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The Originals - Vier letzte Lieder / Tod und Verklärung / Metamorphosen
 
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The Originals - Vier letzte Lieder / Tod und Verklärung / Metamorphosen

Berliner Philharmoniker Audio CD
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Musik

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Fotos

Abbildung von Berliner Philharmoniker

Biografie

Die Berliner Philharmoniker spielen seit fast 125 Jahren eine der wichtigsten Rollen im Musikleben Berlins. 1882 machten sich 54 ambitionierte Musiker, die gegen ihren Dirigenten Benjamin Bilse aufbegehrten, selbstständig und gründeten das Berliner Philharmonische Orchester, das zunächst jedoch mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte. 1887 übernahm der Konzertagent Hermann Wolff das… Lesen Sie mehr im Berliner Philharmoniker-Shop

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Produktinformation

  • Komponist: Richard Strauss
  • Audio CD (24. Februar 1995)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Deutsche Grammophon Production (Universal)
  • ASIN: B000001GQF
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5.075 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
SongInterpret Länge Preis
Anhören  1. Tod Und Verklärung, Op.24Berliner Philharmoniker27:01EUR 5,49
Anhören  2. Metamorphosen For 23 Solo StringsBerliner Philharmoniker27:40EUR 5,49
Anhören  3. Vier Letzte Lieder - 1. FrühlingGundula Janowitz 4:16EUR 0,99
Anhören  4. Vier Letzte Lieder - 2. SeptemberGundula Janowitz 4:54EUR 0,99
Anhören  5. Vier Letzte Lieder - 3. Beim SchlafengehenGundula Janowitz 6:16EUR 0,99
Anhören  6. Vier Letzte Lieder - 4. Im AbendrotGundula Janowitz 7:03EUR 0,99


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Gundula Janowitz hatte eine wundervolle Stimme -- von den Kritikern oft als "sahnig" bezeichnet, was immer das auch heißen mag. Strauss war Zeit seines Lebens in Sopranstimmen verliebt, so daß er sogar eine heiratete -- natürlich nicht nur die Stimme, sondern auch die dazugehörige Frau.

Die Vier letzten Lieder stellen sein Vermächtnis dar, sie sind die wohl schwelgendsten, wunderbarsten Gesangsstücke, die je komponiert wurden. Herbert von Karajan ist ein Strauss-Spezialist, Janowitz desgleichen, und gemeinsam bieten sie die Lieder in einer Perfektion dar, die ihresgleichen sucht. Die zusätzlichen Titel der CD, ein frühes und ein spätes Orchesterstück des Komponisten, passen ausgezeichnet: Im letzten der Vier Lieder taucht das "Transfigurations"-Thema des entsprechenden Instrumentalstücks erneut auf. --David Hurwitz

Produktbeschreibungen

TOD+VERKLÄRUNG/4 LETZTE LIEDER

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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Karl-Heinz Friedgen TOP 100 REZENSENT
Format:Audio CD
Wenn dieses (leicht abgewandelte) Zitat auch aus dem "Rosenkavalier" stammt, so trifft es doch wie kein anderes zu, wenn man die Auslegung der "Vier letzten Lieder" durch Gundula Janowitz in der hier wieder vorgelegten Aufnahme beschreiben will.
Ich bin seit früher Jugend ein großer Verehrer von Elisabeth Schwarzkopf, deren beide Aufnahmen mit Otto Ackermann (EMI) und George Szell (EMI) mir vorliegen, auch die legendäre Produktion mit Lisa della Casa und Karl Böhm (Decca) befindet sich in meiner Sammlung. Und trotzdem muß ich gestehen, daß mich keine Aufführung so berührt hat wie diese hier. Daß Frau Janowitz eine begnadete Sängerin war, muß nicht sonderlich betont werden. Aber auch ihr gelang nicht immer alles auf gleiche Weise. Doch hier haben wir die Vollendung: Eine berufenere Interpretin dieser ergreifenden Abschiedsgesänge hat es nicht gegeben. Es ist wahrhaft ein "Sterben in Schönheit", was uns die Sängerin mit der wunderbar einfühlsamen Begleitung durch Herbert von Karajan und die Berliner Philharmoniker hier vorführt. Vordergründig mag es den Anschein haben, die Künstlerin fasse die Stücke als Leckerbissen für lyrische Sopranstimmen auf, aber schon sehr bald spürt man intuitiv, daß dieses Schwelgen in Wohlklang weit mehr ist als schöner Gesang: Es ist der vollendete Ausdruck glücklicher Erinnerungen an den Frühling des Lebens, die Strauss aus dem berühmten Hesse-Gedicht herauslas, sich steigernd in schmerzlichen Empfindungen und schließlich Todessehnsucht, die den Hörer gefangennimmt und gebannt lauschen läßt.
Komplettiert wird die CD mit einer hinreißenden Auslegung der Tondichtung "Tod und Verklärung" und schließlich mit den "Metarmophosen für 23 Solostreicher", dieser ergreifenden Elegie auf das Ende einer Epoche, die in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs unwiederbringlich in Schutt und Asche sank. Es ist ein Spätwerk von 1946, ein ganz persönlicher Abgesang des greisen Komponisten, der die Welt um sich herum nicht mehr verstehen konnte und wollte.
Vielleicht war Karajan zum Zeitpunkt der Aufnahme (1971) noch zu jung, um die Empfindungen des Tondichters in ihrer ganzen Tragweite wiedergeben zu können, auf jeden Fall zeichnet er aber mit seinen Musikern ein Bild von unvergänglicher Schönheit.
Die Zusammenstellung der CD ist mehr als sinnvoll, und die klangliche Seite kann man nicht hoch genug rühmen. Die "Vier letzten Lieder" und "Tod und Verklärung" wurden übrigens Anfang 1973 aufgenommen. Die DGG hat ein repräsentatives Textheft beigefügt, es beinhaltet wertvolle Beiträge in drei Sprachen.
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50 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
" Mein Klassiker " 25. November 2002
Format:Audio CD
Im speziellen ist diese Einspielung wegen der 4 letzten Lieder mein Klassiker, aber auch die Gegenüberstellung eines frühen orchestralen Werkes "Tod und Verklärung" mit diesem Spätwerk ist ungemein spannend und aufschlußreich. Die 4 letzten Lieder sind ein Liedzyklus, der für jede Soppranistin eine Herausforderung
darstellt und wie sich die Janowitz dieser annimmt, ist bezeichnend für alle beteiligten Künstler dieser Einspielung.
Diese Aufnahme ist aus einem Guss.Das Orchester und die Solistin sind sich in jeder Phase einig und eins mit dem Dirigenten und seiner Vorstellung vom Gesamtklangbild und können es dann auch gemeinsam enstehehen lassen. Hier dirigiert Karajan
Richard Strauss und die Berliner spielen Richard Strauss und die Janowitz singt Richard Strauss und nicht Janowitz. Die Janowitz bringt sich hier als Instrumentalistin des Orchesters ein, gleich einer Solo-Oboe, und sie alle haben einen Atem. Wenn im 3.
Lied die Violine das Solo übernimmt, und Karajan dieses unvergleichlich mit dem komponierten "Orchesterteppich" unterlegt, dann hält man schon einmal die Luft an, und dann
spinnt die Janowitz mit ihrer silbernen Strauss-Stimme diesen Bogen weiter, scheinbar mühelos und sich wohlfühlend mit dem schier endlosen Atem, den ihr Karajan auch lässt - das ist für mich einzigartig und sehr kostbar. Ich möchte dies als Beispiel für die gesamte Aufnahme nennen und nochmals betonen, daß es hier einer Sopranistin gelungen ist den reinsten Richard Strauss zu singen, ohne sich dabei selbst zu verleugnen, aber eben nicht " sich selbst " zu singen. Ein Glücksfall für die Sängerin Karajan und die Berliner für diese Aufnahme als Partner zu haben und umgekehrt. Den Worten eines berühmten Theatermannes - " Bei der Janowitz können die Engel das Singen lernen " - möchte ich mich von Herzen anschließen.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Andre Arnold TOP 100 REZENSENT
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Richard Strauss schrieb einige Liederzyklen für Orchesterbegleitung. In dieser Reihe ragen besonders seine letzten vier Lieder heraus, die sogenannten "Vier letzte[n] Lieder".

"Im Frühling" (Hermann Hesse) macht den Auftakt, ein Lied von romantischem Habitus und unbändiger Sogkraft. Genauso wie "September" (Hesse) steckt es voller Klangbilder und warmen Klangfarben. Strauss gelingt es hier, die Natur, wie er sie empfindet, auf das Orchester zu projizieren und die dadurch entstehenden Impressionen mit den tief empfundenen Gefühlen, die im jeweiligen Gedicht ausgedrückt werden - sei es nun Freude, sei es Melancholie -, zu einer ergreifenden Synthese zusammen zu führen.

Das Lied "Beim Schlafengehen" (Hesse) zeichnet sich insbesondere durch seine Ruhe und seine Transparenz aus. Der Sopranistin wird ein weiter Raum zur Entfaltung der Klangkosmen gewährt, die nötig sind, um die weite Emotion dieses Gedichtes wiederzugeben.

Das Wanderer Lied "Im Abendrot" (Joseph von Eichendorff) ist gewiss das beste der "Vier". Die Wanderschaft ist zu Ende, man legt sich zur Ruhe. Ist diese Ruhe aber die letzte? Strauss setzt zunächst wieder romantisch impressionistische Akzente, bis schließlich die Ruhe in den Mittelpunkt rückt. Man kann diese Vertonung quasi als eine Symbiose aus den ersten drei Liedern ansehen. Alles wird immer ruhiger, immer leiser.

Gundula Janowitz singt diese herrlichen, transzendentalen Lieder mit vollem Einsatz: Empathie, Ausdruck, Trance sind aus ihrer Stimme herauszuhören. Einfach wundervoll!

Als erste Zugabe folgt die frühe sinfonische Dichtung "Tod und Verklärung". Symbolisch gelingt es Richard Strauss hier, das Sterben eines großen Mannes darzustellen, dessen Seele nach dem Tod gen Himmel fährt und dort verklärt wird. Immer wieder mitreißend ist die Stelle, an der die Seele den Körper verlässt und nach oben strebt. Auch die einleitende Berceuse ist herrlich.

Die zweite Zugabe ist ein weiteres herrliches Werk Strauss': die Metamorphosen für 23 Solostreicher. Mit diesem dichten, schweren, tief empfundenen Stück wollte Strauss seinem Kummer über die Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges Ausdruck verleihen. Die Musik ist getragen und mäßig, kaum ein wilder Ausbruch, fast an einen Totenmarsch erinnernd. Der Komponist verwendet etliche Pianissimo Passagen.

Die Berliner Philharmoniker unter Herbert von Karajan spielen alle hier aufgenommenen Stücke mit einer unglaublichen Wärme und Klangschönheit. Karajan gelingt es, die Lieder pittoresk auszuschmücken. Die Einspielung von "Tod und Verklärung" zählt meines Erachtens ohnehin zu seinen Großtaten. Freilich könnte man anmerken, dass er die Ecken, Kanten, die schroffen Sequenzen der "Metamorphosen" kaschiert, ihre Wirkung verfehlen sie aber dennoch nicht. Die Aufnahmequalität ist ausgezeichnet.

Fazit: Die meines Wissens beste Einspielung der Lieder und von "Tod und Verklärung" und eine hervorragende Interpretation der "Metamorphosen"!
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