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The Originals - Beethoven (Klavierkonzerte)
 
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The Originals - Beethoven (Klavierkonzerte)

Wilhelm Kempff & Ferdinand Leitner, Ferdinand Leitner Audio CD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Komponist: Ludwig Van Beethoven
  • Audio CD (24. Februar 1995)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Deutsche Grammophon Production (Universal)
  • ASIN: B000001GPZ
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.603 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Piano Concerto No.4 In G, Op.58 - 1. Allegro moderato - Cadenza: Wilhelm Kempff17:18EUR 3,59
Anhören  2. Piano Concerto No.4 In G, Op.58 - 2. Andante Con Moto 4:49EUR 0,99
Anhören  3. Piano Concerto No.4 In G, Op.58 - 3. Rondo. Vivace - Cadenza: Wilhelm Kempff10:29EUR 2,39
Anhören  4. Piano Concerto No.5 In E Flat Major Op.73 -"Emperor" - 1. Allegro20:25EUR 4,49
Anhören  5. Piano Concerto No.5 In E Flat Major Op.73 -"Emperor" - 2. Adagio Un Poco Mosso 7:34EUR 0,99
Anhören  6. Piano Concerto No.5 In E Flat Major Op.73 -"Emperor" - 3. Rondo (Allegro)10:30EUR 2,39


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26 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Romantischer Beethoven 21. Dezember 2006
Von Karl-Heinz Friedgen TOP 100 REZENSENT
Format:Audio CD
Beide Konzerte sind der berühmten Gesamtaufnahme aus dem Jahr 1962 entnommen. Wilhelm Kempff hatte damals, zusammen mit Ferdinand Leitner und den Berliner Philharmonikern, eine wunderbare Einspielung realisiert, er hatte die Summe seiner lebenslangen Beethoven-Erfahrung darin zusammengefaßt. Vorausgegangen war eine Gesamtaufnahme mit Paul van Kempen vom Anfang der 1950er Jahre, noch in Mono.
Auf der vorliegenden CD aus der "Originals"-Serie sind nun die beiden letzten Konzerte aus Kempffs letzter Einspielung enthalten. Für mich bedeuten sie die Höhepunkte des Zyklus. Das vierte Konzert war Kempffs Lieblingsstück, und man hört das hier aus jedem Takt. So wundervoll singend und romantisch schwelgend hat man das Konzert selten gehört. Der Pianist hat noch eigene Kadenzen beigesteuert, die der Aufnahme zusätzlichen Reiz verleihen, wenn auch die Original-Kadenzen des Komponisten musikalisch nicht zu übertreffen sind. Da sie aber allseits bekannt sind und auch von den meisten Pianisten genommen werden, freut man sich über Kempffs eigene Beiträge ganz besonders. Aber auch das fünfte Konzert erklingt unter Kempffs Händen wunderbar poetisch. Die Majestät des Kopfsatzes kommt herrlich heraus, und der langsame Satz ist ganz einfach Verzauberung pur. Wer sich nicht die Gesamtaufnahme zulegen will, aber Kempffs einzigartigen Beethoven-Stil kennenlernen möchte, der sollte sich diese CD besorgen.
Der Klang ist durch das "Original-Image Bit-Processing" der DGG noch einmal verbessert worden, und so können sich die über 40 Jahre alten Aufnahmen hören und durch ein sehr schön gestaltetes Beiheft auch sehen lassen.
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33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Tor zur Romantik 16. Dezember 2004
Format:Audio CD
Beethoven war ein Genie, das ist bekannt. Doch was zeichnet ein Genie aus? Zum Beispiel, dass es die Strömungen seiner Zeit in sich aufnimmt, sie vollendet, überwindet und den Grundstein für etwas Neues legt, so wie Beethoven es in seinen letzten beiden Klavierkonzerten getan hat: Noch ganz in der klassischen Tradition eines Mozart, doch schon auf dem Sprung zum romantischen Gefühlsüberschwang Schumanns oder Chopins.

Konzert Nr. 4 ist ein überaus sensibles, lyrisches Werk, dessen Melodien sich so herrlich verströmen, dass man glauben könnte, Beethoven hätte die Liebe selbst vertont. Vom ersten Klavierakkord an schlägt die Musik den Hörer nicht nur in ihren Bann, sondern raubt ihm geradezu den Atem vor lauter Schönheit.
Dem gegenüber erscheint das pompöse 5. Konzert ("Emperor") zunächst etwas oberflächlich, doch auch dieses prachtvolle Werk überzeugt letztendlich vollkommen und vermag wahre musikalische Rauschzustände hervorzurufen.

Das Wunderbare an Kempffs Interpretation ist nun, dass sie noch ganz in der romantischen Tradition steht, und somit die Emotionen der Musik voll auslotet, dabei aber keinen klirrend heroischen Beethoven präsentiert, wie das bei Konzert Nr. 5 allzu oft der Fall ist. Kempff wurde gerade für seine sensible Beethoven-Interpretation besonders geschätzt, und so erwartet den Hörer traumhaft schöne, phantasievolle Musik, die ihresgleichen sucht.
Diese Einspielung ist somit ein zeitloser Klassiker, der nicht nur eine Sternstunde der abendländischen Musik enthält, sondern auch zeigt, dass Beethoven das Tor zur Romantik bereits weit aufgestoßen hatte.

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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dauerbrenner 4. Februar 2010
Von Andre Arnold TOP 100 REZENSENT
Format:Audio CD
In G Dur steht Beethovens viertes Klavierkonzert op. 58 und wurde 1805/ 1806 komponiert, wobei es erst im März 1807 uraufgeführt wurde. Gewidmet ist es Rudolph Erzherzog von Österreich. Die Satzfolge dieses intimen, zarten Konzertes ist: 1. Allegro moderato; 2. Andante con moto; 3. Rondo. Vivace.
Das Klavier intoniert zuerst - eine Neuerung grundsätzlicher Natur, die die Orchesterexposition obsolet werden lässt. Dieses Thema ist von extremer Schönheit, Anmut, Grazie, Wonne und Zartheit. Pittoresk schlängelt es sich durch diesen intimen Satz, der von Einfall nur so strotzt - Beethoven war ein Meister der Variation.
Das dämonische Andante symbolisiert einmal mehr den Sieg über Übermenschliches. Mit gewaltiger, schneidender Härte und Strenge schmettert das Orchester, worauf das Klavier beschwichtigend antwortet, und das immer selbstbewusster, bis schließlich das Klavier über die Übermacht einen stillen Triumph davonträgt.
Ein reizendes wie filigranes Vivace schließt dieses lyrische Konzert in unvergesslicher Art und Weise.

Schließlich bleibt das fünfte Klavierkonzert in Es Dur op. 73: Es wurde 1809 geschrieben und in Wien am 28. November 1811 zur Uraufführung gebracht unter tosendem Beifall des Publikums. Zusammen mit dem vierten Klavierkonzert trat es eilig seinen Siegeszug durch die Konzerthäuser der ganzen Welt an und brachte dem Meister endlich den längst verdienten Weltruhm ein. Allerdings konnte Beethoven aufgrund seiner fortgeschrittenen Ertaubung nicht selbst am Flügel Platz nehmen, sondern sein Schüler Carl Czerny nahm die Aufführung vor.
Besonders im englischen Sprachraum bekam es den Beinamen Emperor's Concerto, was Beethoven ein Graus gewesen sein dürfte; denn nicht für den Kaiser Napoléon, sein Jugendidol, hatte er dieses Konzert geschrieben, sondern um zum Aufbruch gegen das französische Joch zu blasen.
Der Widmungsträger des knapp 40minütigen und damit längsten seiner Klavierkonzerte ist Rudolph Erzherzog von Österreich, sein Schüler und Gönner. Die Satzfolge lautet: 1. Allegro; 2. Adagio un poco mosso; 3. Rondo. Allegro.
Wie schon im vierten Konzert eröffnet auch im fünften das Klavier die Szene, und das zusammen mit dem vollen Orchester fanfarenartig im Jubelmarsch einherschreitend. Es entwickelt sich ein frisches, agiles Thema, dessen Vorwärtsstreben unverkennbar ist. Das Klavier verarbeitet es weit reichend und bringt es in divine Höhen.
Was folgt, ist schließlich das Adagio in H Dur, der festlichsten aller Tonarten. Nicht unvermittelt wird der Hörer an Anton Bruckners große Adagios erinnert, man denke alleine an das aus seiner siebenten Sinfonie. Es scheint geradezu, als werde vor Schlachtbeginn ein antiker Weihegottesdienst abgehalten, in dem die Götter bezüglich des Schlachtausgangs gütig und gnädig gestimmt werden sollen.
Und dann geht es attacca in die Schlacht: Ein wunderschönes, einprägsames Thema bahnt sich seinen Weg zunächst durch das Klavier und nach einer kurzen Spannungssteigerung durch das ganze Orchester. Schwelgend endet das Konzert sehr feierlich.

Wilhelm Kempff zählte das vierte Klavierkonzert zeitlebens zu seinen liebsten Werken; und das merkt man in jedem Ton, den er anstimmt. Aber auch das fünfte Klavierkonzert meistert er fehlerfrei, bravourös und kongenial mit Leitner, dessen rigides Dirigat sein Übriges tut.

Fazit: Wieder eine monumentale Aufnahme, die die Serie "The Originals" auf den Markt gebracht hat! Absolut empfehlenswert, wobei ich das vierte Konzert als das Highlight dieser Einspielung empfinde.
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