Diese Geschichte ist so typisch Charles Dickens. Die kleine Nell flieht mit ihrem hilflosen alten Großvater aus London, um Habgier, Intrigen und Grausamkeiten zu entkommen, nachdem sie praktisch alles verloren haben, was sie besaßen. So ziehen sie los in eine ungewisse Zukunft, und treffen unterwegs allerlei seltsame Gestalten. Wie häufig bei Dickens sind die Figuren sehr stark polarisiert - entweder absolut gut, liebevoll und ehrlich, oder durch und durch böse und verschlagen. Dabei schafft es Dickens auf die ihm so eigene Weise, eine eigentlich traurige Geschichte mit so viel Liebe und Wärme zu erzählen, dass man beim Lesen aus dem Lächeln kaum herauskommt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)