Produktinformation
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Dies ist ein wüstes, diabolisches Feuerwerk, das in den alarmierenden Gitarren-Dauerakkord von "Lucy One" mündet, ein kompaktes, energetisches Stück, das an den Nerven zerrt und an den Grundfesten rüttelt. Hier grüßen New Yorker New Wave-Bands der 80er wie Television, und auf "Two Black Bones" untermalen die messerscharfen Gitarrenakkorde den Cowboy-Showdown. Neben kraftvollen, wuchtigen und mächtigen Losrockern wie "Frontman" und "We Are Go" überzeugen auch Liebeslieder wie "Hands Up, I Love You", und die mysteriösen bis traurigen Balladen "Sister" und "Only When You're Gone" rundum. Die stringente Kargheit der Arrangements verstärkt die skandinavische Schwermut der Musik und ihre nordische Schönheit. --Ingeborg Schober
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Sangesmann Sivert HØyem entführt teilweise in eine Lone-Rider- Stimmung, in Verbindung mit dem Gitarrensound auf "A Deadend Mind" mit Chris Isaak vergleichbar, allerdings nicht ganz so verschnulzt. Insgesamt klingen alle Stücke gut durchdacht und überzeugen durch den Drang auszubrechen, es aber teilweise nicht zu tun (Step Into This Room And Dance With Me), sowie dem Happen "weniger ist mehr", wie das klare und unverschnörkelte Gitarrensolo auf Track 6.
Die intelligente Verknüpfung von Dur und Moll, die schwere Stimmung und wehende Melancholie machen "A Nightly Disease" zu einem wunderbaren Album, dass locker mit dem Debüt mithalten kann. Rocken sie auch ab und zu mal ab, ist die Scheibe im Großen und Ganzen eher als ruhig zu beschreiben. Wer "Industrial Silence" verinnerlicht hat, wird auch an diesem Album seine Freude haben...
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