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The Night Listener
 
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The Night Listener

Robin Williams , Toni Collette , Patrick Stettner    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 4,97 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Rezensionen

OFDb.de

"Wenn wir einen Menschen ausschließlich über Telefongespräche kennen lernen, woher sollen wir dann wissen, ob dahinter nicht eine völlig andere Identität steckt?
Auf diese Frage läuft "Night Listener" schließlich hinaus, auch wenn die unausgegorene Mischung aus Drama und Thriller zunächst kaum eine roten Faden erkennen lässt, weil man sich zwischen Aids-Drama, Radiogeschichten, Missbrauchs-Erzählungen und Beziehungsproblemen nicht entscheiden kann.
Dank zweier vielschichtig agierender Gesichter wie Robin Williams und Toni Collette kann zumindest ein gewisses Interesse Aufrecht erhalten werden, auch wenn die große Enthüllung gegen Ende beileibe nicht überraschend ausfällt.

Zu ausladend gestaltet sich der Storyaufbau rund um die Hauptfigur, den schwulen Radiomoderator Noone (Williams), der sich soeben von seinem Freund getrennt hat und folgend mit dem Manuskript des todkranken 14jährigen Pete beschäftigt ist.
Noone nimmt telefonischen Kontakt mit dem Jungen auf, der von seiner Pflegemutter Donna (Collette) behütet wird.
Nachdem man jedoch feststellt, dass sich Petes und Donnas Stimme am Telefon sehr ähneln und ein persönliches Treffen immer wieder verschoben wird, beschließt der Radiomoderator der Sache auf den Grund zu gehen.

Bis dahin dauert es jedoch eine ganze Weile und es steht lange Zeit ein zäh und zu oberflächlich erzähltes Drama im Vordergrund, das die gescheiterte Beziehung der Hauptfigur viel zu stark thematisiert, mit Besuch der Eltern, einer Erkenntnis während einer Feier und Gesprächen mit Freundin und Verleger. Mit den Telefongesprächen zwischen Noone und Pete geht man indes zu wenig in die Tiefe, um deren Außenseiterpositionen klar herausstellen zu können.
Sehr langsam nähert man sich der eigentlichen Thematik, der Existenz Petes, der ein Buch über seinen Missbrauch verfasste, der Rolle seiner Pflegemutter und die Frage, ob eine von beiden Personen womöglich gar nicht existiert.

Erst nach einer halben Stunde kommt ein annehmbarer Erzählfluss zustande, als Noone die Geschichte Petes als einen miesen Plan für bessere Promotion ansieht und von New York ins ländliche Wisconsin reist.
Und tatsächlich finden sich im letzten Drittel noch spannende Szenen zwischen den Fragen, ob eine Frau tatsächlich blind ist, Pete in einem der umliegenden Krankenhäuser aufzuspüren ist und warum die Leute im Ort so voreingenommen auf Noones Fragen reagieren.
Endlich finden sich Elemente eines Thrillers, die sogar ein wenig Atmosphäre (Flucht aus einem Krankenhaus, ein Polizeiwagen inmitten eines einsam gelegenen Feldes) aufweisen können.
Doch leider lässt sich auch die Auflösung diverser Geheimnisse vorzeitig entschlüsseln, zu deutlich werden Hinweise geliefert und zu durchschaubar zeichnen sich die Syndrome eines sexuell missbrauchten Opfers ab.

Dabei bietet Robin Williams als ruhiger, ein wenig in sich gekehrter Träumer und Philosoph eine durchweg sympathische Vorstellung, die der schwach konzipierten Story mühelos entgegen wirken kann. Auch Toni Collette weiß als Figur zwischen leidgeplagter Mutter und verschlossener Einzelgängerin zu überzeugen.
Doch auch die beiden können nicht das flatterhafte Script zusammenhalten, das für ein Drama zu wenig Tiefe und für einen Thriller zu wenig Suspense aufweist.

Die Enthüllung geheimnisvoller Identitäten, das Ergründen seiner eigenen Rolle im Spiel und die Frage, wer wen für seine Zwecke ausnutzt, hätte mit wesentlich mehr Drive und spannenden Momenten ausgestatten werden können.
So bleibt ein über weite Teile lahm erzähltes Drama mit vielen verschenkten Möglichkeiten, das Dank zweier überaus solider Hauptdarsteller noch einigermaßen unterhält.

--- Maichklang"

VideoMarkt

Gabriel Noone ist der Sorgenonkel in der Radio-Nachtschleife und in dieser Funktion das Ziel eines jugendlichen Anrufers namens Pete. Jener wurde als Kind missbraucht und liegt nun mit Aids und Lungenembolie darnieder. Weil Gabriel gerade selbst in der privaten Daseinskrise steckt und außerdem manches an der Geschichte klärungsbedürftig scheint, reist er persönlich in die Provinz, um sich den Jungen mal näher anzusehen. Doch anstelle von Pete trifft er dessen noch schwerer verstörte Mutter - und gerät in Schwierigkeiten.

Video.de

Robin Williams ist zurück in der Therapeutenrolle, die ihm so gut steht, und stochert hinter kleinbürgerlichen Fassaden in seelischen und anderen Abgründen als gebrochener Held eines aus kühler Distanz nüchtern und ohne effekthascherische Mätzchen dialogreich erzählten Psychodrama frei nach einem wahren Ereignis. In der zweiten Halbzeit entwickelt sich das Drama zusehends wie ein Thriller, was der Spannung gut tut und kombiniert mit den guten Darstellernamen die Attraktivität steigert.

Blickpunkt: Film

Ein Radiopsychologe in der Daseinskrise (Robin Williams) forscht einem Fall von Kindesmissbrauch hinterher und fördert Unerwartetes zutage. Spannendes Psychodrama nach einem wahren Fall.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Intensiver Psychothriller über einen Radiomoderator, der sich mit einem 14-jährigen Jungen anfreundet, an dessen Existenz er zu zweifeln beginnt.

Kurzbeschreibung

Gabriel Noone ist ein gefeierter Autor und Radiomoderator. Eines Nachts bekommt er in seiner Radio Talk Show einen Anruf, in dem ein todkranker 14-jähriger Junge die erschütternde Story von sich und seiner Mutter erzählt. Gabriel lässt die Geschichte nicht mehr los und er freundet sich mit dem Jungen an. Doch als auf einmal Fragen zur Glaubwürdigkeit an dessen Geschichte aufkommen, geht er der Sache nach und findet sich plötzlich in einem Labyrinth des Grauens wieder, dessen Auflösung ein tödliches Geheimnis birgt.

Produktbeschreibungen

Sunfilm The Night Listener, USK/FSK: 16+ VÃ--Datum: 26.10.07
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