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Inferno:
Startend mit einem schnellen Solo von Michael Romeo, der dann zu den Akkorden übergeht und dann eine Weile den gleichen Riff spielt, der später nach dem "Vorrefrain" wiederholt wird. Russel Allens Stimme ist hier schon recht hart. Etwas gewöhnungsbedürftig, später findet man jedoch Gefallen daran. Der "Vorrefrain" ist schon wieder etwas sanfter gesungen. Erneut kommt eine harte Strophe worauf nach dem erneuten "Vorrefrain" der Refrain kommt, bei dem Michael Pinella nun auch mal zum Zuge kommt. Jener ist sehr melodiös und schließt mit einem kurzen Solo von Michael Romeo ab. Darauf kommt ein Zwischenpart, der wieder die gesanglichen Qualitäten von Russel Allen zeigt und langsamer ist als die anderen. Nach dem Hauptsolo von Romeo folgt erneut die Strophe und er Titel ist nach dem wiederholten Solo, das er bereits nach dem Refrain und am Anfang gespielt hat, zu ende. Ein sehr abwechslungsreicher Song. Vom Trash-Metal in den normalen Metal und dann wieder Progressiver Metal-genial!
Wicked:
Ein typischer Metal-Titel. Die Begleitung von Romeo und die Vocals ähneln jenen aus Inferno, erreicht allerdings nicht dessen Genialität.
Incantations of the Apprentice:
Angelehnt an Paul Dukas Werk "Der Zauberlehrling" überrascht es am Anfang mit den genialsten Riffs, die ich je gehört habe. Ein genialer Taktwechsel leitet über zur 1. Strophe. Zwar ist der Gesang immer noch recht hart, aber nicht mehr so, wie in Inferno und auch die Gitarrenbegleitung ist etwas besser. Ansonsten aufgebaut wie ein typischer Titel. Strophe Refrain usw...
Accolade II:
Ein genialer Prog-Metal Titel (wohl einer der besten überhaupt).
Der 2. Teil des im "The Divine Wings of Tragedy"-Album zu findendem Titel "The Accolade" zeigt das die Jungs nicht vergessen haben, wie man softe geniale progressive Titel schreibt.
Anfänglich die Pianobegleitung steigt dann Michael Romeo mit einigen Akkorden ein und der wunderbar melodische und sanfte Gesang beginnt. Sofort nach der ersten Strophe wird man fast von dem genialen Refrain erschlagen. Bei 3:55 übernimmt Michael Pinella und spielt eine herrliche Begleitung auf welche Russel Allan seine Vocals wirken lässt. Die anderen Instrumente setzen wieder ein und Michael Romeo spielt ein langsames aber schönes Solo. nach einigen kleinen musikalischen Spielchen kommt das geniale Solo von Romeo, welches wohl zu den besten auf dem ganzen
Album gehört. Abschließend hört man noch einmal den genialen Refrain und Michael Pinella beendet den Titel mit einem erneuten Pianosolo.
King of Terrors
Basierend auf Edgar Allen Poe's Roman "Die Grube und das Pendel" ist dies wieder einmal ein härterer Titel. Er handelt von Der Reise zum Tod. Musikalisch sehr genial gelöst und dem Roman von Poe würdig.
The Turning
Ein Titel den man eigentlich in den man eigentlich in den Speed Metal bereich einordnen könnte. Er zeigt mal wieder den Abwechslungsreichtum dieses Albums. Sehr schnell und Melodisch, wieder etwas härter aber mit einem genialen Solodoppel von Romeo und Pinella.
Awakenings:
Nach "The Odyssey" der beste Titel. Beschrieben wird eine endlos scheinende Reise eines Mannes. Sehr tiefsinnig und musikalisch genial umgesetzt. Am Anfang zeigt Michael Pinella mal wieder was für ein guter Pianist er ist und Russel Allen singt unglaublich gut. Wann gab es schonmal so einen genialen Sänger??. Ebenfalls noch erwähnenswert die Soli von Romeo und Pinella. Der Gesang wird die so hart wie in den vorherigen Titel (außer "The Accolade II) und bleibt den ganzen Titel über perfekt. Ebenfalls ein Meilenstein der progressiven Musik. Jedoch lange nicht so genial
wie...
The Odyssey:
24 Minuten dauert die Irrfahrt mit Odysseys. Trotz der Länge ist er sehr schnell vorbei und man wundert sich deswegen jedes mal neu. Er fängt an mit einer verspielten und verträumten Overtüre und geht dann über in den mit ein Akkustikgitarre gespielten Chorus(Genial gesungen). Darauf wird es schon härter. Während dieser Irrfahrten machen Die Instrumente und auch Russell Allens Stimme eine geniale Wandlung durch. Mal sanft und soft dann wieder hart und trash metal ähnlich. Immer passend zum Text.
Zwischen den Gesangsparts spielen Romeo und Pinella immer wieder geniale Soli und Orchestereinlagen. Eine Geniale Komposition, die sich nicht mal hinter Werken von großen Komponisten wie Beethoven, Mozart usw... verstecken muss. Genial wenn man bedenkt, dass Michael Romeo dieses Stück im Alleingang komponiert hat.
Dieses Album ist nicht sehr eingängig. Es braucht seine Zeit.
Wenn man sich aber die Texte durchliest und genau auf die Musik achtet, erschließt sich einem dieses Meisterwerk der Musikgeschichte. Lasst euch auf keinen Fall von der Härte abschrecken. Es ist ein musikalisches Mittel das hier gekonnt und passend eingesetzt wird, vergisst allerdings nie melodisch zu sein.
Ein Album das jeder der Progressive Musik oder Metal mag umbedingt haben muss, um somit an einer Geschichte teilzuhaben die einen in seinen Bann zieht und nicht so schnell wieder los lässt und auch nie langweilig wird.
Dass diese Band spielen kann, ihre Instrumente beherrscht und eine musikalische Einheit darstellt die ihres Gleichen sucht ist sowieso klar. Mit ihrem sechsten Studioalbum beweisen SYMPHONY X aber auch, dass ihren kreativen Köpfen die Ideen noch lange nicht ausgehen. Im Gegenteil, nach Track Nummer 7 "Awakenings", mit seinem hymnenhaften Refrain ist der Käufer schon mehr als zufrieden. Er bekommt dann als Sahnehäubchen aber noch das 24minütige "The Odyssey" dazu.
In einer atemberaubenden musikalischen Reise durch die griechische Odysseus-Saga vertonen SYMPHONY X so legendäre Stationen wie die der Sirenengesänge ('Sirens`), den Sieg über die Zauberin Kirke ('Circe - Daughter Of The Sun`), die gefahrvolle Fahrt zwischen Skylla und Charybdis hindurch ('Scylla And Charybdis`) und schließlich das Erreichen der heimatlichen Insel Ithaka ('The Fate Of The Suitors / Champion Of Ithaka`).
Vom Sound her fällt dem Kenner sofort auf, dass THE ODYSSEY härter und agressiver klingt als die Vorgänger. Das war laut Band Absicht und meiner Meinung nach ein Volltreffer. Sänger Russell Allan verpaßt seiner Stimme einen etwas rauheren Ton, ohne die Melodien zu vernachlässigen und liefert eine wie immer, geniale Leistung ab.
Vergleiche hinken bekanntlich, aber wer diese Band wirklich noch nicht kennt, stellt sie sich am Besten als eine Mischung aus Dream Theater (Prog), Savatage (Kraft und Epic) und Malmsteen (Klassik) vor. Dazu kommt noch das Opern und Musical Studium von Keyboarder Michael Pinella und fertig ist die Kraftbrühe. Das ist Musik aus der ich Energie tanken kann!
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