Ob wohl irgend jemand weiss, wie viele Songs James Brown je geschrieben hat? Dieser Typ ist/war so verrückt wie seine Musik und ein unglaublicher Musiker/Sänger seiner Zeit, der auch so viele Klassiker hervorbrachte und bis heute eine unüberschaubare Heerschar von Musikern jeglicher Coleur beeinflusstee, dass es einfach unglaublich ist.
Auch mit dem Album "The Payback" hat er wieder so ein fantastisches Werk herausgebracht, das bis heute nichts von seiner Intensität verloren hat. Es beginnt mit ganz cool mit dem Ooooohh der Backgroundsängerinnen und dem schreienden James Brown, schwillt dann mit den Bläsern zu einem kurzen Orkan, um dann locker, lässig und mit einer unglaublichen Coolness über sieben Minuten von James Brown, den Backgroundsängerinnen und der hypnotischen Gitarre vor sich hin mäandert. Klasse!
Die Stücke sind alle überlang, aber kein bißchen langweilig, im Gegenteil, jedes schreibt eine andere musikalische Geschichte, deshalb will ich hier gar nicht auf die einzelnen Songs eingehen. Jeder wird seine persönlichen Favoriten finden und lieben lernen und nie mehr vergessen, versprochen.
Was auf jeden Fall noch angesprochen und hervorgehoben werden muss, sind die alles überragenden Musiker die hier mit am Start sind und das Album mehr prägen als James Brown selbst. Mit einer jazzigen Grundausrichtung geben sie jedem Stück seinen eigenen Charakter und lassen dieses Album anders sein, als andere James Brown Werke und so auch ein bißchen weniger eingängig, aber wenn man sich mal eingehört hat, lässt es einen nicht mehr los.
Das sind die Musiker: Fred Thomas bass - John Starks drums - Hearlon Cheese Martin + Jimmy Nolan guitar - John Morgan percussions und die fantastische Bläsersection mit: Maceo Parker, Jerone Melson, St. Clair Pinkney, Isiah Oakley, Darryl Jamison