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The Originals - Schubert: Winterreise
 
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The Originals - Schubert: Winterreise

Dietrich Fischer-Dieskau, Dietrich Fischer-Dieskau Audio CD
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Komponist: Franz Schubert
  • Audio CD (24. Februar 1995)
  • SPARS-Code: ADD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Deutsche Grammophon Production (Universal)
  • ASIN: B000001GQE
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.815 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Winterreise, D.911 - 1. Gute Nacht 5:37EUR 0,99
Anhören  2. Winterreise, D.911 - 2. Die Wetterfahne 1:46EUR 0,99
Anhören  3. Winterreise, D.911 - 3. Gefrorne Tränen 2:37EUR 0,99
Anhören  4. Winterreise, D.911 - 4. Erstarrung 2:58EUR 0,99
Anhören  5. Winterreise, D.911 - 5. Der Lindenbaum 4:37EUR 0,99
Anhören  6. Winterreise, D.911 - 6. Wasserflut 4:10EUR 0,99
Anhören  7. Winterreise, D.911 - 7. Auf dem Flusse 3:45EUR 0,99
Anhören  8. Winterreise, D.911 - 8. Rückblick 2:26EUR 0,99
Anhören  9. Winterreise, D.911 - 9. Irrlicht 2:33EUR 0,99
Anhören10. Winterreise, D.911 - 10. Rast 3:02EUR 0,99
Anhören11. Winterreise, D.911 - 11. Frühlingstraum 4:00EUR 0,99
Anhören12. Winterreise, D.911 - 12. Einsamkeit 2:53EUR 0,99
Anhören13. Winterreise, D.911 - 13. Die Post 2:20EUR 0,99
Anhören14. Winterreise, D.911 - 14. Der greise Kopf 3:03EUR 0,99
Anhören15. Winterreise, D.911 - 15. Die Krähe 2:00EUR 0,99
Anhören16. Winterreise, D.911 - 16. Letzte Hoffnung 2:15EUR 0,99
Anhören17. Winterreise, D.911 - 17. Im Dorfe 3:00EUR 0,99
Anhören18. Winterreise, D.911 - 18. Der stürmische Morgen0:52EUR 0,29
Anhören19. Winterreise, D.911 - 19. Täuschung 1:34EUR 0,99
Anhören20. Winterreise, D.911 - 20. Der Wegweiser 4:08EUR 0,99
Anhören21. Winterreise, D.911 - 21. Das Wirtshaus 4:28EUR 0,99
Anhören22. Winterreise, D.911 - 22. Mut 1:25EUR 0,99
Anhören23. Winterreise, D.911 - 23. Die Nebensonnen 2:37EUR 0,99
Anhören24. Winterreise, D.911 - 24. Der Leiermann 3:09EUR 0,99


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Jeder große Konzertsänger ist wahrscheinlich sein Leben lang besessen von Schuberts größtem Lieder-Zyklus, in welchem die winterliche Reise eines verlassenen Liebhabers geschildert wird, der auf seinen Wanderungen durch den Schnee immer größere Entfremdung erfährt.

Dietrich Fischer-Dieskau schien dieses Werk so etwa alle zehn Jahre aufzunehmen, aber diese Aufnahme von 1966 gilt ihm als die liebste, und man versteht, warum. Alles an seiner Darbietung ist gewohnt souverän und intelligent, aber die Stimme besitzt diesmal einen besonderen Glanz. Ist dies schon von großem, sinnlichen Reiz -- noch dazu überrascht er alle paar Minuten mit einer atemberaubenden Wendung -- so erhellt seine Stimme das gesamte interpretative Konzept mit einer Klarheit, die ein Sänger wohl nur auf der Höhe seiner Schaffenskraft zustandebringen kann. Besonders erfreut seine emotionale Direktheit; spätere Einspielungen waren oft derart verfeinert und durchgearbeitet, daß man das Emotionale (ein unerläßliches Bestandteil des Stücks) mehr in seiner Erinnerung denn im Herzen trug. --David Patrick Stearns

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DIE WINTERREISE

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Heilungsarbeit 28. Mai 2008
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Dietrich Fischer-Dieskau hat ein langes Sängerleben lang diesen Zyklus gesungen. Seine erste Aufnahme war beim SFB . Er als 23jähriger,zusammen mit dem Pianisten Klaus Billing. In den fünfziger Jahren kam dann nach einigen Aufnahmen mit Reutter und Klust die legendäre erste Aufnahme mit Gerald Moore. In dieser Version habe ich vor über vierzig Jahren diesen Zyklus kennengelernt.

1963 starb seine erste Frau Irmgard Poppen. Dies löste bei Fischer-Dieskau eine heftige Krise aus. Jörg Demus brachte ihn wieder auf die Bühne.
Diese Aufnahme könnte quasi eine Dokument der Heilung sein.

Überdies hat Fischer-Dieskau mit Demus nicht so viel aufgenommen, aber was er aufgenommen hat, ist von besonderem Rang, wie zB die hervorragende Dichterliebe, 1958.

Für mich -sicher weger der Erstprägung- bleibt Dietrich Fischer Dieskau immer das Maß, an dem ich eine Interpretation der Winterreise messe.
Ich finde alle seine Interpretationen interessant, bemerkenswert, beeindruckend. Die ganz frühen in der Naivität, die mittleren, zu denen diese mit Demus gehört, er im Vollbesitz der stimmlichen Kräfte, aber gereift, und die späten, nicht mehr im Vollbesitz der Stimmkraft, aber für den Zyklus angemessen "gebrochen".

Schön, dass es dieses Dokument wieder und noch gibt. Die zweite Aufnahme mit Moore,im Rahmen der Gesamtaufnahme Schubert'scher Lieder spricht mich weniger an,als diese.

Die Aufnahme von 1965 ist perfekt in der Stimmführung- wie genau Fischer-Dieskau den Mikrokosmos eines Liedes gestaltet, teilweise von überwältigender Schönheit des dolce-Gesangs ( doch an den Fensterscheiben,Lied 11, niemals besser zu singen) und zugleich von deutlicher Härte ( gleiches Lied, und als die Hähne krähten)

Heute wird der Sänger 83 Jahre alt und kann auf ein reiches Künstlerleben zurückblicken ! Herzlichen Glückwunsch !
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Andre Arnold TOP 100 REZENSENT
Format:Audio CD
Wenige Werke des deutschen Komponisten Franz Schubert üben seit jeher eine ähnliche Faszination aus wie sein größter Liederzyklus, die "Winterreise" D 911. Von diesem im Jahre 1827 - also ein Jahr vor Schuberts Tod - entstandenen Zyklus nach Wilhelm Müllers gleichnamigem Gedichtzyklus soll der Komponist selbst gesagt haben, dass es sich um "schauerliche" Lieder handle, wie man sie noch nicht gehört hatte. Die Geschichte vom betrogenen Gesellen, der seine Wanderung durch die vereiste Landschaft antritt, zieht Menschen nach wie vor in ihren Bann.

Schubert erreicht innerhalb des Zyklus' eine schier unantastbare kompositionstechnische Meisterschaft. Beinahe zwei Drittel aller Lieder stehen in Moll. Aber selbst die Lieder, die in Dur stehen, kommen nicht umhin, traurige, verzweifelte Elemente zu beherbergen. Teilweise ist der Tonfall auch verklärend beziehungsweise verklärt.
Das Werk beginnt mit einem der schönsten Lieder Schuberts überhaupt, "Gute Nacht". Beizeiten führt er das Motiv des Flusses ein, ein beliebtes romantisches Motiv. Doch im Gegensatz zur "schönen Müllerin" ist der hier kein holder Gefährte, sondern das eisig erstarrte Ebenbild der Liebe. Trauer und Wut kennzeichnen das Verhältnis ihm gegenüber. Mit dem "Lindenbaum" findet sich eines der populärsten deutschen Volkslieder, das voller Liebe und Anmut steckt. Immer weiter aber steigert sich der Geselle in seine Agonie, bis ihn ein "Irrlicht" - in düsterstem h moll - vom Weg abbringt. Immer unwirklicher und immer hoffnungsloser gebart sich die Reise, auch ein "Frühlingstraum" bringt keine Besserung. Nicht nur die Gegend ist unwirtlich und erfroren, auch die Tiere und die wenigen Menschen, auf die der Geselle trifft, erweisen sich als unterkühlt und widrig. Obschon er sich "Mut" zuspricht, wird im beinahe halluzinogenen "Nebensonnen" deutlich, dass er zerschlagen am Boden liegt. Zum Schluss schließt er sich einem offenbar ebenso gedemütigten "Leiermann" an. Auch wenn hier nicht - wie in der der "schönen Müllerin" - der Tod am Ende steht, so ist es doch ein ausgestoßen Sein aus der Gesellschaft.

Der deutsche Bariton Dietrich Fischer Dieskau hat sich während seiner beispiellosen Karriere intensiv mit der "Winterreise" auseinander gesetzt. Mehrmals hat er den Zyklus aufgenommen, häufig mit verschiedenen Begleitern. Die vorliegende Einspielung mit dem Pianisten Jörg Demus entstand Mitte der 60er Jahre und erfreut sich einer ordentlichen Aufnahmequalität. Für viele Kenner ist dies Fischer Dieskaus beste Interpretation.
Der singt wie gewohnt hell, klar und deutlich. Seine Intonation ist herrlich und wie gemacht für die Lieder Franz Schuberts. Er singt seine Rolle nicht einfach nur, er flößt ihr Leben ein und durchdringt sie in allen ihren Einzelheiten und Facetten. Er schafft sich genügend Freiraum, um prächtig zu nuancieren und Kontraste sowie Akzente zu setzen. Dabei bleibt die Darbietung stets transparent und differenziert. Keine der zahlreichen Einspielungen dieses Zyklus' durch Fischer Dieskau gleicht dem anderen.
Was aber macht die vorliegende Einspielung besonders? Zum einen muss die phänomenale Leistung Demus' gelobt werden, der Fischer Dieskau ausgezeichnet begleitet und sich eines Gerald Moores oder eines Alfred Brendels ebenbürtig erweist. Niemals drängt er sich auf, hält sich stets dezent im Hintergrund, stützt aber dennoch den Gesang meisterlich und subtil. Hinzu kommt die ganz besondere Atmosphäre, die über dem Vortrag liegt: Im Gegensatz zu anderen Deutungen Fischer Dieskaus erweist sich seine 65er Interpretation als wesentlich nachdenklicher und inniger. Aufbrausende Passagen kommen zwar in keiner Weise zu kurz, erweisen sich jedoch als wesentlich gezähmter. Das gibt dem Ganzen den Anschein völliger Resignation, was der Intention Schuberts sehr nahe kommen dürfte.

Fazit: Eine weitere hervorragende Darbietung, die zurecht im Rahmen der sogenannten "Originals" wieder veröffentlicht wurde! Vielleicht nicht die allerbeste, aber diejenige, die Schubert wohl am ehesten vorgeschwebt sein dürfte. Zum Vergleich empfehle ich Fischer Dieskaus Einspielungen mit Gerald Moore beziehungsweise Alfred Brendel oder - um auch einmal andere Interpreten zu Wort kommen zu lassen - Peter Pears' Auslegung an der Seite von Benjamin Britten.
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Klassiker, leicht angestaubt 22. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Ein Klassiker des Gesangsrepertoirs. Eine melancholisch-düstere Abschiedsmetapher, der Abschied von der Geliebten und der Heimat sinnbildlich für den Abschied vom eigenen Leben, durchdrungen von Vorahnungen und schließlich endend mit dem Tod. Franz Schubert hat zu diesem Gedichtzyklus am Ende seines Schaffens und auch seines Lebens, auch sinnbildlich für sein eigenes Dasein stehend, die unvergleichliche Musik geschrieben. Die Aufnahme gehört zur Wiederauflage älterer LPs der Deutschen Grammophon auf CD, und das hört man ihr auch an, ein gewisses Hintergrundrauschen ist vernehmbar, aber das gehört vielleicht dazu. Fischer Dieskau singt ausdrucksstark, wenn auch an den gefühlvolleren Stellen möglicherweise etwas weniger Pathos guttäte. Wohltuend und auch essentiell für den postitven Gesamteindruck der Aufnahme ist das ausgezeichnete Spiel von J. Demus, der damit einen erheblichen Beitrag zur Interpretation liefert. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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