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33
4,8 von 5 Sternen
The Mountain
Format: Audio CDÄndern
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29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. September 2013
Wer die Entwicklung von Haken vom bemerkenswerten Demo-Tape über das sehr gute Aquarius bis zum fantastischen Visions verfolgt hat musste sich fragen: wie wollen die Jungs das noch toppen? Nun, Haken sind schlau und haben sich offensichtlich gesagt: wer es besser machen will, muss es anders machen. Und so findet man auf diesem Album nun im Vergleich zum homogenen Visions wesentlich mehr Brüche mit einer Vielzahl an neuen Ideen, Rhythmus-Vertracktheiten, Ethno-Einsprengseln, ausgefeilten Gesangsarrangements und einer Menge Gentle-Giant-Remineszenzen (die mich als GG-Fan der ersten Stunde natürlich hoch erfreuen). Darin eingebettet dann wieder Bewährtes: Frickeleien, Hymnen, Jazz-Anklänge und (etwas zurückgenommen gegenüber den Voralben) progmetalmässig auch immer wieder gut was auf die Ohren. Bemerkenswert ist, wie die melancholische, teils depressive Grundstimmung von Visions einer wesentlich zuversichtlichen und tröstlicheren gewichen ist, die von den ersten Takten an zu spüren ist. Das Bild vom erst unüberwindlich erscheinenden Berg (aus Mühen und Sorgen), der doch zu bezwingen ist steht einem beim Hören immer wieder vor Augen.
Haken sind mit diesem fantastischen Album endgültig unter den Künstlern angekommen, deren Werk eine eigene Liga darstellt, ein Versuch einer weiteren Kategorisierung und Unterbringung in den verschiedenen Prog-Schubladen ist damit genauso wenig sinnweisend wie ein Vergleich mit anderen Bands (insbesondere Dream Theater).
Bisher war für mich The Raven That Refused To Sing klar das Album dieses Jahres, mit The Mountain ist jetzt ein veritabler Mitbewerber um diesen Titel da.
Im übrigen kam mir beim Hören doch mal wieder der Gedanke, das man sich als (auch älterer) Progger doch glücklich schätzen kann, immer wieder exzellente, intelligente und innovative Musik von jungen Burschen vorgelegt zu bekommen, die wahre Oasen in der Wüste der heutigen populären Musik darstellen.
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. September 2013
Aquarius war für mich ein Überflieger, weil ich so etwas weder erwartet, noch vorher gehört hatte. Viele Breaks, die völlig bislang gekannte Pfade (auch die von DT) verlassen haben, gepaart mit unbeschreiblich guten Melodien. Visions war gut, hat aber schon fast mehr Eingängigkeit gehabt und die im ersten Album betretenen Pfade nicht verlassen. Das Überraschende fehlte aber, das ich mit modernem Prog verbinde (ich mag Neal Morse und seine Sideprojekte, die neuen Spock's Beard, Steven Wilson und und und; aber das ist wirklich etwas anderes). Und jetzt dieses Album: riesig gefreut - und nicht enttäuscht. Ja, man braucht tatsächlich ein paar Durchläufe. So abgedreht und eben die bislang eingeschlagenen Pfade verlassend sind die Stücke, die ich als Meilenstein moderner Kompositionskunst bezeichnen würde. Es hat bis auf ein paar bekannte Gesangs- und Instrumentalharmonien auch nicht mehr so viel mit dem Debut zu tun. Aber gerade das macht das Album so spannend. Selten habe ich Stücke erlebt, die so viel Kunst atmen, ohne dass dadurch Struktur, Harmonie und Aussage verloren gingen, oder das Kunst zum verliebten Selbstzweck, den niemand mehr versteht, verkommt. Es ist ein überwältigendes Stück modernem Kompositionsvermögens, hat immer noch stellenweise etwas mit Metal zu tun (okay, "Falling Back to Earth" ist schon ein ziemlicher Metal-Hammer..., aber viele andere Metal-Passagen bleiben gar nicht hängen, weil die stilistische Vielfalt so ungeheuer ist) und lässt sicht wirklich gar nicht mehr in Schablonen pressen. DAS ist wirklich etwas Neues. Und es macht Spaß. Man muss es allerdings in Ruhe und nicht nebenbei hören (wenn das bei den anderen Alben überhaupt ging).
Ich hab jetzt so viel "Kunst" in den Mund genommen...Musik hat aber auch viel und vor allem mit Musik und Harmonien zu tun. Auch dieses kommt bei "The Mountain" nicht zu kurz. Allein der Opener lässt einem die Armhärchen aufrichten. Fantastische Harmonien, toller Text in seiner Schlichtheit und ein sagenhaft betörender stimmlicher Vortrag.
Wer sich nicht darauf einlassen kann, wird wohl enttäuscht sein. Ich bin restlos begeistert und kann auch keine Parallelen zu DT erkennen.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. November 2013
Zu den kleinen Wundern des sogenannten Musiklebens unserer Zeit gehört der erfreuliche Umstand, dass der in den 70er Jahren entwickelte, dann von kriecherisch-überangepassten und amusischen Musikjournalisten vorschnell für mausetot erklärte Progressive Rock oder Art Rock inzwischen nicht nur, wie in den neunziger und nuller Jahren, mühsam am Leben erhalten, sondern ernsthaft weiterentwickelt und revitalisiert wird. Man verdankt diese schöne Überraschung Leuten wie den zappaesken Flower Kings aus Schweden oder Steven Wilson oder eben dieser britischen Band. Haken kommt vom Hardrock her, und so fremd mich die entsprechenden Riff-Passagen beim ersten Hören auch anwehten, so deutlich meinte ich bald zu hören, dass sie wesentlich origineller und auch weniger kühl und technizistisch als entsprechende Einsprengsel etwa bei Muse sind. Musikalischer Höhepunkt ist in dieser Hinsicht das zwölfminütige "Falling back to Earth", in dem ein Hochgeschwindigkeitsriff zerlegt, neu zusammengefügt und variiert wird, mit Rhythmuswechseln, die abenteuerlich, aber nie verstiegen sind, was dann, wie durch Zauberhand, in einen sehr melodiösen Refrain überführt wird, bevor Part II ein fast schon markerschütterndes Seufzermotiv hervorbringt. Schiere Bewunderung flößen mir die Inbrunst und die Geschmackssicherheit ein, mit der Haken mittelalterliche Madrigale ("The Path") oder renaissancehafte Melodien darbieten. Umwerfend frisch und zugleich an Gentle Giant erinnernd ist der mehrstimmige Abgesang auf die Küchenschabe als solche ("Cockroach King" - seit Keith Reid, dem Hausdichter von Procul Harum, hat man solche Anti-Klischee-Lyrics kaum mehr mehr vernehmen können), während sich die Texte ansonsten redlich am Mythos des Titanensohnes Atlas abarbeiten, der "das ganze Himmelsgewölbe und die Tiefe darunter" stemmen muss. Ross Jennings verfügt über eine unglaublich variable Stimme, und alle mehrstimmigen Gesangarrangements sind so, dass man bei mehrmaligem Hören immer neue Feinheiten entdeckt. Im "Cockroach King" gestattet sich die Band einen kurzen Ausflug in den traditonellen Jazz, und auch der gelingt so unangestrengt, dass man diesen sechs Jungs für die Zukunft alles zutrauen muss. Zumal auch die gelegentlichen Abstecher in Sphärenklänge Hand und Fuß haben, nie bloße Klangwolken sind. Jenseits von allen Erörterungen, nur noch zum Hören und Genießen bestimmt, sind die Hymnen "Because it's there" (nimmt das Thema von "The Path" erst a cappella und dann modern instrumentiert wieder auf) und "Somebody" (hier zaubert der Gitarrist Griffiths Arpeggien auf das Griffbrett der E-Gitarre, wie es Steve Hackett nicht schöner machte könnte, und am Ende gibt es einen fetten Bläsersatz), beide von ähnlicher emotionaler Kraft wie Steven Wilsons "Deform To form a Star" - da darf man sich ganz auf seine Gänsehaut verlassen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Mai 2014
........mit DREAM THEATER finde ich umpassend
und werden der Band nicht gerecht.
Haken klingt weit eigenständiger als die vielen
DT-Klone, hat mehr Ideen und versucht nicht krampfhaft
dieses "Guckt-mal-was-wir-können-!" bis zum Erbrechen
zu zelebrieren. Klar lassen die auch mal die Sau raus,
aber es klingt unverkrampft, frisch und mündet nicht in
endlos langen Instrumentalorgien. Alles hält sich die Waage
und lässt nie den Eindruck entstehen, der Sänger stünde nur
als Statist auf der Bühne. Die Scheibe ist ein Highlight
und sehr sehr gut produziert.
Da stimmt alles!!
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. September 2013
Man muss zwar nicht alles in den Himmel loben, aber man kann objektiv dieser Veröffentlichung nichts anderes als 5 Punkte geben. Im Gegensatz zu Herrn Kubitschek darf von der Qualität der Musiker - die allesamt Hochschulabsolventen der renommiertesten englischen Musikhochschulen sind, durchaus der Vergleich zu Dream Theater hergestellt werden. Darüberhinaus verstehen sie es vor allem bei diesem Album, Harmonie und Abwechslungsreichtum gekonnt zu verbinden. Im Gegensatz zu Dream Theater zeigen die Songs Charakter und Wiedererkennungswert. Über alledem steht die Kunst genreübergreifende Passagen einzuknüpfen, ohne, dass das Arrangement darunter leidet. Die 6 Jungs aus London, schaffen damit etwas, dass so vielen Prog-Bands fehlt. Genau das macht diese Scheibe, die gegenbüber den beiden Vorgängern wesentlich reifer klingt, so besonders.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Für das Label "Inside Out" freut es mich sehr, dass sie mit Hakens "The Mountain" wieder ein tolles, aufregend und vielseitiges Rockalbum herausgebracht hat. Noch viel mehr freut es mich, dass es derartig grandiose Musiker gibt, die es verstehen ihre Zuhörerschaft mit ihrer Musik in Bann zu ziehen. Bis ich in der Musikzeitschrift "Eclipsed" auf dieses Album aufmerksam gemacht wurde, sagte mir die Band absolut nichts. Durch die hervorragenden Kritiken in diesem Fachblatt und die Hörproben bei Amazon entschloss ich mich zum Kauf dieser CD. Und die Anschaffung habe ich wahrlich nicht bereut.
Die Musik ist typisch für den Progressiv Rock, allerdings auf höchstem musikalischem Niveau. Hierzu fand ich bei Wikipedia ein, wie ich finde, passendes Zitat von Keith Emerson:
"Es ist Musik, die fortschreitet. Eine Idee wird aufgegriffen und entwickelt, und nicht nur einfach wiederholt. Pop-Songs zeichnen sich durch Wiederholung, Riffs und Einfachheit aus. Progressive Musik nimmt einen Riff, stellt ihn auf den Kopf, spielt ihn einmal genau umgekehrt und erforscht auf diese Weise sein Potenzial." Nach meinem Erachten bewegt sich Haken in der Tradition von "Yes", "Spock's Beard" und "Dream Theater". Der mehrstimmige Gesang bei dem Song "Because It`s There" erinnert mich sogar ein wenig an "Sting" und "Spock's Beard". Dieser Song ist auch eines meiner Lieblingsstücke des Albums. Rockig treibend und mit friggeligen, jazzig angehauchten Passagen ist "Falling Back To Earth" mein Lieblingsstück von "The Mountain". Besonders schön ist auch das sehr ruhig gehaltene "As Death Embraces". "Pareidolia" hat starke Einflüsse arabischer Musik und ist ebenfalls ein Ohrenschmaus dieses Werkes. Der Gesang der Band ist ebenso variabel, wie die Musik selbst.
Neben "The Raven That Refused To Sing (And Other Stories)" von Steven Wilson Studioalbum und von "Crippled Black Phoenix" Livealbum "Live Poznan" ist "The Mountain" mit Sicherheit eines der besten Progressiv Rock Alben in diesem Jahr.
Ich kann dieses Album jedem Freund guter Progressiv Rockmusik nur wärmstens ans Herz legen.
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am 12. Oktober 2014
Hier mal den Versuch einer Rezension, die ich für das it-Forum geschrieben hab. Es sind vielleicht merh so was wie "momentane Eindrücke" daher bitte nicht so ernst nehmen. ;-)

Haken kann man durchaus als neuen aufsteigenden Stern am Prog-Metal/Prog-Rock bezeichnen. Ihr immer noch aktuelles Album „The Mountain“ hab ich irgendwann mal gekauft. Das lag u.a. an Amazon, die mir das Album einfach mal vorschlugen (anhand meiner Kaufgewohnheiten). Da das gleiche damals auch beim Album „Lifesigns“ geklappt hat, dachte ich anscheinend, ein Kauf dieses Albums könne wohl nicht schaden. Durch den „Keep Your Prog In Check Vol. 1“ Sampler, den es seinerzeit von Inside Out Music KOSTENLOS zum Download gab, kannte ich auch schon „Atlas Stone“ vom Album „The Mountain“ – ein Song den ich sehr mag. Und tatsächlich, ich bereue den Kauf dieser CD nicht. Es gefällt mir sehr! Wie so gut wie bei allen Prog-Album hab ich auch bei „The Mountain“ eine gewisse Zeit gebraucht, damit es sich offenbart (hat ja auch bei „Lifesigns“ funktioniert). Es gibt viele starke Songs, die mir gefallen. „Atlas Stone“ hab ich ja schon genannt, aber auch der Rest ist sehr abwechslungsreich und interessant. Weitere sehr gute Songs sind „Cockroach King“; „Falling Back To Earth“; „Pareidolia“ und „Somebody“. Auch die zwei Bonustracks sind toll. Das Album ist eine DER letzten Neuentdeckungen für mich.
Ich höre das Album wirklich gerne. Viele Songs sind melancholisch angehaucht, und wenn man sich das Cover mit dem majestätisch an wirkenden Berg und dem, den Berg zu bezwingen versuchenden, Sysyphus anschaut, weiß man auch in etwa, wohin die Reise musikalisch betrachtet hingeht. Ich kenn von HAKEN jetzt nur „The Mountain“, nicht die zwei vorigen Alben. Sollten diese aber auch wie das hier besprochene Album qualitativ ebenbürtig sein, werde ich mir diese ggf. irgendwann zulegen.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Wow! Das nenne ich mal ein Album!
Schon die beiden Vorgänger-Alben "Aquarius" (2010) und "Visions" (2011) waren beeindruckend - mit dem aktuellen Album "The Mountain" legt das Londoner Sextett 'Haken' (an diesen Namen werde ich mich wohl nie gewöhnen) jedoch ihr Meisterwerk vor.
Die Band besteht aus:
- Ross Jennings : Vocals
- Richard Henshall : Keyboard, Guitar, Backing Vocals
- Charlie Griffiths : Guitars, Backing Vocals
- Thomas MacLean : Bass Guitar, Backing Vocals
- Raymond Hearne : Drums, Percussion, Backing Vocals
- Diego Tejelda : Keyboards, Sound Design, Backing Vocals
Die Stilvielfalt und Experimentierfreudigkeit der Band ist geradezu überwältigend. Die insgesamt 9 Songs des regulären Albums präsentieren so ziemlich alle Facetten des progressiven Rocks: Progmetal, Modern Prog, Psychedelic Prog, New Artrock, zeitweise verfeinert mit Jazznuancen. Trotz dieser immensen Stilvielfalt und der damit verbundenen häufigen Tempowechsel ist das Album in sich sehr geschlossen. In manchen Stücken fühle ich mich erinnert an die besten Zeiten von 'Gentle Giant'. Besonders hervorzuheben ist der Sänger Ross Jennings - sicherlich einer der besten in dieser Szene. "The Mountain" wird Ende 2013 mit Sicherheit zu den drei besten Alben des Jahres im Bereich Progressive zählen!
Anspieltipps fallen mir bei diesem Album wirklich schwer - vielleicht: "Atlas Stone", "Cockroach King" oder "Pareidolia" ... aber eigentlich alle.
Zur Vinyl-Ausgabe: "The Mountain" erscheint als 2-LP-Album auf 180g schwerem schwarzen Vinyl, Foldout-Cover, abgedruckte Texte auf den Innenhüllen. Die Vinylausgabe wird ergänzt durch die beiden Bonus-Tracks "The Path Unbeaten" und "Nobody". Weiterhin liegt dem Album eine CD des Originalalbums bei. Coverartwork und Verarbeitung / Präsentation sind vorbildlich.
Gesamturteil: Faszinierend!
Reinhard Busse
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Oktober 2013
Ich bin normalerweise sehr kritisch, aber hier sind 5 Sterne ein muss, auch wenn der ein oder anderen Idee gern etwas mehr Raum zustehen dürfte.z.B. bei "Because it's there" war ich am Anfang sehr enttäuscht. Ich dachte direkt "Wow, der beste Progsong ever"...war aber soo schnell vorbei.Seufz! Das zeigt aber nur wie gern ich mehr davon hören würde. Die anderen haben alles gesagt. Soviel Innovation muss belohnt werden. Klare Sache.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. September 2013
Wer hätte damit rechnen können, dass im durchaus nicht schwach besetzten Prog-Herbst, der immerhin neue Scheiben von Fates Warning, Dream Theater, SubSignal oder Thought Chamber zu bieten hat, die Briten HAKEN qualitativ ganz vorne mitspielen werden?
Das Debüt "Aquarius" von 2010 war eine gute, wenngleich auch kaum überragende Progscheibe, den Nachfolger "Visions" habe ich dann verpasst, aber "The Mountain" scheint die Band jetzt wirklich ganz nach vorne zu katapultieren.
Der erste Hördurchgang hat mich noch etwas fragend zurückgelassen und ich habe mich lieber der neuen Dream Theater-Platte zugewandt (da weiß/kennt man, was man hat), aber ich hatte immer diese eine Stimme im Hinterkopf: "Hör doch noch mal in die Haken rein, los, mach!" Und dann hat es, nach nicht ganz so langer Zeit wie bei der neuen Fates Warning, doch "klick" gemacht, und ich komme neben meinen derzeitigen Black Metal-Highlights kaum noch dazu, etwas anderes zu hören als den vorliegenden Berg.

Die Plattenfirma haut auf jeden Fall ordentlich auf den Putz, es befänden sich immerhin Musiker von Linear Sphere im Lineup und überhaupt fänden sich hier etliche Absolventen von Musikhochschulen. Mir egal, denn wenn das Ganze so komplett fantastisch klingt wie hier können sie auch auf der örtlichen Tom Angelripper-Schule in Gesenkirchen gewesen sein.
Als erstes fallen dem unbedarften Hörer (lies: mir) die wirklich überragenden Gesangsarrangements auf. Das betrifft nicht nur den hauptamtlichen Sänger Ross Jennings, sondern die perfekten Satzgesänge, die man seit dem Spock's Beard-Debüt kaum mehr zu hören bekommen hat. Dann erwischt man sich von Hördurchgang zu Hördurchgang mehr dabei, dieses eine, das Album durchziehende Hauptthema mitzusingen oder -zusummen, um dann schließlich nie mehr davon loszukommen. Mir liegen leider die Texte (noch) nicht vor, aber ich gehe davon aus, dass, wenn schon die Musik durch diverse Melodien verbunden ist, sich auch textlich zumindest ein grobes Konzept findet. Doch es gibt natürlich nicht nur "diese eine" Melodie, denn die ganze Stunde ist durchzogen von gar wunderschönen Weisen.
HAKEN gelingt das Kunststück, die progmässig kaum zu toppenden 70er (Yes) mit den 80ern (Fates Warning), den 90ern (Dream Theater, Shadow Gallery), den 00ern (Pain Of Salvation) und, oh gott, modernen Sounds zu kombinieren, ohne dabei als weiterer Dream Theater-Clone durchzugehen. Natürlich - ein abgefahrener Instrumentalpart wie beim Monstersong "Pareidolia" findet sich auch auf diversen DT-Blaupausen, aber haben Petrucci und Co schon jemals einen Gesangsoverkill wie "Cockroach King" oder ein kurzes Wunderwerk wie "As Death Embraces" hinbekommen?
Lange Rede, kaum noch Sinn: Prog-Metaller mit Lust auf etwas Besonderes sollten sich "The Mountain" unbedingt in den Schrank stellen.
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