Da stand einst der Stern von Bethlehem am Himmel und zur Welt kam unser Erlöser Jesus Christus. So weit so bekannt. Was aber keiner weiß: 2000 Jahre später stand der Stern von Bethlehem auf der anderen Seite der Welt.
Und am 6.6. kam um 6 Uhr der Antichrist zur Welt - in Gestalt des Damien Thorne. Dies ist seine Geschichte.
Uuuaaah, eine schaurig-schöne Ausgangsidee, die zu einem unerreichten Horror-Klassiker heranwuchs. Ich bin ja echt nicht in diesem Genre zuhause, aber dieser Meilenstein beschert mit seinem famosen Grusel-Soundtrack und den gregorianischen Gesängen Gänsehaut an allen Enden des Körpers. Vor allem, weil jeder der an Jesus glaubt (und das sind ja einige) nicht ernsthaft die Geburt des Gegenstücks in Abrede stellen kann. Das macht die Story so realistisch.
Wer sich das wertvolle Bonusmaterial ansieht, bekommt es mit der Angst zu tun. Dort werden Geschehnisse rund um den Dreh geschildert, bei denen der Teufel persönlich die Finger im Spiel zu haben schien - als hätte er versucht, die Entstehung des Films über "seinen Sohn" zu verhindern.
Wer braucht eigentlich zu so einem Meisterwerk ein Remake, wie es jetzt
erschienen ist ? Als wäre das Original noch zu verbessern - so ein Quatsch!