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The Omen Trilogy
 
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The Omen Trilogy [Box-Set, Soundtrack, Import]

Jerry Goldsmith Audio CD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
Preis: EUR 40,99 Kostenlose Lieferung. Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Audio CD (23. August 2006)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 3
  • Format: Box-Set, Soundtrack, Import
  • Label: Varèse Sarabande
  • ASIN: B000B8I8UK
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 234.165 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. Ave Satani (2:31)
2. On This Night (2:33)
3. The New Ambassador (2:35)
4. Where Is He? (:54)
5. I Was There (2:25)
6. Broken Vows (2:09)
Alle 20 Titel anzeigen.
Disk: 2
1. Main Title (5:03)
2. Runaway Train (2:38)
3. Claws (3:14)
4. Thoughtful Night (3:05)
5. Broken Ice (2:19)
6. Fallen Temple (2:55)
Alle 26 Titel anzeigen.
Disk: 3
1. Main Title (3:26)
2. The Ambassador (4:48)
3. Trial Run (2:12)
4. The Monastery (3:14)
5. A T.V. First (2:48)
6. The Statue (4:11)
Alle 15 Titel anzeigen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Opus magnum. 1. Oktober 2005
Format:Audio CD
"The Omen" war der einzige Score von Jerry Goldsmith, der jemals einen Oscar erhielt. Dass dem Komponisten weitere Trophäen versagt blieben, stellt zunächst einmal nicht mehr als ein Unfähigkeitsattest für die "Academy of Motion Pictures Arts and Sciences" dar, die den Oscar vergibt. Wollte man darin jedoch irgendetwas Positives suchen, so hieße der Umkehrschluss, dass somit zumindest die Wichtigkeit der "Omen" Musik(en) in der Diskographie ihres Komponisten deutlich wird. Ob man aber damit anderen mindestens gleichwertigen Musiken Goldsmiths vielleicht gar Unrecht antut, sei hier wissentlich ignoriert.
Mit den Filmmusiken zu "Das Omen", "Damien: Omen II" und "The Final Conflict (Omen III)" schuf Goldsmith jedenfalls einige der einflussreichsten Werke der jüngeren Filmmusik und weichte mit ihnen im Besonderen die Stellung des Chors in der Filmmusik auf. Dessen Nutzung zu musikalisch wagemutigen atonalen, z.T. fast geräuschähnlichen Ausbrüchen war damals komplett neuartig, dabei handwerklich jedoch derart herausragend gelöst, dass um die Meisterschaft des Schöpfers kein Zweifel bestand. Erstaunlich ist aber auch, dass die Musiken zu den beiden (filmisch absteigenden) Fortsetzungen keineswegs schlechter wurden oder auch nur stagnierten - sie wurden besser!
Im zweiten Teil erweiterte Goldsmith sein Konzept aus „Das Omen" und ging mit ihm virtuos und mit hörbarer Freude ans Werk, während er es im dritten Teil erfolgreich in einen sehr romantisch opernhaften Rahmen münden ließ und damit einen dramatischen Bogen abschloss, der für sich als Ganzes eine wundersame Wandlung vom Düster-Morbiden zur Erlösungsmusik erfährt. Damit stellt die „Omen" Trilogie für die Filmmusik als Kunstgattung einen ebenso wichtigen Meilenstein dar, wie für ihren Komponisten, der hier (neben den Rambo-Filmen) seine einzige Musik-Trilogie schuf. Goldsmith war ein großer Komponist seiner Zeit und sollte daher nicht auf die Filmmusik beschränkt werden.
Wie das möglich ist, wo sich seine wichtigsten Werke doch auf die Filmmusik beschränken? Nun, es gilt hier klarzustellen, dass Goldsmith sich zwar durchaus als klassischer Komponist verstand, der Rahmen, in dem er sein Talent zur vollen Entfaltung brachte jedoch nun mal die Filmmusik war. Vielleicht sollte man die Filmmusik, nachdem es sie nun fast 100 Jahre gibt, inzwischen auch einmal vom Film losgelöst betrachten und ihren Schöpfern nicht (wie in der Klassikszene üblich) mit Geringschätzung entgegentreten sondern mit Respekt. Nichts lässt das besser zu, als das Opus eines Komponisten, dem von den Produzenten quasi freie Hand gelassen wurde - wie es bei der „Omen" Trilogie der Fall war - genauestens zu studieren. Dabei wird nämlich nicht nur die handwerkliche Fähigkeit und das erstaunliche Talent eines großen Tonsetzers unserer Zeit deutlich, sondern auch, dass Filmmusik an vorderster Front im höchsten Maße modern, durchdacht und gleichzeitig zeitlos sein kann und auch - ohne die dazugehörenden Filme zu kennen - von den offenen Hörern als wahre Kunst anerkannt werden kann.
Mit den nun bei Varése erschienen drei „Omen" Filmmusiken in einer Box bietet sich - unglaublich preiswert - dazu ein günstiger Moment. Tontechnisch aufs Optimum gebracht, entfaltet ein unterschätztes Werk der Filmmusik jetzt endlich in Gänze seine volle Kraft, wobei das von Lionel Newman (Sohn des großen Alfred) geführte National Philharmonic Orchestra ebenso seinen Beitrag leisten kann, wie die von der Partitur keineswegs unterforderten Ambrosian Singers. Auch auf ausführliche, gut leserliche Begleittexte muss in den durchgehend farbigen Begleitheften nicht verzichtet werden, wobei die darin nacherzählten Filmhandlungen genügend thematisches Vorwissen erteilen, ohne dass man sich die qualitativ abfallende Filmtrilogie wirklich ansehen müsste. Es reicht zu wissen, dass die Musik in den Filmen ganze Arbeit leistet und das dramaturgische Talent ihres Komponisten nochmals unterstreicht, und wem das doch nicht genügt, der überzeuge sich auf DVD davon.
So oder so zeigt sich bei Jerry Goldsmith und bei dessen „Omen" Musiken insbesondere, dass die beste Musik nicht immer zu den besten Filmen geschrieben wird, aber auch, dass selbst der gewöhnlichste Stoff noch zu unglaublichen Leistungen animieren kann. Als Opus Magnum ihres Schöpfers zeigen sie, wohin Filmmusik qualitativ wirklich gelangen kann und stehen somit in der großen Tradition von Korngold, Schostakowitsch, Herrmann und North - allesamt Vordenker einer Kunstform, die bis heute um Ansehen ringt. Jerry Goldsmiths „Omen" Trilogie stellt dabei einen weiteren Etappensieg dar und sollte deshalb in keiner ernsthaften Soundtracksammlung fehlen.
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