James sind alte Bekannte, 1982 wurde die Band gegründet und wurde während der 1980er Jahre aktiv, aber am erfolgreichsten waren sie in den 1990er Jahren. Ihre Hit-Singles wie "Sit Down" und "Laid" dürften doch den Meisten von euch bekannt sein. Nach dem Ausstieg von Leadsänger Tim Booth (2001) waren James inaktiv und reformierten sich im Januar 2007. Es folgten ein neues Album, "Hey Ma" (2008), das eine Woche nach Veröffentlichung auf Platz 10 der britischen Albumcharts einstieg und eine internationale Tournee. Die Band fand wieder Spaß am gemeinsamen Musizieren und präsentiert uns nun das erste von zwei Mini-Alben. Dabei liefert die englische Rockband aus Manchester eines ihrer besten Alben ab. Schon bei den ersten Takten des Albums wird man in den Bann der Band gezogen. Klingt es zunächst recht düster ("It's Hot") wird schon bei der zweiten Nummer "Crazy" nicht nur durch den Einsatz der Bläser alles viel heller und klarer. "Porcupine" hätte auch auf dem letzten U2 sein können; "Shine" erinnert an die guten Zeiten von Keane; mit "Ten Below" und dem rockigen "Dr Hellier" haben sie dazu zwei weitere Songs auf dem Silberling, die man auch in einigen Jahren noch im Liveprogramm der Band hören wird. Insgesamt ist die Qualität der Songs sehr hoch, der typische Sound von James wurde ebenfalls erhalten, so dass sich dieses Werk nahtlos in die Reihe ihrer '90er Hitalben "Gold Mother", "Seven" und "Laid" einreihen wird.