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The Nightly Disease Doppel-CD, Original Recording Remastered

4.6 von 5 Sternen 19 Kundenrezensionen

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Audio-CD, 23. März 2001
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Produktinformation

  • Audio CD (13. Mai 2011)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Original Recording Remastered, Doppel-CD
  • Label: Virgin Norway (EMI)
  • ASIN: B004VPAXIO
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen 19 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 133.183 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)
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Digital Booklet: The Nightly Disease - Deluxe Edition
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der norwegischen Rockband Madrugada gelingt es mit ihrem neuen Album The Nightly Disease tatsächlich, den Vorgänger Industrial Silence noch zu übertrumpfen. Was für ein Auftakt mit "Black Mambo"! Der bewährte, effektvolle Rockabilly-Hall auf den Gitarren schafft weite, leere Räume für Paranoia, Isolation und Angst, rückt die ausdrucksstarke Baritonstimme von Sivert Hoyem prägnant in den Vordergrund. Der eigenständige Sound der Band ist inzwischen Fakt, auch wenn Sänger Sivert weiterhin Anleihen bei Jim Morrison, aber auch Leonard Cohen bei "Step Into This Room" oder Iggy Pop und anderen bösen Buben fürs Titelstück macht.

Dies ist ein wüstes, diabolisches Feuerwerk, das in den alarmierenden Gitarren-Dauerakkord von "Lucy One" mündet, ein kompaktes, energetisches Stück, das an den Nerven zerrt und an den Grundfesten rüttelt. Hier grüßen New Yorker New Wave-Bands der 80er wie Television, und auf "Two Black Bones" untermalen die messerscharfen Gitarrenakkorde den Cowboy-Showdown. Neben kraftvollen, wuchtigen und mächtigen Losrockern wie "Frontman" und "We Are Go" überzeugen auch Liebeslieder wie "Hands Up, I Love You", und die mysteriösen bis traurigen Balladen "Sister" und "Only When You're Gone" rundum. Die stringente Kargheit der Arrangements verstärkt die skandinavische Schwermut der Musik und ihre nordische Schönheit. --Ingeborg Schober -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD.

INTRO

Madrugada kommen aus Norwegen. In Norwegen fehlt es an Wüste. Also machen Madrugada Musik für die fehlende Wüste in Norwegen. Eine nicht gerade exakt logische, aber durchaus berechtigte Schlussfolgerung, denn der mit dem ‘99er-Debüt „Industrial Silence“ gelungen eingeschlagene Pfad irgendwo zwischen Tito & Tarantula und Calexico windet sich weiter durch die Dünen. Haben die vier Rocknordlichter ihren Einstand noch eigenhändig um die Ecke in Oslo produziert, wurden für den Nachfolger bereits die Waterfront Studios in Hoboken, New Jersey gebucht, und für das Mastering konnte kein Geringerer als Greg Calbi verpflichtet werden; seine Feinschliffkünste brachten ja auch den aktuellen Alben von Yo La Tengo, Mercury Rev und - ganz frisch - Stephen Malkmus das zarte Funkeln. Der Aufwand hat sich gelohnt. Die neuen Songs erzeugen mit bemerkenswerten Melodien und ausgedehnter Instrumentierung einen wahren Sandsturm, in dessen Mittelpunkt Sivert Høyems außergewöhnlicher Gesang adäquat zur Geltung kommt. Apropos, dem ständigen Vergleich mit dem Timbre Nick Caves sollte fürs erste ein Ende gesetzt werden - das aber nur auf Widerruf, schließlich ist Høyem erst Mitte Zwanzig ...

Judith Platz / Intro - Musik & so
mehr unter www.intro.de -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD.


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Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD
Auch das zweite Album der Norweger ist wieder ein Volltreffer. Wer aber ein zweites Industrial Silence erwartet liegt falsch. Zwar gibt es auf dem Album wieder bittersüße melancholische Rocksongs, die an die Weite Norwegens erinnern aber die Vier lassen es auch richtig krachen. In "Lucy One" oder "We are go" schrammeln die Gitaren richtig laut und dreckig. Freunde der ruhigen, durcharangierten und perfekten Rocksongs werden mit Songs wie "Hands up - i love you" oder "Deadend Mind" mehr als bedient. Im großen und ganzen ist das Album vielschichtiger als der Vorgänger aber nicht besser.
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Von Ein Kunde am 28. Mai 2001
Format: Audio CD
Der imponierende Erstling "Industrial Silence" hat den Schweden nicht nur einen ersten Platz in den heimischen Charts beschert, sondern ihnen auch die Türen im restlichen Europa geöffnet. Es ist MADRUGADA gelungen, ganz eindeutig nach Nick Cave, The Doors und vielleicht auch The Brandos zu klingen und dabei doch gleichzeitig eine einnehmende Selbständigkeit zu bewahren - so viele Newcomer neben ihnen bleiben nur an dem Vergleich kleben, ohne sich von der Stelle zu bewegen. Beim ersten Hören kommt dieses zweite Werk, verglichen mit dem weitestgehend sehr energischen Vorgänger, äußerst gemächlich, ja geradezu langweilig daher. Erst im Laufe weiteren Abspielens gibt diese CD ihren verborgenen Charme frei - und die Erfahrung lehrt, daß der Hörer gerade von solchen viel länger zehren kann, als von eingängigen Ohrwürmern. Die 12 Stücke sind länger geworden und ruhiger - aber keineswegs chartorientierter, wie vielleicht manch einer nach ihrem überraschenden Erfolg befürchtet haben mag. MADRUGADA haben mit "The Nightly Disease" Songs für traurige Herbstabende und einsame Winterspaziergänge geschrieben. Niemand sollte sie beim Abwaschen oder Staubsaugen hören!
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Von Ein Kunde am 2. Mai 2001
Format: Audio CD
Von einem tief düsteren, aber nie depressivem Standpunkt aus, spinnen Madrugada ein Song Netz, dessen dichte Atmosphäre durchgehend verzaubert.Vergleiche mit Nick Cave oder den Doors werden von den Norwegern zwar nicht gern gehört, haben meiner Meinung nach trotzdem ihre Rechtfertigung.So fällt es wirklich nicht schwer, sich den Black Mambo auf einer Doors Platte vorzustellen. Die Zeilen : "Don't let the children catch you" aus dem Opener Black Mambo , klingen beschwörend und kraftvoll und könnten mühelos auch aus dem Mund von Morrison stammen. Sister hingegen wäre auf einer älteren Nick Cave auch nicht weiter aufgefallen.Besonders positiv fällt der kräftige Blueseinschlag auf, welcher einem dann erneut eine Frau aus LA ins Gedächtniss ruft. Das große Kunststück von Madrugada ist jedoch, das sie trotz all dieser Ähnlichkeiten einen individualistischen Stil verfolgen.Dieser mag dann aber auch nicht jedermanns Sache sein, da die Songs doch allesamt sehr stimmungsabhängig sind.Trotzdem eine sehr empfehlenswerte Platte!
Kommentar 21 von 23 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Von beautyproof HALL OF FAME REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 29. März 2003
Format: Audio CD
Auch der Nachfolger von Madrugadas grandiosem Debut 'Industrial silence' setzt wieder neue Maßstäbe im Bereich der Rockmusik. Aber ist es wirklich 'nur' Rockmusik?
Nein, es ist mehr: eine atmosphärische und genreuntypische Mischung aus Psychedelic, Country, Blues, Folk und ganz viel Gänsehäut. Die Baßstimme Sivert Hoyems variiert zwischen mal düster-geheimnisvoll, mal sinnlich-dramatisch und mal melancholisch und fast flehend.
Einfach genial - man wird hoffnungslos mitgerissen; spürt sowohl Einsamkeit und Dunkelheit, als auch - passend zum Bandnamen - die Magie der Morgendämmerung.
Die 12 Songs sind mit Drums, Bass und Guitar eher sparsam instrumentiert, was jedoch der Sogwirkung der Musik keinen Abbruch tut: eher im Gegenteil, denn Titel wie das hypnotische 'Step into this room...' oder das rockige 'Lucy one' wirken stets leidenschaftlich, stimmungsvoll, spannend und faszinierend.
Wer gerne Musik hört, die Fähigkeiten besitzt, Sinne und Seele derartig zu betören, sollte hier unbedingt und schnell zugreifen; die Musik von Madrugada ist einmalig genial und unvergesslich! Punkt.
Kommentar 11 von 12 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Von Ein Kunde am 30. September 2002
Format: Audio CD
Schon der Opener "Black Mambo" der 4 Norweger Madrugada knüpft nahtlos an den 2000er Vorgänger "Industrial Silence" an. Ich möchte "Nightly Disease" nicht über das Debütalbum "Industrial Silence" heben und ebenfalls nicht für weniger gut befinden, da es sich um zwei vollwertig gute Scheiben handelt, die beide aus dem gleichen Holz geschnitzt sind.
Sangesmann Sivert HØyem entführt teilweise in eine Lone-Rider- Stimmung, in Verbindung mit dem Gitarrensound auf "A Deadend Mind" mit Chris Isaak vergleichbar, allerdings nicht ganz so verschnulzt. Insgesamt klingen alle Stücke gut durchdacht und überzeugen durch den Drang auszubrechen, es aber teilweise nicht zu tun (Step Into This Room And Dance With Me), sowie dem Happen "weniger ist mehr", wie das klare und unverschnörkelte Gitarrensolo auf Track 6.
Die intelligente Verknüpfung von Dur und Moll, die schwere Stimmung und wehende Melancholie machen "A Nightly Disease" zu einem wunderbaren Album, dass locker mit dem Debüt mithalten kann. Rocken sie auch ab und zu mal ab, ist die Scheibe im Großen und Ganzen eher als ruhig zu beschreiben. Wer "Industrial Silence" verinnerlicht hat, wird auch an diesem Album seine Freude haben...
Kommentar 22 von 25 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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