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The Nomi Song
 
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The Nomi Song

Klaus Nomi , Ann Magnuson , Andrew Horn    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Rezensionen

VideoMarkt

Dokumentation über den Countertenor Klaus Nomi aus Bayern, der in den 70er Jahren in New York zur Underground-Ikone avancierte.

Blickpunkt Film

Klaus Nomis Karriere als bizarrer Pop-Opernsänger währte kurz. 1983 starb der gebürtige Bayer in seiner Wahlheimat New York an Aids. In seinem kurzweiligen, tragikomischen Dokumentarfilm, der bei der Berlinale 2004 den Teddy Award als bester Dokumentarfilm erhielt, zeichnet Regisseur Andrew Norton das tragikomische Leben des Kultstars Nomi. Er besticht dabei vor allem durch seine akribische Recherche und die Vielzahl an originalen Bilddokumenten.

Schwarz-weißes Kabuki-Makeup, ein stilisierter, überdimensionaler Plastik-Smoking als Kostüm. Allein die optische Erscheinung des Klaus Nomi dürfte vielen in Erinnerung geblieben sein, die die Musikszene der späten 70er und frühen 80er Jahre aufmerksam verfolgt haben. Dass der Countertenor Nomi auch in musikalischer Hinsicht Bemerkenswertes veröffentlicht hat, ist nur eine der vielen Erkenntnisse, die Andrew Nortons Dokumentation vermittelt. Der Berliner Regisseur verfolgt den Lebensweg des 1944 in Bayern geborenen Klaus Sperber von dessen Kindheit im Ruhrgebiet über die musikalischen Anfänge in der New Yorker Avantgardeszene bis hin zum frühen Tod. Norton verzichtet dabei auf einen Kommentar, sondern lässt das gesammelte Material für sich sprechen. Und dessen Fülle ist beeindruckendend: Weggefährten, Verwandte, Freunde, Fans und auch Nomi selbst kommen in Interviews zu Wort. Die Bilddokumente reichen zurück bis zu den ersten Auftritten des Sängers auf New Yorker Avantgarde-Parties Mitte der 70er Jahre. Hin und hergerissen findet sich der Zuschauer zwischen dem Amüsement über die immer schriller werdenden Auftritte Nomis, der Anerkennung der immer perfekter werdenden Musik und der Verwunderung über das düstere Bild, das Norton vom Privatleben des Künstlers zeichnet. Negative Aspekte werden nicht ausgespart: Ehemalige Mitmusiker beklagen sich über die rücksichtslose Ausbootung durch Nomi, als dieser seinen ersten Plattenvertrag unterzeichnet. Freunde rügen seinen große Sorglosigkeit bei sexuellen Ausschweifungen, die ihn letztlich das Leben kostet. Norton passt sich in Schnitt und Look bisweilen dem fragmentarischen Stil seiner Original-Bilddokumente an, was dem Film nicht immer zuträglich ist. Dies kann jedoch den positiven Gesamteindruck nicht trüben: 'The Nomi Song' ist auch für Nicht-Musikfans hochinteressant - als packende Studie der New Yorker Underground-Spaßgesellschaft der 70er Jahre und deren Bewusstseins-Wandel im Zeitalter von Aids. jl.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Dokumentation über den Countertenor Klaus Nomi aus Bayern, der in den 70er Jahren in New York zur Underground-Ikone avancierte.

Kurzbeschreibung

Mit weiß geschminktem Gesicht und schrillen Kostümen wurde der Countertenor Klaus Nomi zur Ilkone des New Yorker Underground, u. a. heiß verehrt von David Bowie. In den Siebzigern gehörte Nomi zur New Yorker Szene, wirkte in Filmen mit, trat in Clubs auf, veröffentlichte zahlreiche Platten. 1983 starb er an Aids.

Produktbeschreibungen

THE NOMI SONG
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