Ayn Rand, für viele die sich mit zeitgenösischer Philosophie auseinander gesetzt haben, ist sie eine der Philosophen, die das 20. Jhd. bereichert haben.
In diesem Film begegnet man ihr aus der Sicht von Nathaniel Branden [ihre rechte Hand und engster Vertrauter, welche sich verstritten hatten]. Der Film offenbart eine ganz andere Seite von Mrs. Unnahbar Rand.
Es bleibt die Frage wie real diese Darstellung ist, aber es ist schön zu sehen, wie durch diesen Film Ayn Rand menschlich wird. Im Sog der Liebe
zeigt auch eine, der von mir bewunderten Philosophen Schwächen und macht Fehler, die man nie für möglich gehalten hätte, auch im Banne ihrer Philosophie, welche scheinbar schwerer zu leben scheint als sie theoretisch zu begreifen.
Jedoch muss man auch immer bedenken, dass Nathaniel und seine Frau ihre Geschichte erzählen, sicherlich, um auch das Geschehene zu verdauen und der restriktiven Art Rands, die danach Nathaniel komplett entmachtet hat und sich im Nachhinein von der Kooperation mit ihm freigesprochen hat.
Helen Mirren spielt wie so oft göttlich, so wie es sich gehört, wenn ein Schauspieler die einzigartige Rand verkörpert.
Ein gelungener Film, für alle Ayn Rand-Fans, sicherlich eine Möglichkeit ihr Bild zu komplettieren.