The New World 2005

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Im frühen 17. Jahrhundert machen sich britische Entdecker auf die Reise nach Nordamerika. In der Kolonie Virginia kommt es zum ersten Zusammentreffen der europäischen und amerikanisch-indianischen Kultur. Captain John Smith und Pocahontas, eine Prinzessin der Powhatan-Indianer, verlieben sich ineinander. Doch der anfänglichen Harmonie stehen die gegensätzlichen Traditionen beider Kulturen gegen...

Darsteller:
Jonathan Pryce,Noah Taylor
Laufzeit:
2 Stunden, 9 Minuten

Verfügbar auf unterstützten Geräten

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Details zu diesem Titel

Genre Drama, Historienfilm
Regisseur Terrence Malick
Darsteller Jonathan Pryce, Noah Taylor
Nebendarsteller Michael Greyeyes, John Savage, August Schellenberg, David Thewlis, Wes Studi, Colin Farrell, Irene Bedard, Christopher Plummer, Christian Bale, Raoul Trujillo, Q'Orianka Kilcher, Ben Mendelsohn, Kalani Queypo
Studio Warner Bros
Altersfreigabe Freigegeben ab 12 Jahren
Verleihrechte 48 Stunden Nutzungszeitraum. Details
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

67 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Daniel B. am 24. Juni 2009
Format: DVD
So viele Ein-Stern-Bewertungen für diesen Film, was ist hier bloß passiert? Versuchen wir es rational zu ergründen: ich möchte niemandem vorwerfen, den Film nicht verstanden zu haben, allerdings bin ich fest davon überzeugt, dass der Großteil der Rezensenten mit falschen Erwartungen an den Film herangetreten ist. Segelschiffe, Indianer und schnittig gekleidete Engländer lassen einen bunten Abenteuerfilm vermuten, was "The New World" allerdings nicht ist; ganz und gar nicht!

Zu Zeiten der Aufklärung (also im 18. Jahrhundert) war es vor allem auf dem Theater üblich, Probleme und Konflikte der Gegenwart anhand historischer Begebenheiten aufzuarbeiten; Goethe und Schiller haben dies, in etwas abgewandelter Form, auch gemacht (man denke da vor allem an "Maria Stuart" oder im entferntesten Sinne auch an "Torquato Tasso"), konnten diese literarische Tradition aber auch nicht am Leben erhalten; sie starb zu Gunsten der bedingungslosen Freiheit der künstlerischen Schöpfungskraft und Phantasie, was aber nicht heißen muss, dass es eine schlechte Form der literarischen Arbeit war. Ganz im Gegenteil!
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41 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ghostwriter am 6. Februar 2008
Format: DVD
Ich kann die negativen Rezensionen meiner Vorgänger schon etwas nachvollziehen. Dieser Film ist halt was ganz anderes.
Wer sich vom Cover täuschen lässt und einen Film á la "Fluch der Karibik" erwartet wird selbstverständlich herb enttäuscht werden.

"The New World" ist meiner Meinung nach ein filmisches Kunstwerk und nicht einfach nur ein Unterhaltunsfilm, ein Film, der zum Eintauchen einlädt: Hervorragende Aufnahmen, poetisch angehauchte Monolge (oft mit etwas Pathos, zugegeben), schöne Musik... Darüber hinaus ist das Aufeinandertreffen der Kulturen sehr gut herausgearbeitet und gibt Anlass zum Nachdenken.

Ich habe mich z.B. auch hinterher noch stundenlang mit dem Film bzw. dem Thema beschäftigt.
Das heutzutage leider sinnlose, "historisch angehauchte Actionfilme" wie "Fluch der Karibik", die möglichst viele Computeranimationen und Effekte bieten, mehr Anklang finden, als wirklich interessante, anspruchsvolle und schön gemachte Filme ist wirklich sehr, sehr traurig...

Obwohl "The New World" bei weitem nicht an das Meisterwerk "The Thin Red Line" heranreicht, ist es doch ein wunderschöner Film, der leider viel zu wenig Beachtung findet.

Wer "The Thin Red Line" mochte, wird auch mit diesem Film nicht falsch liegen.

Mein einziger Kritikpunkt: Der Film gerät trotz allem manchmal etwas"langatmig".

Trotz allem ein filmisches Kunstwerk...
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Shack am 7. Januar 2010
Format: DVD
Von den vier Filmen, die seit 1973 unter der Regie von Terrence Malick entstanden sind, hat "The New World" die verhaltensten Kritiken hervorgerufen. Eine Teilschuld daran trägt sicher auch das Marketing. Doch auch wenn Filmposter und DVD-Cover anderes verheißen: gerade von diesem Regisseur darf man so einiges erwarten, aber sicher keinen actiongeladenen Kostümstreifen über die Kolonisierung der neuen Welt.

Die Starpower von Colin Farell und Christian Bale ist hier also zweitrangig, denn wie alle vorherigen Werke von Malick ist auch "The New World" vor allem eine Meditation über die Entzweiung von Mensch und Natur - verdichtet in der Liebesgeschichte zwischen dem Siedler John Smith und der Indianerprinzessin Pocahontas. Die Aufnahmen der jungfräulichen Natur und ihrer entrückt, fast schon mystisch wirkenden Bewohner sind von berauschender Schönheit: aus diesen Bildern sprechen Zivilisationsmüdigkeit und Sehnsucht nach Ursprünglichkeit.

Leider driftet Malick dabei aber auch immer wieder ins Edelkitschige ab. Seine aufrechten, schönen, reinherzigen Indianer etwa lassen an Jean-Jacques Rousseaus "edle Wilde" denken. Und Pocahontas wirbelt im erotischen Rauhlederfummel durch die Wiesen, während das Voice-over Schmalzsprüche wie "Du durchfließt mich wie ein Fluss" zum Besten gibt. Das musste nun wirklich nicht sein.
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38 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von K. Brandner am 17. Juli 2006
Format: DVD
Nach diesem Film ist einem eines klar: Filme von Terrence Malick sind wirklich Geschmacksache. Ein Hauptmerkmal: Die Protagonisten reden ziemlich wenig miteinander, führen aber ständige und endlose innere Dialoge oder Monologe. Was in "Der Schmale Grat" ein starkes und überzeugendes Mittel war, Menschen darzustellen, denen der Krieg geradezu die Sprache verschlagen hat und auf bedrückende Weise ihren inneren Druck, Ihre Vereinsamung und Isolation aufzeigte, wirkt in diesem Film eher als unnötiges, ein wenig selbstverliebtes Stilelement. Das liegt hauptsächlich daran, dass die Zwänge und Nöte der Figuren nicht glaubwürdig dargestellt werden.

John Smith, ein englischer Soldat, wird bei einem Erkundungsvorstoß von Indianern gefangengenommen und vor ihren Oberhäuptling Powhatan gebracht. Vom Martertod bewahrt ihn die Häuptlingstochter Pocahontas. Die beiden verlieben sich (was sonst) und verbringen eine idyllische Zeit in der Indianersiedlung, bis Smith in die englische Kolonie zurückkehrt, die er von Hunger und innerem Streit zerrüttet vorfindet. Nach Kämpfen zwischen den Kolonisten und Indianern trennt sich Smith von der mittlerweile als Geisel gefangen gehaltenenen Pocahontas. Das Geheimnis dieses Handelns bleibt hinter dem irischen Jungengesicht und dem Dackelblick von Colin Farell gut verborgen, dem man den englischen Haudegen absolut nicht abnimmt. Pocahontas wird von einer sehr jungen und sehr hübschen Schauspielerin als eine Mischung aus Ethno-Topmodel und esoterisch verhuschter Waldfee dargestellt.
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