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The Ocean

 

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Biografie

pe•la•gi•al [puh-ley-jee-uh l] - 1. Of, relating to, or living in open oceans or seas rather than waters adjacent to land or inland waters; such as, pelagic birds. 2. Living or growing at or near the surface of the ocean, far from land, as certain organisms. 3. Of or pertaining to the sea; marine

Die letzten zwei Jahre gehörten zu den aufregendsten in der Karriere von THE OCEAN. Die Band spielte Touren in Nordamerika und Europa, wie es viele andere Bands auch tun. Zusätzlich schafften sie es aber auch nach Russland (inkl. Sibirien), China, Südostasien und Australien und holten sich dort ... Lesen Sie mehr

pe•la•gi•al [puh-ley-jee-uh l] - 1. Of, relating to, or living in open oceans or seas rather than waters adjacent to land or inland waters; such as, pelagic birds. 2. Living or growing at or near the surface of the ocean, far from land, as certain organisms. 3. Of or pertaining to the sea; marine

Die letzten zwei Jahre gehörten zu den aufregendsten in der Karriere von THE OCEAN. Die Band spielte Touren in Nordamerika und Europa, wie es viele andere Bands auch tun. Zusätzlich schafften sie es aber auch nach Russland (inkl. Sibirien), China, Südostasien und Australien und holten sich dort Stempel für ihre Reisepässe. Opeth, Dillinger Escape Plan, Between The Buried and Me und Devin Townsend sind nur einige wenige Namen, die THE OCEAN während ihrer aufregenden Reise im Zuge ihrer letzten Alben Heliocentric und Anthropocentric supportet haben. Durch ihre unermüdlichen Anstrengungen haben sie sich eine der loyalsten Fanbasen der harten Musik weltweit erspielt.

Nun, nach ihrer Rückkehr nach Berlin in der Schweiz (ein Running Gag innerhalb der Band über die Herkunft der einzelnen Mitglieder) melden sich THE OCEAN zurück mit ihrem bis dato wohl tiefsinnigsten und bahnbrechendsten Werk, Pelagial: eine progressive musikalische Reise, geschrieben, aufgenommen, abgemischt und live angedacht als ein einziges, 53 Minuten langes Stück Musik. Mix und Mastering wurde in die Hände von Jens Bogren (Opeth, Katatonia, Witchcraft) in seinen Fascination Street Studios im schwedischen Örebrö gelegt. Pelagial erscheint in Europa am 26./29. April und in Nordamerika am 30. April auf Metal Blade Records.

Das Konzept der Scheibe wohnt ihrem Titel inne, Pelagial. Der Zuhörer taucht ein und unter auf eine Reise zusammen mit der Band, die an der Oberfläche des Ozeans beginnt und durch alle pelagialen Tiefenzonen nach unten führt: epipelagial, mesopelagial, bathypelagial, abyssopelagial und hadopelagial. Proportional zum schwindenden Licht und dem zunehmenden Wasserdruck bei größer werdender Tiefe, fängt das Album eher leicht und beschwingt an, wird progressiver und härter und kommt am Ende der hadopelagialen Zone fast zum Stillstand, wo komplette Finsternis und im Vergleich zur Oberfläche ein unvorstellbarer Druck herrscht. Das Faszinierende an Pelagial ist dabei die Tatsache, dass es sich nicht um ein abgehobenes Konzept handelt, sondern um die Umsetzung einer Idee, die man während des Hörens wirklich fühlen, hören und greifen kann.

Pelagial ist ein durchgehendes Stück Musik. Die Songs bzw. einzelnen Episoden sind verbunden durch Interludes bestehend aus Unterwasserklängen und Samples aus alten U-Boot-Filmen, die für eine klaustrophobische "Das Boot"-mäßige Atmosphäre sorgen. "There are track marks, and there are actual songs built into this larger structure, but the whole album is a journey rather than a number of loose tracks… some riffs appear in the first 2 minutes of the album and then reappear 30 minutes later", erklärt Staps. Es handelt sich um eine Erfahrung, die durch wiederholte Hördurchgänge intensiviert und belohnt wird.

"My original plan was to write a stepless musical progression, like a continuous colour blending from white to black“, führt Staps weiter aus. "But I soon realized that it could not be that linear. It needed to stay interesting after all, and this is something that is usually best achieved by employing unforeseeable elements. In the end, any good idea must be put into perspective by its musical impact." Deshalb erwarten den Hörer überraschende Wendungen und schroffe Übergänge während des Hörgenusses: Kurze, unerwartet eingeschobene, schnelle Passagen oder plötzliche Tempowechsel vermitteln den Schein, dass man sich kurzzeitig wieder aus der Tiefe erhebt, aber die Richtung bleibt immer die gleiche: "You can feel from the beginning, it's going down. Deeper and deeper."

Diese immerwährende Abwärtsbewegung findet sich auch im Sound der Platte wieder. Sie startet mit einer sauber produzierten Oberfläche und entwickelt sich in Richtung eines offeneren, verzerrtem und schleifendem Ambient-Sound, der perfekt zu den doomigen, tiefen Passagen am Ende des Albums passt. Damit dies eintreffen konnte, musste Jens Bogren das Album am Stück abmischen, was zu einer unglaublichen zahl von 288 Audiospuren führte.

Eingangs als reines Instrumentalalbum angedacht, erscheint Pelagial nun in zwei verschiedenen Versionen, die zusammen veröffentlicht werden: einmal mit Gesang und einmal rein instrumental.

Anfang 2012 bekam Sänger Loïc Rossetti ernsthafte gesundheitliche Probleme wegen der ständigen Touraktivitäten der Band und benötigte eine Pause. Deswegen war das Konzept der Scheibe von Anfang an nicht auf Gesang ausgelegt: „We obviously did not want to sing about battles between sperm whales and giant squids", erläutert Staps. Aber im Laufe des Jahres erholte sich Rossetti schnell, weswegen er nun doch auf der Platte in Erscheinung tritt. "Loïc is the frontman of this band and we all felt that The Ocean and this album needed him", sagt Gitarrist Jonathan Nido, "and though we were all quite used to the instrumentals, I'm glad we decided to record vocals in the end, because it really adds a new dimension to the album that was not there before".

Analog zur Reise in die Tiefen des Ozeans ziehen einen die Texte hinein in die Abgründe der menschlichen Seele. Ähnlich den Hauptcharakteren in Andrey Tarkovskys Film "Stalker" ist Pelagial eine psychologische Reise durch verschiedene Zonen des Ichs in Richtung unseres inneren Kerns und des Unterbewussten. "towards the essence and origins of our desires, wishes, dreams, and all the fucked up attributes inside of our own inner selves that generate and shape them," konkretisiert Staps.

Im Film reisen drei Männer in eine Zone, in dessen Mitte die Wünsche eines jeden wahr werden sollen. Je näher sie dieser Zone kommen, desto unsicherer werden sie, was sie sich eigentlich wünschen sollen, wenn sie dort sind. Es entstehen Ängste, dass sogar die Wünsche, die sie nicht kontrollieren und von denen sie nicht mal wissen, dass sie sie haben, ebenfalls wahr werden könnten. Die Protagonisten werden konfrontiert mit ihrer eigenen Natur, mit der Essenz ihres Charakters, was sie letzten Endes ins Verderben führt. Dies ist das lyrische Rückgrat von Pelagial. "There's a lot of Freud-references in the song titles and lyrics, but a lot of the lyrics are very personal, and in that completely different from the -centric albums", kommentiert Staps.

Pelagial kommt als 10-seitiges Digipack mit einem epischen Artwork von Seldon Hunt. Ein spezielles Acryl-Boxset wird auf dem bandeigenen Label Pelagic Records veröffentlicht. Es enthält sowohl beide CDs, als auch 4 verschiedene 10" Vinyl-Formate. Diese spezielle Acryl-Box enthält das CD-Digipack oder zwei Vinyl-Gatefolds. Beides wird „begraben“ unter fünf Acryl-Schichten, die in fünf verschiedenen, transparenten Blautönen gefärbt sind, die die fünf verschiedenen Pelagial-Zonen darstellen. Diese Acryl-Schichten entstehen von Hand im Siebdruck und sind mit einem Artwork von Martin Kvamme versehen. Außerdem enthält die Box eine Extra-DVD mit einem 5:1 Dolby Surround Mix der Platte und dem Pelagial Film von Craig Murray (Nine Inch Nails, Converge), den die Band auch live als Videoprojektionen verwenden wird. Dieser Film, an dem ein ganzes Jahr gedreht, geschnitten und editiert wurde, visualisiert die Reise in die Tiefe und vervollständigt das ganzheitliche Kunstprojekt aus Musik und Visuellem, das Pelagial darstellt.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

pe•la•gi•al [puh-ley-jee-uh l] - 1. Of, relating to, or living in open oceans or seas rather than waters adjacent to land or inland waters; such as, pelagic birds. 2. Living or growing at or near the surface of the ocean, far from land, as certain organisms. 3. Of or pertaining to the sea; marine

Die letzten zwei Jahre gehörten zu den aufregendsten in der Karriere von THE OCEAN. Die Band spielte Touren in Nordamerika und Europa, wie es viele andere Bands auch tun. Zusätzlich schafften sie es aber auch nach Russland (inkl. Sibirien), China, Südostasien und Australien und holten sich dort Stempel für ihre Reisepässe. Opeth, Dillinger Escape Plan, Between The Buried and Me und Devin Townsend sind nur einige wenige Namen, die THE OCEAN während ihrer aufregenden Reise im Zuge ihrer letzten Alben Heliocentric und Anthropocentric supportet haben. Durch ihre unermüdlichen Anstrengungen haben sie sich eine der loyalsten Fanbasen der harten Musik weltweit erspielt.

Nun, nach ihrer Rückkehr nach Berlin in der Schweiz (ein Running Gag innerhalb der Band über die Herkunft der einzelnen Mitglieder) melden sich THE OCEAN zurück mit ihrem bis dato wohl tiefsinnigsten und bahnbrechendsten Werk, Pelagial: eine progressive musikalische Reise, geschrieben, aufgenommen, abgemischt und live angedacht als ein einziges, 53 Minuten langes Stück Musik. Mix und Mastering wurde in die Hände von Jens Bogren (Opeth, Katatonia, Witchcraft) in seinen Fascination Street Studios im schwedischen Örebrö gelegt. Pelagial erscheint in Europa am 26./29. April und in Nordamerika am 30. April auf Metal Blade Records.

Das Konzept der Scheibe wohnt ihrem Titel inne, Pelagial. Der Zuhörer taucht ein und unter auf eine Reise zusammen mit der Band, die an der Oberfläche des Ozeans beginnt und durch alle pelagialen Tiefenzonen nach unten führt: epipelagial, mesopelagial, bathypelagial, abyssopelagial und hadopelagial. Proportional zum schwindenden Licht und dem zunehmenden Wasserdruck bei größer werdender Tiefe, fängt das Album eher leicht und beschwingt an, wird progressiver und härter und kommt am Ende der hadopelagialen Zone fast zum Stillstand, wo komplette Finsternis und im Vergleich zur Oberfläche ein unvorstellbarer Druck herrscht. Das Faszinierende an Pelagial ist dabei die Tatsache, dass es sich nicht um ein abgehobenes Konzept handelt, sondern um die Umsetzung einer Idee, die man während des Hörens wirklich fühlen, hören und greifen kann.

Pelagial ist ein durchgehendes Stück Musik. Die Songs bzw. einzelnen Episoden sind verbunden durch Interludes bestehend aus Unterwasserklängen und Samples aus alten U-Boot-Filmen, die für eine klaustrophobische "Das Boot"-mäßige Atmosphäre sorgen. "There are track marks, and there are actual songs built into this larger structure, but the whole album is a journey rather than a number of loose tracks… some riffs appear in the first 2 minutes of the album and then reappear 30 minutes later", erklärt Staps. Es handelt sich um eine Erfahrung, die durch wiederholte Hördurchgänge intensiviert und belohnt wird.

"My original plan was to write a stepless musical progression, like a continuous colour blending from white to black“, führt Staps weiter aus. "But I soon realized that it could not be that linear. It needed to stay interesting after all, and this is something that is usually best achieved by employing unforeseeable elements. In the end, any good idea must be put into perspective by its musical impact." Deshalb erwarten den Hörer überraschende Wendungen und schroffe Übergänge während des Hörgenusses: Kurze, unerwartet eingeschobene, schnelle Passagen oder plötzliche Tempowechsel vermitteln den Schein, dass man sich kurzzeitig wieder aus der Tiefe erhebt, aber die Richtung bleibt immer die gleiche: "You can feel from the beginning, it's going down. Deeper and deeper."

Diese immerwährende Abwärtsbewegung findet sich auch im Sound der Platte wieder. Sie startet mit einer sauber produzierten Oberfläche und entwickelt sich in Richtung eines offeneren, verzerrtem und schleifendem Ambient-Sound, der perfekt zu den doomigen, tiefen Passagen am Ende des Albums passt. Damit dies eintreffen konnte, musste Jens Bogren das Album am Stück abmischen, was zu einer unglaublichen zahl von 288 Audiospuren führte.

Eingangs als reines Instrumentalalbum angedacht, erscheint Pelagial nun in zwei verschiedenen Versionen, die zusammen veröffentlicht werden: einmal mit Gesang und einmal rein instrumental.

Anfang 2012 bekam Sänger Loïc Rossetti ernsthafte gesundheitliche Probleme wegen der ständigen Touraktivitäten der Band und benötigte eine Pause. Deswegen war das Konzept der Scheibe von Anfang an nicht auf Gesang ausgelegt: „We obviously did not want to sing about battles between sperm whales and giant squids", erläutert Staps. Aber im Laufe des Jahres erholte sich Rossetti schnell, weswegen er nun doch auf der Platte in Erscheinung tritt. "Loïc is the frontman of this band and we all felt that The Ocean and this album needed him", sagt Gitarrist Jonathan Nido, "and though we were all quite used to the instrumentals, I'm glad we decided to record vocals in the end, because it really adds a new dimension to the album that was not there before".

Analog zur Reise in die Tiefen des Ozeans ziehen einen die Texte hinein in die Abgründe der menschlichen Seele. Ähnlich den Hauptcharakteren in Andrey Tarkovskys Film "Stalker" ist Pelagial eine psychologische Reise durch verschiedene Zonen des Ichs in Richtung unseres inneren Kerns und des Unterbewussten. "towards the essence and origins of our desires, wishes, dreams, and all the fucked up attributes inside of our own inner selves that generate and shape them," konkretisiert Staps.

Im Film reisen drei Männer in eine Zone, in dessen Mitte die Wünsche eines jeden wahr werden sollen. Je näher sie dieser Zone kommen, desto unsicherer werden sie, was sie sich eigentlich wünschen sollen, wenn sie dort sind. Es entstehen Ängste, dass sogar die Wünsche, die sie nicht kontrollieren und von denen sie nicht mal wissen, dass sie sie haben, ebenfalls wahr werden könnten. Die Protagonisten werden konfrontiert mit ihrer eigenen Natur, mit der Essenz ihres Charakters, was sie letzten Endes ins Verderben führt. Dies ist das lyrische Rückgrat von Pelagial. "There's a lot of Freud-references in the song titles and lyrics, but a lot of the lyrics are very personal, and in that completely different from the -centric albums", kommentiert Staps.

Pelagial kommt als 10-seitiges Digipack mit einem epischen Artwork von Seldon Hunt. Ein spezielles Acryl-Boxset wird auf dem bandeigenen Label Pelagic Records veröffentlicht. Es enthält sowohl beide CDs, als auch 4 verschiedene 10" Vinyl-Formate. Diese spezielle Acryl-Box enthält das CD-Digipack oder zwei Vinyl-Gatefolds. Beides wird „begraben“ unter fünf Acryl-Schichten, die in fünf verschiedenen, transparenten Blautönen gefärbt sind, die die fünf verschiedenen Pelagial-Zonen darstellen. Diese Acryl-Schichten entstehen von Hand im Siebdruck und sind mit einem Artwork von Martin Kvamme versehen. Außerdem enthält die Box eine Extra-DVD mit einem 5:1 Dolby Surround Mix der Platte und dem Pelagial Film von Craig Murray (Nine Inch Nails, Converge), den die Band auch live als Videoprojektionen verwenden wird. Dieser Film, an dem ein ganzes Jahr gedreht, geschnitten und editiert wurde, visualisiert die Reise in die Tiefe und vervollständigt das ganzheitliche Kunstprojekt aus Musik und Visuellem, das Pelagial darstellt.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

pe•la•gi•al [puh-ley-jee-uh l] - 1. Of, relating to, or living in open oceans or seas rather than waters adjacent to land or inland waters; such as, pelagic birds. 2. Living or growing at or near the surface of the ocean, far from land, as certain organisms. 3. Of or pertaining to the sea; marine

Die letzten zwei Jahre gehörten zu den aufregendsten in der Karriere von THE OCEAN. Die Band spielte Touren in Nordamerika und Europa, wie es viele andere Bands auch tun. Zusätzlich schafften sie es aber auch nach Russland (inkl. Sibirien), China, Südostasien und Australien und holten sich dort Stempel für ihre Reisepässe. Opeth, Dillinger Escape Plan, Between The Buried and Me und Devin Townsend sind nur einige wenige Namen, die THE OCEAN während ihrer aufregenden Reise im Zuge ihrer letzten Alben Heliocentric und Anthropocentric supportet haben. Durch ihre unermüdlichen Anstrengungen haben sie sich eine der loyalsten Fanbasen der harten Musik weltweit erspielt.

Nun, nach ihrer Rückkehr nach Berlin in der Schweiz (ein Running Gag innerhalb der Band über die Herkunft der einzelnen Mitglieder) melden sich THE OCEAN zurück mit ihrem bis dato wohl tiefsinnigsten und bahnbrechendsten Werk, Pelagial: eine progressive musikalische Reise, geschrieben, aufgenommen, abgemischt und live angedacht als ein einziges, 53 Minuten langes Stück Musik. Mix und Mastering wurde in die Hände von Jens Bogren (Opeth, Katatonia, Witchcraft) in seinen Fascination Street Studios im schwedischen Örebrö gelegt. Pelagial erscheint in Europa am 26./29. April und in Nordamerika am 30. April auf Metal Blade Records.

Das Konzept der Scheibe wohnt ihrem Titel inne, Pelagial. Der Zuhörer taucht ein und unter auf eine Reise zusammen mit der Band, die an der Oberfläche des Ozeans beginnt und durch alle pelagialen Tiefenzonen nach unten führt: epipelagial, mesopelagial, bathypelagial, abyssopelagial und hadopelagial. Proportional zum schwindenden Licht und dem zunehmenden Wasserdruck bei größer werdender Tiefe, fängt das Album eher leicht und beschwingt an, wird progressiver und härter und kommt am Ende der hadopelagialen Zone fast zum Stillstand, wo komplette Finsternis und im Vergleich zur Oberfläche ein unvorstellbarer Druck herrscht. Das Faszinierende an Pelagial ist dabei die Tatsache, dass es sich nicht um ein abgehobenes Konzept handelt, sondern um die Umsetzung einer Idee, die man während des Hörens wirklich fühlen, hören und greifen kann.

Pelagial ist ein durchgehendes Stück Musik. Die Songs bzw. einzelnen Episoden sind verbunden durch Interludes bestehend aus Unterwasserklängen und Samples aus alten U-Boot-Filmen, die für eine klaustrophobische "Das Boot"-mäßige Atmosphäre sorgen. "There are track marks, and there are actual songs built into this larger structure, but the whole album is a journey rather than a number of loose tracks… some riffs appear in the first 2 minutes of the album and then reappear 30 minutes later", erklärt Staps. Es handelt sich um eine Erfahrung, die durch wiederholte Hördurchgänge intensiviert und belohnt wird.

"My original plan was to write a stepless musical progression, like a continuous colour blending from white to black“, führt Staps weiter aus. "But I soon realized that it could not be that linear. It needed to stay interesting after all, and this is something that is usually best achieved by employing unforeseeable elements. In the end, any good idea must be put into perspective by its musical impact." Deshalb erwarten den Hörer überraschende Wendungen und schroffe Übergänge während des Hörgenusses: Kurze, unerwartet eingeschobene, schnelle Passagen oder plötzliche Tempowechsel vermitteln den Schein, dass man sich kurzzeitig wieder aus der Tiefe erhebt, aber die Richtung bleibt immer die gleiche: "You can feel from the beginning, it's going down. Deeper and deeper."

Diese immerwährende Abwärtsbewegung findet sich auch im Sound der Platte wieder. Sie startet mit einer sauber produzierten Oberfläche und entwickelt sich in Richtung eines offeneren, verzerrtem und schleifendem Ambient-Sound, der perfekt zu den doomigen, tiefen Passagen am Ende des Albums passt. Damit dies eintreffen konnte, musste Jens Bogren das Album am Stück abmischen, was zu einer unglaublichen zahl von 288 Audiospuren führte.

Eingangs als reines Instrumentalalbum angedacht, erscheint Pelagial nun in zwei verschiedenen Versionen, die zusammen veröffentlicht werden: einmal mit Gesang und einmal rein instrumental.

Anfang 2012 bekam Sänger Loïc Rossetti ernsthafte gesundheitliche Probleme wegen der ständigen Touraktivitäten der Band und benötigte eine Pause. Deswegen war das Konzept der Scheibe von Anfang an nicht auf Gesang ausgelegt: „We obviously did not want to sing about battles between sperm whales and giant squids", erläutert Staps. Aber im Laufe des Jahres erholte sich Rossetti schnell, weswegen er nun doch auf der Platte in Erscheinung tritt. "Loïc is the frontman of this band and we all felt that The Ocean and this album needed him", sagt Gitarrist Jonathan Nido, "and though we were all quite used to the instrumentals, I'm glad we decided to record vocals in the end, because it really adds a new dimension to the album that was not there before".

Analog zur Reise in die Tiefen des Ozeans ziehen einen die Texte hinein in die Abgründe der menschlichen Seele. Ähnlich den Hauptcharakteren in Andrey Tarkovskys Film "Stalker" ist Pelagial eine psychologische Reise durch verschiedene Zonen des Ichs in Richtung unseres inneren Kerns und des Unterbewussten. "towards the essence and origins of our desires, wishes, dreams, and all the fucked up attributes inside of our own inner selves that generate and shape them," konkretisiert Staps.

Im Film reisen drei Männer in eine Zone, in dessen Mitte die Wünsche eines jeden wahr werden sollen. Je näher sie dieser Zone kommen, desto unsicherer werden sie, was sie sich eigentlich wünschen sollen, wenn sie dort sind. Es entstehen Ängste, dass sogar die Wünsche, die sie nicht kontrollieren und von denen sie nicht mal wissen, dass sie sie haben, ebenfalls wahr werden könnten. Die Protagonisten werden konfrontiert mit ihrer eigenen Natur, mit der Essenz ihres Charakters, was sie letzten Endes ins Verderben führt. Dies ist das lyrische Rückgrat von Pelagial. "There's a lot of Freud-references in the song titles and lyrics, but a lot of the lyrics are very personal, and in that completely different from the -centric albums", kommentiert Staps.

Pelagial kommt als 10-seitiges Digipack mit einem epischen Artwork von Seldon Hunt. Ein spezielles Acryl-Boxset wird auf dem bandeigenen Label Pelagic Records veröffentlicht. Es enthält sowohl beide CDs, als auch 4 verschiedene 10" Vinyl-Formate. Diese spezielle Acryl-Box enthält das CD-Digipack oder zwei Vinyl-Gatefolds. Beides wird „begraben“ unter fünf Acryl-Schichten, die in fünf verschiedenen, transparenten Blautönen gefärbt sind, die die fünf verschiedenen Pelagial-Zonen darstellen. Diese Acryl-Schichten entstehen von Hand im Siebdruck und sind mit einem Artwork von Martin Kvamme versehen. Außerdem enthält die Box eine Extra-DVD mit einem 5:1 Dolby Surround Mix der Platte und dem Pelagial Film von Craig Murray (Nine Inch Nails, Converge), den die Band auch live als Videoprojektionen verwenden wird. Dieser Film, an dem ein ganzes Jahr gedreht, geschnitten und editiert wurde, visualisiert die Reise in die Tiefe und vervollständigt das ganzheitliche Kunstprojekt aus Musik und Visuellem, das Pelagial darstellt.

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