Mensch, ganz verkatert tippen meine Hände nun diese Rezension. Denn sie hatten jüngst nur eine Aufgabe: "The Mysterys of the Blue Train" in den absurdesten Positionen an den absurdesten Orten vor meine Augen zu halten.
Das war der erste Christie, den ich bislang genießen durfte und es wird nicht der letzte sein!
Die Handlung in ihrer Kürze:
Eine Frau mit ordentlich Klunkern in der Tasche wird auf einer Nachtfahrt im "Blue Train" plötzlich Zeuge ihres eigenen Todes. Na und wie immer wills keiner gewesen sein. Ein Detektiv namens Hercule Poirot ermittelt.
Na das klingt doch mal nach einem faden Tatortkrimi!
Ha, weit gefehlt! Zumindest mich hat das Buch von der ersten Minute an gefesselt, denn sämtliche Charaktere waren so wunderbar liebevoll glaubwürdig und detailreich gezeichnet, als ob sie vor mir stünden. Inkonsitente Protagonisten, an den Haaren herbeigezogene Handlungstränge - in Kürze das, was ich von manchen aktuellen Autoren leider immer wieder zu lesen bekam - fand ich hier nicht. Jedes Kapitel war ein Genuss und endete mit einem Cliffhanger.
Die Auflösung des Kriminalfalls war so überraschend logisch und so überraschend unerwartet, dass ich Kapitel zurückblätterte, um die Fakten, die mir heimlich untergeschoben wurden, zu verfizieren.
Ich empfehle jedem Krimifan, dieses Buch zu lesen!