin. Eigentlich wollte ich hier rummotzen, weils nur eine CD von ihr gibt. Aber ich hab mal wieder Glück. Schon im Februar kommt ein neues Doppelalbum heraus. Hab ich natürlich gleich vorbestellt.
Diese CD kann ich rund um die Uhr rauf und runter hören und sie wird niemals langweilig. Was die Beschreibung des Stils anbelangt, haben meine beiden Vorrezensenten schon das Richtige gesagt. Aber ich kann damit ergänzen, wie der Sound auf mich wirkt.
Friedlich, ruhig, ausgeglichen. Aber trotzdem sehr kräftig, tief und mitreissend. Sanftmut und Zufriedenheit wirken ansteckend. Es fühlt sich an, wie ein verspielter, freundlicher Fluss auf einer Reise durch unberührte Wildniss und Frieden. Magisch!
Alela Diane ist für mich nach Carolyn Hillyer erst die zweite Musikerin, die ich glatt in den Göttin-der-Kunst-Status erheben würde, wenn ich da was zu sagen hätte :-)
Und soll mir keiner damit kommen, das wär reine Frauenmusik. Mein Mann und ein paar Freunde fahren auch drauf ab :-) Eine Kennerin von US-Folk bin ich aber nicht. Das ist mein erstes Album, das man so einstufen könnte.
Einige Male hat mich der Rhythmus überrascht. Vor allem im Stück "The Pirate's Gospel". Das ist der typische Rhythmus von Liedern der Fahrenden. Rollsongs. Ich nenn sie Unterwegs-Songs. Das Zeug geht voll in die Beine. Gut zu hören zB auf den CDs der ungarischen Zigeunergruppe "Kali Yag". Offenbar ruckeln Piraten im gleichen Rhythmus durch die Gegend wie die Zigeuner früher mit ihren Wagen *lach* Auch wenn der Sound rundum sonst ziemlich anders klingt. Aber "Pirate's Gospel" könnte glatt von Kali Yag sein.
Kaufen Leute, kaufen!